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	<title>fraulich.com &#187; Sein</title>
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	<description>Die Welt ist weiblich</description>
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		<title>Stöckelhilfe: Gummi für den Absatz</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/04/22/stoeckelhilfe-gummi-fuer-den-absatz/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sein]]></category>
		<category><![CDATA[Absätze]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Frauen habens einfach drauf, auf zehn Zentimeter-Stilettos nicht wie ein betrunkener Seemann zu schwanken, sondern glamourös auszusehen. Respekt. Leider wird diese Fähigkeit nicht jeder XX-Chromosomenträgerin in die Wiege gelegt. &#8220;Kind, die Füsse nicht so nach aussen&#8221;, pflegt meine Mutter zu sagen. Im sanft-ermutigend-vorwurfsvollen Befehlston. Es bringt nichts: Ich strecke meine Schuhspitzen (besonders die rechte) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Manche Frauen habens einfach drauf, auf zehn Zentimeter-Stilettos nicht wie ein betrunkener Seemann zu schwanken, sondern glamourös auszusehen. Respekt.</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/04/highheels.jpg"><img height="298" alt="Hohe Absätze sind nicht jederfraus Sache" hspace="8" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/04/highheels-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a></p>
<p>Leider wird diese Fähigkeit nicht jeder XX-Chromosomenträgerin in die Wiege gelegt. &#8220;Kind, die Füsse nicht so nach aussen&#8221;, pflegt meine Mutter zu sagen. Im sanft-ermutigend-vorwurfsvollen Befehlston. Es bringt nichts:</p>
<p><span id="more-527"></span></p>
<p>Ich strecke meine Schuhspitzen (besonders die rechte) stets nach aussen, als wollte ich Müll damit aufspiessen. Dazu marschiere ich preussisch beschwingt, was jedem Hacken nach spätestens drei Monaten den Garaus macht. Und für hohe Hacken habe ich weder die Nerven, noch die Gelegenheit. Im Büro herrscht nämlich Pantoffelzwang, siehe<a title="http://www.jackpotbaby.de/?p=129" href="http://www.jackpotbaby.de/?p=129">Leidensgeschichte</a> .</p>
<p>Vielleicht bräuchte ich ein Lauftraining à la <a title="http://www.bruce-darnell.de/" href="http://www.bruce-darnell.de/">Bruce</a>, um endlich formvollendet feminin zu stolzieren. Vielleicht sollte ich mir auch ein bisschen <a title="http://www.heaven-on-heels.de/" href="http://www.heaven-on-heels.de/">Plastik</a> über die Hacken stülpen – für sicheren Halt und gegen das Steckenbleiben in diesen fiesen Rillen im Kopfsteinpflasterbelag, die Männer in ihren stets flachen Tretern wahrscheinlich noch nicht einmal bemerkt haben.</p>
<p>Aber mal ehrlich: Wenn ich mir so ein kullerrundes Plastikteil in bunt an den Schuh stecke, kann ich mir auch gleich nur ein gewaltiges Gehänge ans linke oder rechte Ohrläppchen hängen und das jeweils andere frei lassen. Nee, ich laufe weiter mit den Zehenspitzen nach aussen und auf maximal fünf Zentimetern über dem Boden. Ist sicherer.</p>
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		<title>Schlechter Sex: Zum Glück nur im Buch</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/04/19/schlechter-sexzum-glueck-nur-im-buch/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 09:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Erfahrungen, die ein Buch von Schwarzkopf &#38; Schwarzkopf zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch. Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an Haha, reingefallen. Zum Glück muss ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Erfahrungen, die ein Buch von <a title="www.schwarzkopf-schwarzkopf.de" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de">Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf</a> zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch.</h2>
<p>Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an  </p>
<p><span id="more-528"></span></p>
<p>Haha, reingefallen. Zum Glück muss ich mich darüber nicht ausbreiten, sondern kann ganz diskret auf ein <a title="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php">Buch</a> verweisen, das solcherlei in 33 Episoden zusammenfasst. Geschichten von Frauen, die der Autorin Mia Ming ihre schlechtesten Sex-Erinnerungen anvertraut haben.</p>
<p>Spätestens jetzt sollte klar sein: Wer Anheiz-Lektüre sucht, ist mit <a title="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php">&#8220;Schlechter Sex&#8221;</a> auf dem falschen Dampfer. Und wer ein Machs besser-Buch sucht, ebenfalls. Hier wird ausgebreitet, was alles schief laufen kann: ein Geizkragen mit löchrigem Kondom, ein sich selbst überschätzende Liebhaber, der beim Fellatio kläglich versagt, ein arroganter Typ, der Unsummen für eine heisse Nacht ausgibt, keinen hochbekommt und im Ärger darüber unsouverän wird.</p>
