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	<title>fraulich.com &#187; Über</title>
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	<description>Die Welt ist weiblich</description>
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		<title>Denkpause bis auf weiteres, Kommentare geschlossen</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/10/09/denkpause-bis-auf-weiteres-kommentare-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 04:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir mussten uns irgendwann mal entscheiden, was wir mit fraulich.com machen. Nachdem mit neuerdings.com als letztem nun alle anderen unserer Blogs ein neues Design bekommen und wir hier heute sicherheitshalber die aktuelle WordPress-Version aufgespielt haben, ist ein guter Zeitpunkt dafür gekommen. Aus der «Denkpause», die wir vor fünf Monaten angekündigt hatten, wird eine «Schliessung bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir mussten uns irgendwann mal entscheiden, was wir mit fraulich.com machen. Nachdem mit <a href="http://neuerdings.com">neuerdings.com</a> als letztem nun alle anderen unserer Blogs ein <a href="http://blogwerk.com/2008/08/06/redesign-bei-blogwerk-schlanker-schicker-schneller/">neues Design bekommen</a> und wir hier heute sicherheitshalber die aktuelle WordPress-Version aufgespielt haben, ist ein guter Zeitpunkt dafür gekommen.</p>
<p>Aus der <a href="http://fraulich.com/2008/05/07/wir-machen-eine-denkpause/">«Denkpause»</a>, die wir vor fünf Monaten angekündigt hatten, wird eine «Schliessung bis auf weiteres». Die Gründe wurden bereits in den Kommentaren des Denkpausen-Beitrags diskutiert:</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Wir finden die Idee nach wie vor nicht schlecht, wir finden nach wie vor, dass die Konkurrenz im «Frauencontentmarkt» nicht restlos überzeugt (soweit wir das beurteilen können), wir finden nach wie vor, dass unsere Autorinnen durchaus etwas zu sagen hatten und dass es dafür vermutlich eine Zielgruppe gibt. Wir wissen aber, dass wir die letztes Mal nicht erreicht haben; wir haben uns Gedanken gemacht, woran das lag, aber wenn wir es nochmal probieren würden, wäre es eben das: ein Versuch.</p>
<p>Denn wir haben auch gemerkt: Das «Thema Frauen», wenn es denn eines ist, konnten wir erheblich schlechter als andere Themen, z.B. Internetökonomie, wie sich an unserem Blog <a href="http://netzwertig.com">netzwertig.com</a> zeigt, das heute etwas genauso alt ist wie fraulich.com bei der zu Beginn der Denkpause war. (Zugegeben, mit anderer Vorgeschichte. Aber trotzdem: Die Leserzahlen von netzwertig.com innert nützlicher Frist mit fraulich.com zu erreichen, scheint utopisch.)</p>
<p>Und das wird auch in Zukunft so sein: <strong>Jede neue Idee ist eine Alternative zum Relaunch von fraulich.com</strong>, und bei nicht wenigen davon werden wir es &#8211; vermutlich &#8211; leichter haben, als wenn wir hier nochmal einen Anlauf nehmen. Da man aber jeden Franken oder Euro nur einmal investieren kann, hat fraulich.com auf Dauer wohl schlechte Karten (anders wäre es vielleicht, wenn im Publishing-Kernteam von Blogwerk mal eine Frau wäre, was heute aber noch nicht der Fall ist).</p>
<p>Wir haben uns daher heute zu folgendem Vorgehen entschlossen:</p>
<ul>
<li>Mit diesem Post geben wir das <strong>definitive «Aus»</strong> dieses Blogs bekannt.</li>
<li>Wir lassen die Site online; als Archiv und weil wir vielleicht doch mal wieder Lust bekommen (und überhaupt: <a href="http://www.useit.com/alertbox/981129.html">«Web Pages Must Live Forever»</a>, schon zehn Jahre alt, immer noch aktuell).</li>
