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	<title>fraulich.com &#187; Jetzt</title>
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	<description>Die Welt ist weiblich</description>
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		<title>Scheidung: Trennung im Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 10:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, scheiden tut weh! Da muss Mann eben durch, wenn frau es nicht mehr miteinander hinkriegt. Am besten online. Klar ist es blöd, wenn man sich bei einer Trennung auch völlig zerstritten beim Anwalt oder vor Gericht zur &#8220;Klärung von Unstimmigkleiten&#8221; treffen muss. Aber das gehört eben dazu und hat &#8211; mal ganz nebenbei &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ja, scheiden tut weh! Da muss Mann eben durch, wenn frau es nicht mehr miteinander hinkriegt. Am besten online.</h2>
<p>Klar ist es blöd, wenn man sich bei einer Trennung auch völlig zerstritten beim Anwalt oder vor Gericht zur &#8220;Klärung von Unstimmigkleiten&#8221; treffen muss. Aber das gehört eben dazu und hat &#8211; mal ganz nebenbei &#8211; auch schon so manches Pärchen wieder zusammen geführt. Doch an wiederbelebter Harmonie würde natürlich kein Scheidungsanwalt verdienen.</p>
<p><span id="more-473"></span></p>
<p>Deshalb geht es jetzt noch viel einfacher, den nervigen Gatten oder die oberflächliche Ehefrau loszuwerden. Wie denn? Ist doch logisch: online! Wie sollte der Mensch im 21. Jahrhundert denn existieren können, wenn er neben dem Kauf von Lebensmitteln, Elektrogeräten und dem Ersteigern des günstigsten Handwerkers nicht auch seine Ehe im Netz verschwinden lassen könnte. Ob unter <a title="Scheidung online.de" href="http://scheidung-online.de/">scheidung-online.de</a> oder <a title="Ehescheidung online" href="http://www.ehescheidung24.de/">ehescheidung24.de</a> oder den weiteren zahlreichen Anbietern &#8211; irgendwann ist im Leben auch einmal ein Punkt erreicht, an dem man persönlich für seine Vergangenheit einstehen sollte.</p>
<p>Ohne Avatar oder Nickname.</p>
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		<title>Sekte mit Auftrag: Raelianer wollen die Klitoris retten</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/29/sekte-mit-auftragsmallraelianer-wollen-die-klitoris-retten/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 12:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben – angeblich – schon Menschen geklont, sie verteilen Kondome an Schulen und sie kommunizieren per Antenne mit irgendwelchen Ausserirdischen: die Raelianer. Vor ein paar Jahren haben sie sich nicht Geringeres vorgenommen als die Rettung der Klitoris. Aber das Projekt scheint stecken geblieben zu sein. &#8220;Claude Vorilhon Rael&#8221;, Chef der Raelianer. (Foto Keystone) Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie haben – angeblich – schon Menschen geklont, sie verteilen Kondome an Schulen und sie kommunizieren per Antenne mit irgendwelchen Ausserirdischen: die Raelianer. Vor ein paar Jahren haben sie sich nicht Geringeres vorgenommen als die Rettung der Klitoris. Aber das Projekt scheint stecken geblieben zu sein.</h2>
<p align="center"><span style="COLOR: black"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/clauderael.jpg"><img height="321" alt="Claude Rael, Chef der Raelianer" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/clauderael-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>&#8220;Claude Vorilhon Rael&#8221;, Chef der Raelianer. (Foto Keystone)</em></span></p>
<p><span style="COLOR: black">Die Raelisten sind ja eigentlich Realisten mit einem Schreibfehler. Und als solche wissen sie: Die Welt und ihre Bewohner wurden von menschlichen Schöpfern aus dem All erschaffen. Wie sie per Antenne – also mit ihren Haaren – mit diesen Ausserirdischen Kontakt haben, hat allerdings wenig mit Realismus zu tun und realistische Beweise für ihre Schöpfungstheorien können sie auch nicht auf den Tisch legen.</span></p>
<p><span style="COLOR: black">Aber was sie auch tun, mit einem Projekt haben sie wirklich die Schulterklopfer auf ihrer Seite: Sie wollen die Klitoris retten. Fünf Frauen aus Burkina Faso wurden laut Aussage von Rael bereits operiert.</span></p>
<p><span id="more-424"></span></p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/11468425.jpg"><img height="327" alt="Brigitte Boisselier und Claude Vorilhon oder Rael, im Jahr 2003" hspace="2" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/11468425-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Brigitte Boisselier und Claude Vorilhon oder Rael, im Jahr 2003 (Bild Keystone / Yesikka Vivancos)</em></p>
<p>Jetzt sind die Raelianer dabei, ein Krankenhaus zu bauen, in dem speziell ausgebildete Ärzte Verstümmelungen der Vagina wieder rückgängig machen sollen. Operieren sollen übrigens keine Ausserirdischen, sondern speziell ausgebildete Ärzte.</p>