<p>Gemein am Buch ist nun, dass es diese Männer nicht als Individuen betrachtet, sondern in einen Topf wirft, den Deckel drauflegt und aufs Feuer schiebt. Die Autorin Mia Ming nutzt das Vorwort, um mit dem Finger auf &#8220;die Männer&#8221; zu zeigen. Und zwar nicht nur auf jene Individuen, die in den Geschichten eindeutig versagt haben, sondern pauschal auf alle.</p>
<p>&#8220;Die Männer sind schuld!&#8221;, schreibt sie. Und: &#8220;Nehmt die Männer nicht so ernst, sie können leider nicht anders!&#8221; Männlichen Lesern gibt sie ebenfalls den Tipp, sich nicht zu ernst zu nehmen, denn &#8220;Frauen können auch anders.&#8221; Obwohl ich sehr empfänglich bin für jede Art von Ironie, habe ich keine entdecken können. Vielleicht liegts an den Ausrufezeichen.</p>
<p>Empfehlenswert – besonders für Männer – finde ich trotz Pauschalisierungsveto ausgerechnet die Episode 28 über Männer an sich: Lisa, die nicht einsieht, warum ausgerechnet sie es ist, die ihre Liebhaber über ihre Anatomie und Bedürfnisse aufklären muss, erklärt das Lecken. Eine nette Abwechslung zwischen allen Desastern.</p>
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		<title>Also doch: Brünett passt zu Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 05:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Haarfarbe gerade hoch im Kurs steht, sagen in der Regel die Friseure und Coiffeure. Im Moment mag mans natürlich. Und natürlich ist eben oft brünett. Bettina Weber schrieb vor drei Monaten in der Sonntagszeitung, dass brünette Frauen auf dem Vormarsch seien. Die Zweifelhaftigkeit dieser These wurde auch auf medienlese.com diskutiert. Jetzt schreibt der Spiegel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Welche Haarfarbe gerade hoch im Kurs steht, sagen in der Regel die Friseure und Coiffeure. Im Moment mag mans natürlich. Und natürlich ist eben oft brünett.</h2>
<p>Bettina Weber schrieb vor drei Monaten in der <a title="http://www.sonntagszeitung.ch/trend/artikel-detailseite/?newsid=6508" href="http://www.sonntagszeitung.ch/trend/artikel-detailseite/?newsid=6508">Sonntagszeitung</a>, dass brünette Frauen auf dem Vormarsch seien. Die Zweifelhaftigkeit dieser These wurde auch auf <a title="http://medienlese.com/2008/01/13/sonntagszeitung-weiss-inhalt-kommt-durch-die-haarfarbe/" href="http://medienlese.com/2008/01/13/sonntagszeitung-weiss-inhalt-kommt-durch-die-haarfarbe/">medienlese.com</a> diskutiert. Jetzt schreibt der <a title="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,546061,00.html" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,546061,00.html">Spiegel</a>, dass Millionäre eindeutig auf brünette Frauen stehen, siehe Carla Bruni oder Angelina Jolie. Also stimmt es gar nicht, dass Blondinen bevorzugt werden?</p>
<p>Naja, ich hab da meine eigene These:</p>
<p><span id="more-524"></span></p>
<p>Wenn die Umfrage (übrigens einer Dating-Plattform – wie seriös) kürzlich durchgeführt wurde, konnte man gar nicht auf ein anderes Ergebnis kommen. Denn genau wie sich jede Frau vor ein paar Jahren blond färben liess (wie auch <a title="http://www.gala.de/stars/story/9014.html?cp=1" href="http://www.gala.de/stars/story/9014.html?cp=1">Angelina Jolie</a>) ist heute Natürlichkeit gefragt. Extra-Farbe ist dazu da, um die eigene Nuance zu betonen.</p>
<p>Sagt jedenfalls meine Coiffeuse. Und da wir Mitteleuropäer und Nordamerikaner seltener naturblond sind als vielmehr aschblond oder braunhaarig, sind heute eben auch die Millionärsgattinnen dunkel bezopft. Kann sein, dass das auch bei unechten Blondinen Schule macht.</p>
<p>Deswegen wurden Sophia, Carolin und Sarah bei <a title="http://www.prosieben.ch/lifestyle_magazine/germanys_next_topmodel/models/" href="http://www.prosieben.ch/lifestyle_magazine/germanys_next_topmodel/models/">Germany&#8217;s next Topmodel</a> bestimmt aus purer Bosheit blond belassen, beziehungsweise gefärbt. Die fliegen nämlich den anderen Blondinen grad noch hinterher und nur Brünette bleiben übrig. Die blonde Jennifer ist eben die Ausnahme von der Regel.</p>
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		<title>April, April:Peniserfahrung mit Nintendo</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/04/02/april-aprilpeniserfahrung-mit-nintendo/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 08:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was hab ich gegähnt ob all der Aprilscherze. Aber den speziell für Damen will ich trotzdem nicht vorenthalten. Ein dringendes Bedürfnis und du bist mitten in einer Stadt ohne öffentliche WCs und noch dazu ist der Ort so arabisch, dass du auch nicht mal schnell in ein von Männern dominiertes Teehaus huschen kannst. Oder du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Was hab ich gegähnt ob all der Aprilscherze. Aber den speziell für Damen will ich trotzdem nicht vorenthalten.</h2>