<li>Um nicht unnötig mit Spam zu kämpfen, haben wir die <strong>Kommentarfunktion geschlossen</strong>. Das meiste dürfte in den Kommentaren zur Denkpause bereits gesagt sein. Weiteres Feedback oder Ideen nehmen wir aber jederzeit gern unter den <a href="http://blogwerk.com/impressum/">üblichen Kanälen</a> entgegen.</li>
</ul>
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		<title>&#8220;Enthüllungen&#8221; von Norah Vincent: Die Ohnmacht der Männer vor den ungnädigen Frauen</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/15/enthuellungen-von-norah-vincentdie-ohnmacht-der-maenner-vor-den-ungnaedigen-frauen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 09:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hier]]></category>
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		<description><![CDATA[Mädels, die schon immer wissen wollten, wie es ist, als Mann durch die Welt zu laufen (und wer wollte das nicht), sollten ihre Näschen in das Buch &#8220;Enthüllungen&#8221; von Norah Vincent stecken. Die amerikanische Journalistin schminkte sich Bartstoppeln ins Gesicht, presste ihre Brüste flach, schnallte sich einen Gummipenis zwischen die Beine – und aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/norahvincent.jpg"><img height="306" alt="Norah Vincent als Self-Made-Man" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/norahvincent-small.jpg" width="200" align="left" vspace="5" /></a>Mädels, die schon immer wissen wollten, wie es ist, als Mann durch die Welt zu laufen (und wer wollte das nicht), sollten ihre Näschen in das Buch &#8220;Enthüllungen&#8221; von Norah Vincent stecken.</h2>
<p>Die amerikanische Journalistin schminkte sich Bartstoppeln ins Gesicht, presste ihre Brüste flach, schnallte sich einen Gummipenis zwischen die Beine – und aus der maskulinen Frau wurde der feminine Mann Ned.</p>
<p>Was <a title="http://www.norahvincent.net/" href="http://www.norahvincent.net/">Norah Vincent</a> in den 18 Monaten, in denen sie ihre Maskerade aufrecht erhielt, erlebte, beschreibt sie in ihrem Buch:</p>
<p><span id="more-456"></span></p>
<p>Wenngleich Leserinnen nicht eine Enthüllung nach der anderen erwarten sollten, Überraschungen gibt es dennoch. Aufschlussreich ist zum Beispiel Neds Erfahrung, die er beim Flirt mit Frauen sammelt: Er fühlt sich völlig hilflos und ohnmächtig den Frauen ausgeliefert.</p>
<p>Die Damenwelt spielt ihre Macht aus und Ned kann nichts tun als darauf hoffen, dass ihm die Gnade erwiesen wird. Und wer sich umguckt, sieht, dass das nicht übertrieben, sondern ziemlich gut beobachtet ist.</p>
<p>Was das Buch lesenswert macht, ist Vincents Art, wie sie die Männer beschreibt, ohne sie zu bemitleidenswerten Trotteln zu degradieren und ihre ungeschönte Beobachtung der männlichen Hackordnung – die sogar im Kloster vorherrscht.</p>
<p>Eher nervig ist die moralinsaure Attitüde, die Vincent einnimmt, wenn sie über Stripclubs und Lapdance schreibt. Ihr gebetsmühlenartiges Wiederholen der Verdorbenheit von Striplokalen und ihrer Besucher, der amerikanische Puritanismus, dürfte europäischen Lesern auf den Keks gehen.</p>
<p>Einen Minuspunkt gibts auch dafür, dass die Sprache nicht gerade hochliterarisch zu nennen ist. Aber trotzdem: Eine Feministin, die kein Männer-Bashing betreibt, passt immer ins Bücherregal.</p>
<p>Gutes Buch, nach ein paar harzigen Einstiegsseiten flüssig zu lesen, empfehlenswert.</p>
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		<item>
		<title>Kinderkriegen:  Mutter werden ist nicht schwer?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/08/kinderkriegen-mutter-werden-ist-nicht-schwer/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 08:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230; Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230;</h2>
