Mike Oldfield:
Moonlight Shadow-Man ist zurück

Von am 4. März 2008 um 12:11 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Sein

Mike Oldfield ist älter geworden. Aber er macht noch immer Musik – weniger kitschige: Alter macht Weise. Oder aus Pop Klassik.

Mike Oldfield: Da waren die Schatten des Mondes noch Jung.
Mike Oldfield: 1993 waren die Schatten des Mondes noch relativ jung… (Foto Keystone)

Ich muss da mal ein Geständnis machen: Ich kann nicht singen. Jedenfalls nicht so, dass andere Leute es gut ertragen können, mir dabei zuzuhören. Nur wusste ich das nicht schon immer. Ich muss so dreizehn, vierzehn Jahre alt gewesen sein, da sang Maggie Reilly glockenzart Mike Oldfields “Moonlight Shadow” aus dem Radio:

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Frauenboxen:
Unterstützung
für Boxgirls Roadwork

Von am 3. März 2008 um 09:39 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Hier

Sport for a better world. Ja ja, der Titel klingt doof. Aber es ist unbestritten, dass Sport eine Menge tolle Sachen mit uns macht. Zusätzlich zum Muskelkater.

Die Boxgirls aus Berlin haben sich nicht weniger vorgenommen, als mittels Selbstverteidigung sowie Lauf- und Boxtraining Mädels in Kenia und Nairobi zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen und damit den Changemakers-Wettbewerb zu gewinnen. 381 Bewerbungen wurden eingereicht, 16 habens in die Endauswahl geschafft – und die Boxgirls gehören zu den Finalistinnen.

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Regelkalender:
Keine Regel im Internet

Von am 3. März 2008 um 09:21 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Allgemein, Hier

Facebook veröffentlicht täglich irgendwelche Zusatz-Applikationen. Und man kann Stunden damit verbringen, auf last.fm herumzuspielen.

Da sollte man doch meinen, dass es auch möglich ist, die Tage (muss ich dazuschreiben: einer Frau, damit das verständlich ist?) online zu verwalten. Ja, ist es auch. Und zwar auf genau eins Komma eine Art:

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Erkenntnis:
Was Frauen wollen

Von am 1. März 2008 um 08:25 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Allgemein, Hier

Was steht im Zentrum des weiblichen Interesses? Worauf sind Frauen heute aus?

Kürzlich wurde ich während des Nähkurses Zeugin einer Unterhaltung zwischen zwei jungen Frauen, welche Licht ins Dunkel dieses Themenkreises bringt. Endlich wird die Welt erfahren, was Frauen wirklich wollen:

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Sekte mit Auftrag:
Raelianer wollen die Klitoris retten

Von am 29. Februar 2008 um 13:03 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Geist, Jetzt

Sie haben – angeblich – schon Menschen geklont, sie verteilen Kondome an Schulen und sie kommunizieren per Antenne mit irgendwelchen Ausserirdischen: die Raelianer. Vor ein paar Jahren haben sie sich nicht Geringeres vorgenommen als die Rettung der Klitoris. Aber das Projekt scheint stecken geblieben zu sein.

Claude Rael, Chef der Raelianer
“Claude Vorilhon Rael”, Chef der Raelianer. (Foto Keystone)

Die Raelisten sind ja eigentlich Realisten mit einem Schreibfehler. Und als solche wissen sie: Die Welt und ihre Bewohner wurden von menschlichen Schöpfern aus dem All erschaffen. Wie sie per Antenne – also mit ihren Haaren – mit diesen Ausserirdischen Kontakt haben, hat allerdings wenig mit Realismus zu tun und realistische Beweise für ihre Schöpfungstheorien können sie auch nicht auf den Tisch legen.

Aber was sie auch tun, mit einem Projekt haben sie wirklich die Schulterklopfer auf ihrer Seite: Sie wollen die Klitoris retten. Fünf Frauen aus Burkina Faso wurden laut Aussage von Rael bereits operiert.

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“Spagat” von Margrit Pfister
Immer Stress mit Mutter

Von am 28. Februar 2008 um 12:42 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Hier, Zeit

Der Film “Spagat” über Mütter und Töchter in der Migration zeigt vor allem eines: Sie könnens nicht ohne Streit miteinander.

Spagat“Meine Kinder kommen zu mir”, sagt eine Mama. Ihre Tochter sagt: “Nein, ich erzähle ihr fast nichts mehr.” Das klingt nach der Beziehung zwischen einer pubertierenden Göre und einer Mutter, die noch nicht realisiert hat, dass sie nichts mehr zu melden hat.