<p>Ein dringendes Bedürfnis und du bist mitten in einer Stadt ohne öffentliche WCs und noch dazu ist der Ort so arabisch, dass du auch nicht mal schnell in ein von Männern dominiertes Teehaus huschen kannst. Oder du wanderst gemeinsam nur mit Männern durch eine Wüste, allerdings ohne hohe Sanddünen zum Verstecken. Oder, wie eine Freundin berichtete, angeseilt in einer Gruppe mitten auf einem Gletscher.</p>
<p><span id="more-517"></span></p>
<p>Da bleibt dir oft nur übrig, entweder so lange die Beine zusammenzukneifen, bis ein geputztes Klo in Reichweite ist oder dich gezwungenermassen exhibitionistisch vor Zuschauern zu entleeren. In solchen Situationen hast du dir bestimmt auch schon mal einen Penis gewünscht.</p>
<p>Nintendo erfüllt dir diesen Wunsch mit ihrem Spiel <a title="http://www.thinkgeek.com/stuff/41/superpiipii.html?cpg=70H" href="http://www.thinkgeek.com/stuff/41/superpiipii.html?cpg=70H">Super Pii Pii Brothers</a>.</p>
<p>April, April!</p>
<p>Im Stehen pinkeln können Frauen mithilfe spitzer Tüten dennoch, und zwar auch im echten Leben: <a title="http://www.urinelle.biz/" href="http://www.urinelle.biz/">Urinelle</a>, <a title="http://www.klomoda.com/urinella/urinella.html" href="http://www.klomoda.com/urinella/urinella.html">Urinella</a>, <a title="http://www.okversand.com/product_info.php?products_id=93" href="http://www.okversand.com/product_info.php?products_id=93">Pisstazia</a> oder <a title="http://www.p-mate.ch/" href="http://www.p-mate.ch/">P-Mate</a> machens möglich.</p>
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		<title>Frühlingsmode? Kurze Erlösung</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/30/fruehlingsmode-kurze-erloesung/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 19:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Schein]]></category>
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		<description><![CDATA[Blümchenkleider, Flatterblusen, schwingende Röcke &#8211; ein Traum. Diese Teile gehören in den Kleiderschrank, unverzichtbar in der Frühlingsausstattung einer Frau im Jahre 2008. Allerdings wars bis vor kurzem schwer vorstellbar, sowas zu kaufen &#8211; angesichts des Wetters. Dabei soll das Fenster zum Frühling, das sich dieses Wochenende geöffnet hat, auch schon wieder zuschlagen. Es war ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Blümchenkleider, Flatterblusen, schwingende Röcke &#8211; ein Traum. Diese Teile gehören in den Kleiderschrank, unverzichtbar in der Frühlingsausstattung einer Frau im Jahre 2008. Allerdings wars bis vor kurzem schwer vorstellbar, sowas zu kaufen &#8211; angesichts des Wetters. Dabei soll das Fenster zum Frühling, das sich dieses Wochenende geöffnet hat, auch schon wieder zuschlagen.</h2>
<p>Es war ja auch eine Frechheit. Nicht nur, dass man morgens schon den Radio-Wettermann beschimpfte, sich über sein nasses Hinterteil ärgerte, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit gerollt war und den ganzen Tag mit Freunden und Kollegen über das leidige Verhalten der Wettergötter sprach. Viel schlimmer als all das wog die eine Frage, die frau besonders an nahenden Samstagen zu schwitzigen Händen verhilft: Was soll ich bloß kaufen? Der Klamotten-shopping-besetzten Samstag, der sonst immer Entspannung und Freude bereitete, wurde zur Frustserie. Am Ende stand ich mit meinen Freundinnen vor den Regalen und bewunderte die bunten Stoffe, die leichten Materialien, das Sommerfeeling von der Stange. Häufigster Kommentar zwischen den Regalen: &#8220;Total schön, aber wann soll ich das denn jetzt anziehen?&#8221; &#8211; Gute Frage.</p>
<p><strong>Weibliche Kompromisslosigkeit</strong></p>
<p>Der Hintergrund dazu: Frauen wollen ihre Sammel-/Shopping-Beute immer <strong>sofort</strong> anziehen können, zeigen, dass man up to date ist, den richtigen Moderiecher hat und natürlich gut aussieht&#8230; </p>
<p><span id="more-472"></span>Der Zwiespalt, in dem wir Damen wochenlang steckten war, dass man die wundervollen Flatterkleider nicht kaufen konnte, weil sie für unbestimmte Zeit im Schrank hängen würden &#8211; andrerseits barg der Verzicht die Gefahr, dass die habenswertesten Teile längst aus der Kollektion genommen/vergriffen/ausverkauft wären, wenn wir angesichts der ersten Sonnenstrahlen zugreifen wollten!</p>
<p>Irgendwann war&#8217;s dann genug, und das Abwarten hatte ein Ende: Nach längerer Beratung waren meine Damen und ich zum Entschluss gekommen, wenige, dafür besonders schöne Sommerteile sofort käuflich zu erwerben, damit man hinterher nicht alt aussähe. Und das zweite Problem des Noch-nicht-Treagen-Könnens haben wir durch die altbewährte &#8220;Zwiebel-Taktik&#8221; gelöst: kaufe zum Frühlingsblüschen gleich die passende Strickjacke dazu, zur Not noch ein Langarmshirt darunter- fertig ist der Look fürs beginnende 2008!<br />