<p>Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt und mehr oder weniger gutes Geld verdient. Und jetzt vernimmst du ein immer lauter werdendes Ticken. Diese verdammte biologische Uhr! Ticktack ticktack&#8230; Also gut, ein Kind muss her. Aus irgendwelchen Gründen scheint das Leben, das du bis anhin geführt hast, keinen Sinn mehr zu machen ohne Kinder. Da kann man dich noch so warnen, dass Kinder dir den Schlaf rauben, deine Brüste der Schwerkraft nicht mehr länger standhalten werden und du noch weniger Sex haben wirst. Du ignorierst alle Befürchtungen und stürzt dich in das Abenteuer „Kinder kriegen“.<br />
<span id="more-433"></span></p>
<p><strong>Same same, but different</strong><br />
Und schon merkst du, dass es gar nicht so anders ist, wie das bisherige Bestreben, eben KEINE Kinder zu haben. Ob du jetzt nun mit Temperatur-Messen (Bspw. <a href="https://shop.valley-electronics.ch/ch/?cat=1">Babycomp</a>)und Urintest (<a href="http://www.persona.ch">Persona</a>) verhütest oder eben den Eisprung treffen willst, ist einerlei. Fakt ist jedoch, du stehst jetzt jeden morgen mit dem Thermometer im Mund über der Schüssel und versuchst mit deinem Morgenurin das Stäbchen zu treffen (und bitte nicht umgekehrt!). Dieses steckst du danach gleich in das Apparätchen und deine Temperatur schreibst du in eine Tabelle ein. Dies versuchst du alles diskret zu meistern, schliesslich ist Kinder kriegen schon unsexy genug, dein Mann muss über dein Tun nicht auch noch Bescheid wissen. Du bleibst nach aussen hin cool&#8230;</p>
<p>Damit ist es aber heutzutage noch lange nicht getan. Dafür weiss man einfach zuviel über Zeugung und Verhütung. Du machst also alles richtig. Nach dem Sex bleibst du liegen und gehst trotz fast explodierender Blase erst Stunden später auf’s Klo. Du hast dir sogar schon bei der Missionarsstellung ein Kissen unter den Po gelegt. Und sowieso kommt nur noch diese Stellung für dich in Frage, alles andere wäre nicht zeugungsfördernd (ich glaube, dieses Wort lasse ich patentieren).</p>
<p><strong>Papa ante Babies</strong><br />
Du machst vielleicht alles richtig, aber du bist beim Kinder kriegen ja nicht alleine. Und was macht der zukünftige Papa? Ja, klar, er macht wie immer alles falsch! Er trägt zu enge Hosen. Er badet jeden Abend. Heiss. Er fährt Mountainbike. Viel. Und man weiss bei ihm nie, ob er es sich doch noch anders überlegt mit der Baby-Produktion.</p>
<p>Also hilfst du etwas nach: Du überzeugst ihn davon, dass der Baggy-Pants-Look ihm hervorragend steht, obwohl es dich graust, ihn wie einen alternden Hobby-Homie rumlaufen zu sehen. Du spühlst ganz viel Geschirr, damit das warme Wasser abends schnell ausgeht. Oder du bohrst ein Loch in den Boiler, damit er sein Familienglück nicht überhitzt. Das Mountainbike-Fahren kannst du ihm leider beim besten Willen nicht abgewöhnen, aber du überzeugst ihn zu hause zu bleiben so oft es geht. Vor allem, wenn du an dem Wochenende Eisprung hast.</p>
<p>Und zu guter Letzt beendest du ein Date mit deinen Freundinnen vor Mitternacht, damit du den Vater in spe noch wach erwischst, denn heute ist happy egg-jumping-day!</p>
<p>Von wegen Mutter werden ist nicht schwer!</p>
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		<title>Bruce Darnell: Neue Stylingshow mit Therapieansätzen</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/15/bruce-darnell-neue-stylingshow-mit-therapieansaetzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 06:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Schein]]></category>