Tatsächlich sind die beiden Eritreerinnen, die in der Schweiz leben. Die Mama spricht gebrochen Deutsch, die Tochter flüssigstes Schweizerdeutsch, und die beiden erzählen im Dokumentarfilm “Spagat” von Margrit Pfister über ihre Beziehung. “Spagat” zeigt, wie Mütter und Töchter in der Migration zurechtkommen – vor allem miteinander.

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Fernbeziehung:
Mehr Bier, weniger Nahrung

Von am 27. Februar 2008 um 12:11 Uhr Kommentare (11)
Kategorien: Allgemein, Hier

 

Eine Fernbeziehung hat ihre guten Seiten. Jedenfalls, wenn sie nur von kurzer Dauer ist.

Du gehst mehr aus und merkst, dass du ein soziales Netz hast.
Du machst mehr Sport.
Du betrinkst dich spontan mit deinen Bürokollegen.
Du kannst so lange im Bett lesen wie du willst.

 

Aber es gibt auch Schattenseiten:

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Frauen in der Politik:
Wer ist die Schönste im Land?

Von am 25. Februar 2008 um 08:12 Uhr Kommentare (3)
Kategorien: Allgemein, Macht, Sein

Wie schneiden Frauen in der öffentlichen Wahrnehmung ab? Nehmen wir sie auf dem Weg zur Macht genauso wahr wie ihre männlichen Konkurrenten? Warum zählt bei ihnen die Frisur mehr als das Programm?

hillary clinton by carolyn kaster
Hillary Clinton: Muss optisch Eindruck machen. (Bild Keystone/Carolyn Kaster)

Fangen wir mit Hillary an. Schließlich versucht sie nicht weniger, als die mächtigste Frau der Welt zu werden. Präsidentin, Kanzlerin, Primeministerin, Anführerinnen – das alles hat es schon vor ihr gegeben.

Gut: weibliche Machtinhaberinnen gab es längst nicht so viele wie männliche Häuptlinge, aber immerhin.

Sogar – man denke nur an Benazir Bhutto – in der islamischen Welt, der wir Frauenfeindlichkeit häufig per se unterstellen. Aber eine Frau, die das wichtigste politische Amt in der letzten verbleibenden Supermacht der Welt, den USA, erobern will – das ist immer noch neu.

Die Beobachter in den Medien beeindruckt so viel Mut zunächst mal, so scheint, es nicht weiter. Im Gegenteil. Dietmar Dath nennt Hillary Clinton in der FAZ beispielsweise “das doppelte Sansculottchen”.

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Lang oder kurz?
Immer genau anders

Von am 23. Februar 2008 um 11:13 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Allgemein, Hier

Wer das eine hat, will das Gegenteil. Mit diesem Manko kann man leben lernen.

Wenn du zum Beispiel lange Haare hast und dir unsicher bist, ob das ok ist, dann tu folgendes: Frag dein Herzblatt. Und wenn du kurze hast und nicht weisst, ob du sie lang wachsen lassen sollst, dann frag es auch. Im Normalfall wird es auf jede Frage sagen: “Ist doch super so.”

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem du lange Haare hast und wissen willst, ob ein Radikalschnitt in Ordnung ginge und der Liebste wird sagen:

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Kinderglück:
Das Tabu nach der Geburt

Von am 22. Februar 2008 um 09:39 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Hier, Sein, Zeit

Wahrscheinlich hat es mit den so lang erwarteten Sonnenstrahlen zu tun, dass sie nun wie Krokus-Köpfe aus der Erde sprießen. Momentan meint man, überall nur noch Babys, Mütter und Kinderwagen zu sehen. Und alle sind grenzenlos glücklich? Pustekuchen.

Spanische Prinzessin Cristina De Borbon mit Tüchterchen.
Man muss noch nicht mal Prinzessin sein (wie Spaniens Cristina de Borbon, hier mit Irene) um als Mutter zu lernen, dass man nach einer geburt nur glücklich zu sein hat. (Bild: Keystone / Bernat Armangue)

Vielleicht ist es auch nur eine falsche Wahrnehmung, aber ich habe das Gefühl, als gäbe es im Moment mehr Kinder, Buggys und Schwangere zu sehen als im Winter. Wahrscheinlich logisch, denn es ist ja auch wärmer und in der Sonne wunderschön, draußen einen Spaziergang zu machen. Dann sehen sie so harmonisch aus, die jungen Familien, frischgebackenen Väter oder Freundinnen mit vollbepackten Gefährten. Das sagte ich zu meiner Freundin Anna, die gerade ihr zweites Kind bekommen hat.

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