Als ob dieser &#8220;Frühling&#8221; nicht auch modisch in den Griff zu kriegen wäre&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weinkennerin:Reserva oder Pinot Gris?</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 11:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Socializing nimmt keine Ende. Jetzt können sich auch Weintrinker miteinander vernetzen. Das WineCellarBook Stapelst Du in deinem Kellergewölbe edle Tropfen bis unter die Decke? Kredenzt du zu jedem Gericht die passende Traube? Erkennst du per Lippentest die Temperatur des Weins aufs Grad genau? Ach, du auch nicht? Na da bin ich beruhigt. Denn wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Socializing nimmt keine Ende. Jetzt können sich auch Weintrinker miteinander vernetzen.</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/weinkeller.jpg"><img height="237" alt="Jedem seinen Wein(kenner): Das WineCellarBook" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/weinkeller-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Das WineCellarBook</em></p>
<p>Stapelst Du in deinem Kellergewölbe edle Tropfen bis unter die Decke? Kredenzt du zu jedem Gericht die passende Traube? Erkennst du per Lippentest die Temperatur des Weins aufs Grad genau? Ach, du auch nicht? Na da bin ich beruhigt.</p>
<p>Denn wenn meine Tischnachbarinnen und -nachbarn (ich habs mit der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Linguistik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Linguistik">feministischen Linguistik</a>) grübeln, ob der Pinot zum Rind passt oder doch lieber der Barolo, dann überfordert mich das völlig.</p>
<p><span id="more-483"></span></p>
<p><img height="143" alt="Die aktivsten Nutzer:" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/fabienne.jpg" width="314" align="left" vspace="5" />Aber Weinfreunde, die schon den Überblick über ihre Kellergeister verlieren, werden sich über Folgendes freuen: das <a title="Das" href="http://www.winecellarbook.com" weinkellerbuch="">Weinkellerbuch</a>. Hier könnt ihr eure Schätze verwalten, damit ihr nicht in die gleiche Bredouille kommt wie die Gründerin, die stets die gleiche Kiste in den Keller verfrachtete, weil sie sich nicht merken konnte, dass sie schon eine hat. Die Hobby-Önologin ist übrigens <a title="http://blogwerk.com/impressum" href="http://blogwerk.com/impressum">Fabienne Steiner</a>, die fürs <a title="http://blogwerk.com/" href="http://blogwerk.com/">Blogwerk</a> die Inserate managt. Welche verborgenen Qualitäten die Frau wohl noch offenbart?</p>
<p>Ich hab auch schon einen Wein eingetragen – einen Pinot Noir vom Bielersee. Aber ich werde wohl trotzdem eine Wein-Banausin bleiben. Bier und Eierlikör aus dem Schoko-Waffelbecher kann ich eben besser voneinander unterscheiden als einen Chasselas vom Chardonnay.</p>
<p>Das Weinkellerbuch, oder, wie könnte es anders sein: <a title="Weinkellerbuch" href="http://www.winecellarbook.com/">WineCellarBook</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kinderkriegen:  Mutter werden ist nicht schwer?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/08/kinderkriegen-mutter-werden-ist-nicht-schwer/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 08:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>
		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230; Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230;</h2>
<p>Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt und mehr oder weniger gutes Geld verdient. Und jetzt vernimmst du ein immer lauter werdendes Ticken. Diese verdammte biologische Uhr! Ticktack ticktack&#8230; Also gut, ein Kind muss her. Aus irgendwelchen Gründen scheint das Leben, das du bis anhin geführt hast, keinen Sinn mehr zu machen ohne Kinder. Da kann man dich noch so warnen, dass Kinder dir den Schlaf rauben, deine Brüste der Schwerkraft nicht mehr länger standhalten werden und du noch weniger Sex haben wirst. Du ignorierst alle Befürchtungen und stürzt dich in das Abenteuer „Kinder kriegen“.<br />
<span id="more-433"></span></p>
<p><strong>Same same, but different</strong><br />
Und schon merkst du, dass es gar nicht so anders ist, wie das bisherige Bestreben, eben KEINE Kinder zu haben. Ob du jetzt nun mit Temperatur-Messen (Bspw. <a href="https://shop.valley-electronics.ch/ch/?cat=1">Babycomp</a>)und Urintest (<a href="http://www.persona.ch">Persona</a>) verhütest oder eben den Eisprung treffen willst, ist einerlei. Fakt ist jedoch, du stehst jetzt jeden morgen mit dem Thermometer im Mund über der Schüssel und versuchst mit deinem Morgenurin das Stäbchen zu treffen (und bitte nicht umgekehrt!). Dieses steckst du danach gleich in das Apparätchen und deine Temperatur schreibst du in eine Tabelle ein. Dies versuchst du alles diskret zu meistern, schliesslich ist Kinder kriegen schon unsexy genug, dein Mann muss über dein Tun nicht auch noch Bescheid wissen. Du bleibst nach aussen hin cool&#8230;</p>
<p>Damit ist es aber heutzutage noch lange nicht getan. Dafür weiss man einfach zuviel über Zeugung und Verhütung. Du machst also alles richtig. Nach dem Sex bleibst du liegen und gehst trotz fast explodierender Blase erst Stunden später auf’s Klo. Du hast dir sogar schon bei der Missionarsstellung ein Kissen unter den Po gelegt. Und sowieso kommt nur noch diese Stellung für dich in Frage, alles andere wäre nicht zeugungsfördernd (ich glaube, dieses Wort lasse ich patentieren).</p>