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		<description><![CDATA[Bruce Darnell ist eben in seine neue Stylingshow gestartet. Gepriesen und beworben hatte die ARD ihren Mann für den frischen Wind, der auch mal wieder unter Sechzigjährige in die Quoten des Ersten locken sollte. Alles klang so vielversprechend, anders sollte die Sendung werden. Hat&#8217;s geklappt? Bruce Darnell und Christina K. (Bild Keystone/ARD/Dirk Borm) Gerne würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bruce Darnell ist eben in seine neue Stylingshow gestartet. Gepriesen und beworben hatte die ARD ihren Mann für den frischen Wind, der auch mal wieder unter Sechzigjährige in die Quoten des Ersten locken sollte. Alles klang so vielversprechend, anders sollte die Sendung werden. Hat&#8217;s geklappt?</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48584634.jpg"><img height="316" alt="Bruce Darnell und Christina K." hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48584634-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Bruce Darnell und Christina K. (Bild Keystone/ARD/Dirk Borm)</em></p>
<p>Gerne würde man sagen, dass es wunderbar war, innovativ und erfrischend, denn Bruce ist jemand, für den man Sympathien hegen darf, kann und vielleicht auch muss. Leider war die Show lahm, abgekühlt und nichts wirklich Neues:</p>
<p><span id="more-362"></span></p>
<p>Ein eigentlich hübsches Mädchen, gestern hieß sie Christina, 22, Studentin der Wirtschaft, fand sich einfach nicht toll. Unter der psychischen Last des angeblich zu kleinen Busens konnte sie nicht glücklich leben. Bruce sollte helfen. Tat er auch. Mit dem einzigen Mittel, was in den anderen huntertausend Vorgänger-Styling-Verwandlungs-Vorher-Nachher-Formaten noch nicht in diesem Maße eingesetzt wurde: Bruce weinte schon nach vier Sendeminuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alleinstellungsmerkmal: Tränen, die von Herzen kommen</strong></p>
<p>Natürlich zusammen mit Christina, die er in sein <strike>kühles</strike> minimalistisch eingerichtetes Loft eingeladen hatte: &#8220;Nur deine Harz (Anm.: Herz) ist wichtig!&#8221; erklärte der Fashion-Profi, der seine Kandidatin davon überzeugen wollte, dass nur die inneren Werte zählen. Eine &#8220;Versprechung&#8221; mussten Mutter und Tochter dann auch gleich noch abgeben: keine Brust-Vergrößerung. Okay!</p>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48582352.jpg"><img height="179" alt="Bruce Darnell, Model-Trainer" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48582352-small.jpg" width="120" align="left" vspace="5" /></a>&#8220;Es geht nicht um deine Oberweite, es geht um Dich!&#8221; analysiert der 51-Jährige weiter. Damit hatte Bruce nach gefühlten 13 Sendeminuten Christinas Psyche gereinigt, sie von langjährigen Komplexen befreit. Ach ja, es wurden auch noch Modezeitschriften fanatisch durch die Luft geschmissen, ausgelassen getanzt und der <strike>Laufsteg</strike> Catwalk im Bikini eingeweiht.</p>
<p>Motto: &#8220;Christina-Baby, du brauchst Spaß!&#8221; Mensch, manchmal ist alles viel einfacher, als man so denkt!</p>
<p>Dann konnte es ja losgehen. Womit? Naja, klar, mit Shopping, Styling, Schminking! Dafür standen die verständnisvollen, extrem erblondeten Profis Katja und Anna bereit, die zuvor im Viererkreis dabei waren, als die Tränen der Erleichterung liefen.</p>
<p><strong>The same procedure as in every show</strong> </p>