<p><strong>Papa ante Babies</strong><br />
Du machst vielleicht alles richtig, aber du bist beim Kinder kriegen ja nicht alleine. Und was macht der zukünftige Papa? Ja, klar, er macht wie immer alles falsch! Er trägt zu enge Hosen. Er badet jeden Abend. Heiss. Er fährt Mountainbike. Viel. Und man weiss bei ihm nie, ob er es sich doch noch anders überlegt mit der Baby-Produktion.</p>
<p>Also hilfst du etwas nach: Du überzeugst ihn davon, dass der Baggy-Pants-Look ihm hervorragend steht, obwohl es dich graust, ihn wie einen alternden Hobby-Homie rumlaufen zu sehen. Du spühlst ganz viel Geschirr, damit das warme Wasser abends schnell ausgeht. Oder du bohrst ein Loch in den Boiler, damit er sein Familienglück nicht überhitzt. Das Mountainbike-Fahren kannst du ihm leider beim besten Willen nicht abgewöhnen, aber du überzeugst ihn zu hause zu bleiben so oft es geht. Vor allem, wenn du an dem Wochenende Eisprung hast.</p>
<p>Und zu guter Letzt beendest du ein Date mit deinen Freundinnen vor Mitternacht, damit du den Vater in spe noch wach erwischst, denn heute ist happy egg-jumping-day!</p>
<p>Von wegen Mutter werden ist nicht schwer!</p>
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		<title>Schamlos charmelos: Für einen Flirt muss man eben was tun</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 07:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Genug von uncharmanten Männern? Keiner will flirten? Kann ja nur an dir liegen. Auch der fliegenbewehrte James Bond (Daniel Craig) ist selten von sich aus charmant. Aber Stil hat der Mann wenigstens. (Foto Keystone / Sony) Begegnung Nr. 1 in der Zürcher Kaufleuten-Lounge: Ich stehe mit einem Bier und einer Freundin in der Gegend herum. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Genug von uncharmanten Männern? Keiner will flirten? Kann ja nur an dir liegen.</h2>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/34921518.jpg"><img height="330" alt="James Bond Daniel Craig" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/34921518-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
Auch der fliegenbewehrte James Bond (Daniel Craig) ist selten von sich aus charmant. Aber Stil hat der Mann wenigstens. (Foto Keystone / Sony)</p>
<p>Begegnung Nr. 1 in der Zürcher Kaufleuten-Lounge: Ich stehe mit einem Bier und einer Freundin in der Gegend herum. Ein Mann in Jeans, Hemd und Jackett fuhrwerkt mit seinem Schuh über den Fussboden. Dabei meckert er irgendwas und besieht sich zwischen seinen Bewegungen die Schuhsohle. Ich sehe ihm dabei zu. Das merkt er. Er guckt mich an und sagt:</p>
<p><span id="more-345"></span></p>
<p>&#8220;Scheisse, da klebt Kaugummi unter meinem Schuh.&#8221; Er hebt mir seine Sohle entgegen: &#8220;Willst dus ablecken?&#8221;</p>
<p>Begegnung Nr. 2 im Sol Heure in Solothurn: Ich stehe mit einem Bier und meiner Begleitung an der Bar. Ein Mensch nebendran fragt, ob er den Aschenbecher haben kann. Kann er, ich schiebe ihn rüber. Da bekomme ich auch Lust auf eine Zigarette. &#8220;Darf ich eine?&#8221; Statt zu antworten, pult er mir eine raus und überreicht sie, die Augen auf den Boden gerichtet. &#8220;Danke. Hast du auch Feuer?&#8221; &#8220;Jessesgott&#8221;, sagt er und reicht mir sein Feuerzeug rüber. Nur indem ich mich doof stelle, bringe ich ihn dazu, mir Feuer zu geben. Als ich den Barkeeper nach einem Aschenbecher frage (meinen hab ich ja verborgt), brummelt der mir eine ganze Weile etwas zu, das ich nicht verstehe. &#8220;Was?&#8221; &#8220;Hier ist Rauchverbot!&#8221;, schreit er.</p>
<p>Was ist denn mit den Männern nicht in Ordnung, dass die es nicht schaffen, ein bisschen charmant zu sein? Die Frage liegt auf der Hand, die Antwort leider auch: Ich bin selber schuld, weil selber absolut uncharmant. Also hab ich die letzten Tage ständig gelächelt und an meiner eigenen Freundlichkeitsoffensive gearbeitet. Und es hat funktioniert. Meine Tage sind ein einziger Flirt, mein gefühlter Attraktivitätslevel wieder auf einem gesunden Niveau. Hier sind die Gründe:</p>
<p>Begegnung Nr. 3 im Lampenladen: Der Verkäufer – ich schätze ihn auf 50 Jahre – jammert. &#8220;Ich hab so Rückenschmerzen. Och, das tut weh hier.&#8221; &#8220;Dann gehen Sie mal zur Massage&#8221;, schlage ich vor. &#8220;Davon wird mir schlecht&#8221;, sagt er. &#8220;Aha.&#8221; Er mustert mich. &#8220;Ja, vielleicht, wenn so kleine Hände massieren.&#8221; Zum Dank für seine subtile Flirtbereitschaft kaufe ich ihm zwei Lampen ab. Er überreicht mir die Lampen in einer Tasche und warnt: &#8220;Die muss man aber anbohren.&#8221; &#8220;Ja, das sehe ich.&#8221; &#8220;Mit Dübeln.&#8221; &#8220;Ja, was ist das Problem?&#8221; &#8220;Haben Sie eine Bohrmaschine, können Sie sowas?&#8221; Ich versuche ihn zu beruhigen, inzwischen leicht genervt. &#8220;Na, wenns nicht geht, rufen Sie mich an, dann komme ich vorbei.&#8221;</p>
<p>Begegnung Nr. 4 zwischen Bahnhof und zuhause: Ich gehe die Strasse lang und überhole einen Mann um die 40, der aber aussieht wie 50. &#8220;Nabend&#8221;, sagt der. &#8220;Nabend&#8221;, antworte ich. &#8220;Und, gehts gut?&#8221; &#8220;Ja, danke. Und Ihnen?&#8221; Da meint er: &#8220;Oh, nicht gut, nicht gut.&#8221; &#8220;Aha, schade.&#8221; &#8220;Gar nicht gut. Viel Arbeit.&#8221; &#8220;Ist doch gut&#8221;, muntere ich ihn auf. &#8220;Ganz viel Arbeit, Frau ist weg.&#8221; &#8220;Aha, nicht so gut.&#8221; &#8220;Muss ich selber kochen.&#8221; &#8220;Oje. Na, da lernen Sie noch was.&#8221; &#8220;Scheisst mich an, selber kochen. Muss ich machen, bis ich eine liebe Frau hab, die für mich macht.&#8221; &#8220;Na dann, schönen Abend noch.&#8221; &#8220;Tschuss.&#8221;</p>
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		<title>Mike Oldfield: Moonlight Shadow-Man ist zurück</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/04/mike-oldfield-moonlight-shadow-man-ist-zurueck/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 11:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ammermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mike Oldfield ist älter geworden. Aber er macht noch immer Musik &#8211; weniger kitschige: Alter macht Weise. Oder aus Pop Klassik. Mike Oldfield: 1993 waren die Schatten des Mondes noch relativ jung&#8230; (Foto Keystone) Ich muss da mal ein Geständnis machen: Ich kann nicht singen. Jedenfalls nicht so, dass andere Leute es gut ertragen können, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mike Oldfield ist älter geworden. Aber er macht noch immer Musik &#8211; weniger kitschige: Alter macht Weise. Oder aus Pop Klassik.</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/mike-oldfield.jpg"><img height="324" alt="Mike Oldfield: Da waren die Schatten des Mondes noch Jung." hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/mike-oldfield-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Mike Oldfield: 1993 waren die Schatten des Mondes noch relativ jung&#8230; (Foto Keystone)</em></p>
<p>Ich muss da mal ein Geständnis machen: Ich kann nicht singen. Jedenfalls nicht so, dass andere Leute es gut ertragen können, mir dabei zuzuhören. Nur wusste ich das nicht schon immer. Ich muss so dreizehn, vierzehn Jahre alt gewesen sein, da sang Maggie Reilly glockenzart Mike Oldfields “Moonlight Shadow” aus dem Radio:</p>
<p><span id="more-432"></span></p>
<p>“The last that ever she saw him carried away by a moonlight shadow, he passed on worried and warning carried away by a moonlight shadow lost in a riddle that Saturday night far away on the other side he was caught in the middle of a desperate fight and she couldn&#8217;t find how to push through”.</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/mike-oldfield-1999.jpg"><img height="352" alt="Mike Oldfield: ...aber ein paar Jährchen später sieht man ihnen das Alter an." hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/03/mike-oldfield-1999-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>&#8230;aber auch dem Sänger Mike Oldfield sieht man 1999 ein paar Jährchen an. Zwischen den Aufnahmen liegen sechs Jahre. (Bild Keystone / Markus Schreiber)</em></p>
<p>Abendelang versuchten meine Freundin und ich das Stück nachzusingen. Weil die Melodie so schön melancholisch klang und einen wegtrug in eine andere Welt, die soviel verzauberter war als das tägliche Coolsein auf dem Schulhof. Ich höre die Melodie heute noch. Nur raus kommt sie nicht mehr. Etliche spöttische Bemerkungen später ist es zu mir durchgedrungen, dass das, was ich als Melodie im Kopf habe und das, was singenderweise aus meinem Mund kommt, nicht viel Ähnlichkeit miteinander haben.</p>
<p>Inzwischen ist ein bisschen Zeit vergangen, ich habe ‘ne Menge Sachen gemacht. Die Schule beendet, studiert, im Ausland gelebt, mich ver- und auch wieder entliebt, gearbeitet. Und irgendwie habe ich mich nicht mehr ganz so oft in Musik weggeträumt. Für so was war irgendwie meist keine Zeit übrig zwischen all dem Leben. Oder es gab nie die passende Musik.</p>
<p>Aber neulich bin ich über das neue Album von Mike Album gestolpert “Music of the Spheres”. Das kommt zum Glück ohne Kitsch-Texte über rätselhafte Kämpfe im Mondlicht und eine passive Sie aus, die heulend auf ihren Helden wartet. Dafür überrascht es mit vielen spannenden Klangwelten, die mich wieder mitnehmen in eine andere Welt. Eben noch völlig gestresst vom Einkaufstütenschleppen und dem drohenden Abgabetermin für den nächsten Artikel. Und kaum ist die CD in der Anlage, verflüchtigt sich das irgendwie. Nein, nicht, dass ich dann nicht noch immer arbeiten müsste, aber es nervt nicht mehr so.</p>