<p>Weiter ging&#8217;s wie schon zu oft gesehen: neue Unterwäsche (mit und ohne Gelpads!), neues Make up (Augen leuchteten in angesagtem Schwarz, unbedingt jeden Tag so tragen, wenn man auf eventuelle Sterbefälle im näheren Umfeld angesprochen werden möchte), neue Klamotten (zwar noch ein bisschen kalt für Shorts und Kleider &#8211; sah aber sehr schön aus), neue Frisur (die neu geschminkten Augen verschwanden leider unter dem neu geschnittenen Pony). Hey, Christina, auch, wenn Du so nicht auf die Straße kannst &#8211; bei Heidis &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221; hättest Du jetzt eine Chance &#8211; aber nein, das konnte nicht das Ziel sein, da macht der Bruce ja gar nicht mehr mit&#8230;</p>
<p>Während der Show foderte Bruce von seinen Blondinen, er wolle &#8220;eine Skandal&#8221;, wenn er die gestylte Christina sähe. Den hat er nicht bekommen. Vielleicht auch besser so.</p>
<p>Punkte sammeln kann Bruce eigentlich nur mit sich selbst. Trotz aller Langeweile freut man sich über seine charmante Aussprache und nimmt ihm die vielen, vielen Tränen ab. Aber leider zählt eben &#8211; wie fast überall &#8211; der Inhalt! Dennoch: Guter Durchschnitt hat schon mancher Sendung eine jahrelange Daseinsberechtigung verschafft.</p>
<p>Keep on crying, Bruce!</p>
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		<title>Bullsballs: &#8220;Fritz&#8221; ist out. Baumelnde Hoden sind in.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 07:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Der typische Lastwagenfahrer ist gewiss kein diskreter Gentleman, der uns Frauen in den Mantel hilft. Soviel wussten wir schon. Dass er aber seine Genitalien in die Windschutzscheibe hängen muss, um sich zu differenzieren, war uns neu. Bei uns sind die Lastwagen mit einen Nummernschild in der Windschutzscheibe, auf welchem – gaaanz originell – der Vorname [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img height="300" alt="Bild" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-14.jpg" width="180" align="left" vspace="5" />Der typische Lastwagenfahrer ist gewiss kein diskreter Gentleman, der uns Frauen in den Mantel hilft. Soviel wussten wir schon. Dass er aber seine Genitalien in die Windschutzscheibe hängen muss, um sich zu differenzieren, war uns neu.</h2>
<p>Bei uns sind die Lastwagen mit einen Nummernschild in der Windschutzscheibe, auf welchem – gaaanz originell – der Vorname des jeweiligen Fahrers steht, immer noch an der Tagesordnung. „Fritz“ „Moritz“ oder „Helmut“ waren uns zwar fremd, aber irgendwie war der Identifizierungs-Drang noch irgendwie nachvollziehbar. Schliesslich steht an unserer Haustüre auch der Name angeschrieben.</p>
<p>Der neuste Trend – auch dieser natürlich aus den USA – zeigt jetzt aber, dass den Herren Lastwagenfahrer das Namensschild nicht mehr genügt, um der Welt zu zeigen, wer sie sind. Vielmehr hängen sie sich jetzt Hoden an den Rückspiegel.</p>
<p><span id="more-316"></span></p>
<p>Künstliche, versteht sich. Auf <a href="http://www.bullsballs.com">www.bullsballs.com</a> bestellt sie Hodensäcke in alle Grössen und Farben. Der Hinweis „made to swing“ scheint dabei ebenfalls eine Rolle zu spielen.</p>
<p>Und als ob das nicht schon lächerlich genug wäre, versucht ein selbsternannter Moralapostel, diesem Unsinn ein Ende zu setzen. Lionel Spruill will Fernfahrer mit 250 Dollar büssen, die ihre Trucks mit künstlichen Hoden schmücken.</p>