<p>Manchmal ist Älterwerden doch ein gute Sache: Man muss überhaupt nicht singen, wen mans nicht kann, hat sogar rausgefunden, dass das nicht schlimm ist. Und trotzdem gibt es immer wieder Sachen, die einen verzaubern können, wie die Sphären-Musik von Oldfield. Ach übrigens, gesungen wird auf dem Album auch, aber ich habe einfach nicht richtig zugehört, die Musik allein war viel schöner. Moderne Musik, die schon jetzt nach Klassik klingt.</p>
<p>Mike Oldfield, <a href="http://www.mikeoldfield.com/">Music of the Spheres</a> (Universal), 14,95 €</p>
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		<title>Frauen in der Politik: Wer ist die Schönste im Land?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/25/frauen-in-der-politik-wer-ist-die-schoenste-im-land/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 07:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ammermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schneiden Frauen in der öffentlichen Wahrnehmung ab? Nehmen wir sie auf dem Weg zur Macht genauso wahr wie ihre männlichen Konkurrenten? Warum zählt bei ihnen die Frisur mehr als das Programm? Hillary Clinton: Muss optisch Eindruck machen. (Bild Keystone/Carolyn Kaster) Fangen wir mit Hillary an. Schließlich versucht sie nicht weniger, als die mächtigste Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie schneiden Frauen in der öffentlichen Wahrnehmung ab? Nehmen wir sie auf dem Weg zur Macht genauso wahr wie ihre männlichen Konkurrenten? Warum zählt bei ihnen die Frisur mehr als das Programm?</h2>
<div style="PADDING-RIGHT: 5px; FONT-WEIGHT: normal; FONT-SIZE: 90%; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 5px; WIDTH: 230px; LINE-HEIGHT: normal; FONT-STYLE: normal; FONT-VARIANT: normal"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/hillary-clinton-carolyn-kaster.jpg"><img height="298" alt="hillary clinton by carolyn kaster" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/hillary-clinton-carolyn-kaster-small.jpg" width="225" vspace="5" /></a><br />
<em>Hillary Clinton: Muss optisch Eindruck machen. (Bild Keystone/Carolyn Kaster)</em></div>
<p>Fangen wir mit Hillary an. Schließlich versucht sie nicht weniger, als die mächtigste Frau der Welt zu werden. Präsidentin, Kanzlerin, Primeministerin, Anführerinnen – das alles hat es schon vor ihr gegeben.</p>
<p>Gut: weibliche Machtinhaberinnen gab es längst nicht so viele wie männliche Häuptlinge, aber immerhin.</p>
<p>Sogar – man denke nur an Benazir Bhutto &#8211; in der islamischen Welt, der wir Frauenfeindlichkeit häufig per se unterstellen. Aber eine Frau, die das wichtigste politische Amt in der letzten verbleibenden Supermacht der Welt, den USA, erobern will &#8211; das ist immer noch neu.</p>
<p>Die Beobachter in den Medien beeindruckt so viel Mut zunächst mal, so scheint, es nicht weiter. Im Gegenteil. Dietmar Dath nennt Hillary Clinton in der FAZ beispielsweise &#8220;das doppelte Sansculottchen&#8221;.</p>
<p><span id="more-384"></span></p>
<p>Nun heißt das französische “sans culotte” übersetzt “ohne Höschen”. Gemeint war damit eine Gruppierung der Französischen Revolution, die stolz darauf war keine adligen Knickerbocker, verächtlich Höschen zu tragen. Was bedeutet das in Bezug auf Mrs. Clinton? Dass sie keine Höschen trägt? Oder, dass sie ähnlich blutrünstig auf dem Weg zur Macht agiert wie die von Robespierre angeführten Sansculotten?</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/46745695.jpg"><img height="270" alt="Chelsea Clinton und Hillary Clinton" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/46745695-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Chelsea, von Hillary Clinton vorgeführt wie das &#8220;beste Mädchen&#8221; eines Zuhälters? (Bild Keystone / Justin Lane)</em></p>
<p>In den USA muss sich die ehemalige First Lady ebenfalls einiges anhören. So spottet der konservative Talkmaster Rush Limbaugh angesichts von Clintons Falten, niemand wolle einer Frau beim Altern zusehen, und von einem Fernsehreporter wird ihr doch allen Ernstes vorgeworfen, sie führe ihre Tochter Chelsea im Wahlkampf vor wie ein Zuhälter sein bestes Mädchen. Was angesichts der Tatsache, dass alle Kandidaten ihre Familien mit in den Wahlkampf nehmen, grotesk wirkt. Vielen Berichterstattern in den Medien schien sie gefühlskalt und machtbewusst.</p>
<p>Die ersten positiven Berichte bekam sie fragwürdigerweise erst als sie am Rande eines Wahlkampauftrittes in Tränen ausbrach. Übrigens über der Frage einer Zuschauerin, wie sie mit ihrer Frisur angesichts des Wahlkampfstresses zurecht käme. Das passt dann prima ins typische Bild, schließlich gehört die Diskussion der richtigen Frisur bei weiblichen Politikern zum Standardprogramm.</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48374129.jpg"><img height="353" alt="Hollary Clinton Fashion Disaster - mit Chelsea" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48374129-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Unter anderem für dieses Kleid (Januar 1996) wurde Hilary Clinton für &#8220;Fashion Disasters&#8221; von den Medien geprügelt (Bild Keystone / Charles Tasnadi)</em></p>
<p>Immer wieder werden selbsternannte Stylingprofis von Zeitungen gefragt wie Frau Politikerin sich kleiden und frisieren sollte. Passiert Männern so gut wie nie.</p>
<h2><a title="Hillary Clinton" href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/hillary-cinton-als-studentinlee-baltermantime-life-pictures-via-getty-images.jpg"></a></h2>
<p>Überhaupt: Die Frisuren.</p>
<p>Nicht nur das Haar von Frau Clinton wurde ausführlich diskutiert. Die Frisur der deutschen Bundeskanzelerin Angela Merkel wurde des öfteren als helmartig beschrieben, Familienministerin Ursula von der Leyen trug erste eine “zu mädchenhafte” Frisur mit langen zur Seite gesteckten Haaren und musste sich, nachdem sie sie hatte abschneiden lassen, als “Windhund” titulieren lassen. Wohingegen der Kurzhaarschnitt der Grünen Politikerin Renate Künast nicht weiblich genug war.</p>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/26270040.jpg"><img height="354" alt="Ursula von der Leyen langhaarig. (Foto Keystone / Jockel Finck)" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/26270040-small.jpg" width="223" vspace="5" /></a><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/38088660.jpg"><img height="354" alt="Ursula von der Leyen: Windhund? (Foto Keystone. Michael Sohn)" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/38088660-small.jpg" width="223" vspace="5" /></a><br />
<em>Ursula von der Leyen vorher / nachher: &#8220;Windhund&#8221;? (Bilder Keystone / Jockel Fink / Michael Sohn)</em></p>
<p>Da, wo Hilllary Clinton erst noch hin möchte, ist sie schon: Angela Merkel. Die Kanzelerin hat das politisch bedeutsamste Amt der Bundesrepuplik Deutschland inne. Ihr unterstellte man lange nicht den skrupellosen Willen zur Macht sondern vielmehr die Naivität des Mädchens aus dem Osten. Aufgewachsen in der alten DDR kam sie in der Umbruchphase der deutschen Wiedervereinigung in die Politik.</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/3004254.jpg"><img height="289" alt="CDU sucht Werber: Angela Merkel als Prinz Eisenherz" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/3004254-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Die CDU suchte 2001 mit diesem Bild von Angela Merkel Werbefachleute. (Bild Keystone)</em></p>
<p>Kohl holte die ehemalige Pressesprecherin der letzten und einzigen frei gewählten Regierung der DDR ins Kabinett als Ministerin für Frauen und Jugend. Von da an galt sie als “Kohls Mädchen”. Später, als sie aus dem Schatten des Mentors heraustrat, beschrieb man sie als unweiblich und emotionslos. Ihrer Jugend in der DDR und dem unweiblichen Willen zur Macht verdankt sie den Titel “Die Frau, die aus der Kälte kam”, den ihr der Stern verlieh.</p>
<p>Als Ségolène Royal in Frankreich den Kampf um das Präsidentenamt antrat, ging es ihr nicht unbedingt besser. Auch ihr wurde weibliche Zickigkeit und Hintertriebigkeit unterstellt. Ihr Name Ségolène, so schrieben die französischen Medien, enthalte eben &#8220;Ego&#8221;, und davon habe Madame reichlich. Dass man eine gehörige Portion Selbstbewusstsein haben muss, um die politische Bühne zu betreten, davon schreiben und reden sie im Zusammhang von weiblichen Politikerkarrieren allerdings eher selten. Und dass auch ihr damaliger Konkurrent Nicholas Sarkozy nicht gerade unter zu wenig Ego leidet, fiel bei dieser Art Berichterstattung unter den Tisch.</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/40136495.jpg"><img height="322" alt="Ségolene Royal und Nicolas Sarkozy: Kampf des Ego (Bild keystone / Maya Vidon)" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/40136495-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Kampf der Selbstbewussten: Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal (Bild Keystone / Maya Vidon)</em></p>
<p><a title="Ségolène Royal" href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/segolene_royal_reference.jpg"></a></p>
<p>Eigentlich müssten die Voraussetzungen von Frauen in der Politik gut sein. Mehr als die Hälfte der Wählerschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist weiblich.</p>
<p>Allerdings steht der Anteil der weiblichen Politikerinnen an der Macht immer noch in keinem Verhältnis zum Anteil der Frauen an der Bevölkerung. Der liegt in allen drei Länder bei etwa 51 Prozent.</p>
<ul>
<li>
<div>Im Schweizer Nationalrat sind von 200 Mitgliedern 50 Frauen, das sind exakt 25 Prozent.</div>
</li>
<li>
<div>Dem österreichischen Nationalrat gehören 183 Abgeordnete an. Von diesen sind 59 Frauen, was 32,24 % entspricht.</div>
</li>
<li>
<div>Und im deutschen Bundestag sitzen unter den 613 Abgeordneten 197 Frauen, was 31,1 % entspricht.</div>
</li>
</ul>
<p>Was lernen wir daraus? Dass es sich für Frauen einfach nicht schickt, an die Macht zu wollen? Dass sie sich lieber mit der passenden Frisur und dem richtigen Kleid beschäftigen sollen, weil sie sonst zu unweiblich werden?</p>
]]></content:encoded>
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