<p>Ist je eine Frau auf die Idee gekommen, ihr Handy mit ihren Genitalien zu schmücken? Und dann auch noch überdimensional grosse? Ich glaube nicht. Für Hinweise bin ich dennoch dankbar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ronnie O&#8217;Sullivan:Warum Frauen Snooker lieben</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/01/19/ronnie-osullivanwarum-wir-snooker-lieben-muessen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 11:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Skiabfahrt der Männer ist langweilig, die Sumoringer tragen seltsame Stofffetzen und die Leichtathleten sind gedopt. Sport ist echt nicht zum Zugucken. Bis auf eine Ausnahme: Snooker. Wen interessierts, ob Roger Federer den Nadal besiegt – beide sehen fürchterlich aus und tragen Stirnbänder. Auch die Fussballer kommen nicht alle wie dieser schöne Schwede daher, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Skiabfahrt der Männer ist langweilig, die Sumoringer tragen seltsame Stofffetzen und die Leichtathleten sind gedopt. Sport ist echt nicht zum Zugucken. Bis auf eine Ausnahme: Snooker.</h2>
<p><img height="256" alt="Bild" hspace="10" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-91.jpg" width="250" align="left" vspace="5" />Wen interessierts, ob Roger Federer den Nadal besiegt – beide sehen fürchterlich aus und tragen Stirnbänder. Auch die Fussballer kommen nicht alle wie dieser schöne Schwede daher, dessen Namen ich leider weder weiss noch sicher bin, dass er wirklich Schwede ist. Er trug jedenfalls vor einer Weile einen Bart.</p>
<p>Wie viel interessanter ist da Snooker. Und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen machen die Kugeln so ein angenehmes Klack-Klack, wenn sie zusammenstossen. Zum anderen verströmt ein Snooker-Turnier die Aura eines Upper-Class-Dinners für dekadente Briten:</p>
<p><span id="more-301"></span></p>
<p>In formvollendeter Etikette stehen die Spieler am Snookertisch, in Anzughose, Weste und mit Fliege. Schöner können Sportler nicht gekleidet sein. Das verleiht sogar dem pausbäckigen Schotten <a title="http://news.bbc.co.uk/sport1/shared/spl/hi/pop_ups/04/snooker_ten_stars_from_2004/html/5.stm" href="http://news.bbc.co.uk/sport1/shared/spl/hi/pop_ups/04/snooker_ten_stars_from_2004/html/5.stm">Stephen Hendry</a> etwas Weltmännisches. Und der Schiedsrichter erinnert dank seiner <a title="http://www.amazon.de/Snooker-Schiedsrichter-Handschuhe-Set-St-Zubehör_142701/dp/B000ULXOYI" href="http://www.amazon.de/Snooker-Schiedsrichter-Handschuhe-Set-St-Zubeh%C3%B6r_142701/dp/B000ULXOYI">weissen Handschuhe</a>, mit denen er die Kugeln poliert, an den <a title="http://www.youtube.com/watch?v=zXLtM7JO50E" href="http://www.youtube.com/watch?v=zXLtM7JO50E">Butler James</a>. Eine Phase, in der man die Fliege abschaffen wollte, ging übrigens schneller vorüber als das Maximum-Break, das Ronnie O&#8217;Sullivan 1997 in 5:20 Minuten geschafft hat. Womit wir beim besten Grund für Snooker sind, nämlich O&#8217;Sullivan.</p>
<p>Der 32-jährige Engländer ist seit 1992 Profispieler und bei jeder Eurosport-Übertragung der Star (jedenfalls meiner). Es ist ganz egal, ob er gewinnt oder nicht, denn beides tut er zünftig und beidhändig: Der Rechtshänder O&#8217;Sullivan kann das Queue sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand spielen, und zwar gleich präzise.</p>
<p>Startet er in ein Break, tut er das oft mit links. Angeblich, um seine Konzentration wieder aufzufrischen. Als er 1996 erstmals öffentlich mit links siegte, verweigerte ihm sein Gegner allerdings den Handschlag – er fühlte sich blamiert. Bekannt ist O&#8217;Sullivan auch für seine Borderline-Mentalität, die eher einer handfesten Depression zuzuordnen ist. Nachdem die Psychoanalyse nichts gefruchtet hat, ist O&#8217;Sullivan angeblich erfolgreich zu entspannenden Sportarten übergegangen – er joggt und spielt – ausgerechnet! – Fussball. Dazu hat er momentan viel Gelegenheit. Denn aus dem Masters-Turnier, das derzeit in London stattfindet und auf <a title="http://de.eurosport.yahoo.com/snooker/" href="http://de.eurosport.yahoo.com/snooker/">Eurosport</a> übertragen wird, ist O&#8217;Sullivan schon rausgeflogen. Schade, denn keinen sonst sieht man die Kugeln schon anspielen, wenn sie noch rollend unterwegs sind an ihre Endposition.</p>
<p>Momentan noch mit dabei ist <a title="http://www.virginmedia.com/sport/galleries/larger-than-life-heroes.php?ssid=10" href="http://www.virginmedia.com/sport/galleries/larger-than-life-heroes.php?ssid=10">Stephen Lee</a>. So wie der aussieht, schmeisst der aber meine schöne Snooker-Theorie vom schönen Sport mit schönem Dress und schöner Haltung komplett über den Haufen.</p>
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		<title>&#8220;Ist doch nur ein Film&#8221;:  Nackte Gewalt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 16:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo sind all die abgestumpften Medienkonsumenten? Die Zuschauer von David Cronenbergs &#8220;Eastern Promises&#8221; jedenfalls waren noch zu schocken. Sie liessen sich aber schnell wieder beruhigen. Viggo Mortensen (bekannt aus &#8220;Herr der Ringe&#8221;) und Naomi Watts: &#8220;Nikolai&#8221; vor seinem nackten Überlebenskampf. (Bild: Keystone) Viel Blut fliesst im Mafiafilm von Gewaltregisseur David Cronenberg. Kehlen werden aufgeschlitzt, Finger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wo sind all die abgestumpften Medienkonsumenten? Die Zuschauer von David Cronenbergs &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=iq_M8EOC4zA" href="http://www.youtube.com/watch?v=iq_M8EOC4zA">Eastern Promises</a>&#8221; jedenfalls waren noch zu schocken. Sie liessen sich aber schnell wieder beruhigen.</h2>
<p align="right"><a href="http://fraulich.com/2008/01/04/ist-doch-nur-ein-film-nackte-gewalt/mortensenwatts.jpg"><img height="298" alt="Viggo Mortensen und Naomi Watts in Eastern Promises Russenmafia London England Film Cronenberg" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/mortensenwatts-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Viggo Mortensen (bekannt aus &#8220;Herr der Ringe&#8221;) und Naomi Watts: &#8220;Nikolai&#8221; vor seinem nackten Überlebenskampf. (Bild: Keystone)</em></p>
<p>Viel Blut fliesst im Mafiafilm von Gewaltregisseur <a title="www.imdb.com/name/nm0000343/" href="http://www.imdb.com/name/nm0000343/">David Cronenberg</a>. Kehlen werden aufgeschlitzt, Finger abgeschnitten, Arme gebrochen. Zarte Gemüter schliessen da schon mal die Augen. Nicht aber, wenn <a title="http://www.imdb.com/name/nm0001557/" href="http://www.imdb.com/name/nm0001557/">Viggo Mortensen</a> alias Nikolai sich im Bad gegen zwei Bösewichte wehren muss – nackt. Da bringt es auch die weichste Frau nicht übers Herz, das Gesicht hinter der Popcornschachtel zu verstecken, wenn Mortensen über die Fliesen turnt und Leute kaltmacht. Ehrlich, ich hab noch nie im Kino so gebannt zugesehen wie einer verkloppt wird und dabei laut und entgeistert: &#8220;Oh Gott!&#8221;, gerufen.</p>
<p><span id="more-220"></span></p>
<p>Das hat der Cronenberg clever gemacht mit der Mischung von ekelerregend grausamer Brutalität und nacktem Fleisch. So war denn im Kino von allen Seiten lautes Gestöhne und Geächze zu vernehmen, als Nikolai einem tschetschenischen Gangster ein Messer in den Hals rammt. Nicht vor Wonne. Seinen Höhepunkt erreichte das hörbare Entsetzen, als er dem anderen zuerst den Arm oder sonstwas bricht (die Toningenieure haben hier ganze Arbeit geleistet) und ihm anschliessend das Messer ins Auge steckt und umdreht. Wäh!</p>
<p>Aber wie bemerkte mein Kollege für alle deutlich vernehmbar in diesem Moment der allgemeinen Erstarrung so richtig: &#8220;Ey, ist doch nur n Film!&#8221; Na dann.</p>
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