<p>&#8220;Wir wollen klar stellen, dass die Frauen, die ihre Säuglinge verstümmelt werden lassen wissen, dass wir das wieder reparieren können. Wir glauben, dass das ein besseren Abschreckungsmittel ist, als das Recht, was hier ohnehin schwer anzuwenden ist&#8221;, sagt Rael im Interview mit <a title="http://vice.typepad.com/vice_schweiz/2008/02/raelianer-wolle.html#more" href="http://vice.typepad.com/vice_schweiz/2008/02/raelianer-wolle.html#more">vice.typepad.com.</a> Das ist zwar grammatikalisch nicht sehr hübsch, aber trotzdem einleuchtend.</p>
<p>Nur: Wie viele Spenden reingekommen sind und was mit ihnen angefangen wurde, ist nur für 2006 bis Mai 2007 aufgezeichnet und ob der Baubeginn für das Spital nun Mai 2007 sein sollte oder erst für Mai 2008 geplant ist, steht nirgends. Spendenlust kommt so jedenfalls nicht auf, im Gegenteil. Aber es gehört wahrscheinlich zum Image von Sekten, dubios zu sein. Das ist ihr USP.</p>
<p>Mehr Informationen über Genitalverstümmelung liefern die Seite von <a title="http://www.terre-des-femmes.de/" href="http://www.terre-des-femmes.de/">terre des femmes Deutschland</a> oder ein Hintergrundbeitrag von <a title="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/735350/" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/735350/">Deutschlandradio</a>. Dort kommt auch der Arzt Pierre Foldés zu Wort, der die Methode zur Wiederherstellung der Klitoris erfunden hat und auch im <a title="http://vice.typepad.com/vice_schweiz/2008/02/raelianer-wolle.html#more" href="http://vice.typepad.com/vice_schweiz/2008/02/raelianer-wolle.html#more">Raelianer-Interview</a> erwähnt wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Hillary-Nussknacker: Ist Obama zu hart?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/21/der-hillary-nussknacker-ist-obama-zu-hart/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrer schweren Niederlage in Wisconsin muss Hillary Clinton nun in Ohio und Texas gewinnen. Ansonsten wäre ihre Kandidatur am Ende. Wird das einen Einfluss auf den Verkauf des Hillary Clinton Nussknacker haben? Wohl kaum &#8211; dafür sieht das Ding zu be- knackt aus: Wir haben alle gehofft, sie würde sämtiche amerikanischen Senatoren-Nüsse knacken. Vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Nach ihrer schweren Niederlage in Wisconsin muss Hillary Clinton nun in Ohio und Texas gewinnen. Ansonsten wäre ihre Kandidatur am Ende.</h2>
<p>Wird das einen Einfluss auf den Verkauf des <a href="http://www.hillarynutcracker.com/completelynuts.html">Hillary Clinton Nussknacker</a> haben? Wohl kaum &#8211; dafür sieht das Ding zu be- knackt aus:</p>
<p><span id="more-396"></span></p>
<p><img height="413" alt="HillaryClintonNutcracker" src="http://www.hillarynutcracker.com/HillaryART/ANIMATION/Cracker.gif" width="262" /></p>
<p>Wir haben alle gehofft, sie würde sämtiche amerikanischen Senatoren-Nüsse knacken. Vielleicht gelingt ihr das noch&#8230;. Und wenn nicht, kann der Nussknacker <a href="http://www.hillarynutcracker.com/completelynuts.html">online bestellt</a> werden.</p>
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		<title>Billigflieger:Es soll ja keinen Spass machen</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/19/billigfliegeres-soll-ja-keinen-spass-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 08:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fliegen ist schön und inzwischen schön billig. Aber Frauen haben dabei oft nichts zu lachen. Zumindest den Ganzkörper-Scan müssen weibliche Fluggäste noch nicht an vielen Orten über sich ergehen lassen. (Bild Keystone/Jack Kurtz) Zum einen ist die aktuelle Mode mit Taschen so gross wie Fernseher unvereinbar mit der Handgepäck-Policy von Easyjet. Aber da jedes aufgegebene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fliegen ist schön und inzwischen schön billig. Aber Frauen haben dabei oft nichts zu lachen.</h2>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/airsafety.jpg"><img height="329" alt="Passagierin im Ganzkörper-Scanner am Sky-Harbor Flughafen in Phoenix, Arizona" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/airsafety-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Zumindest den Ganzkörper-Scan müssen weibliche Fluggäste noch nicht an vielen Orten über sich ergehen lassen.<br />
 (Bild Keystone/Jack Kurtz)</em></p>
<p>Zum einen ist die aktuelle Mode mit Taschen so gross wie Fernseher unvereinbar mit der Handgepäck-Policy von Easyjet. Aber da jedes aufgegebene Gepäckstück inzwischen richtig was kostet, schleppt natürlich jede ihren Wochenbedarf an Kosmetik, Unterwäsche und Schuhen im Handgepäck mit. Easyjet rächt sich, indem Angestellte die Grösse des Handgepäcks kontrollieren und Fehlbare zurück zum Check-in schicken. Warum?</p>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p>&#8220;Das mit dem Handgepäck hat Überhand genommen&#8221;, sagte die orange-blaue Easyjetterin in Berlin. Na sowas.</p>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/airsafety2-1.jpg"><img height="307" alt="Austrinken vor dem Sicherheits-Check am Flughafen." hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/airsafety2-1-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Wenigstens im Magen darf man Flüssigkeit mit an Bord bringen. (Bild Keystone/Tony Avelar)</em></p>
<p>Hat man diese Station überstanden, muss man noch durch die – allerdings Easyjet-unabhängige – Kontrolle: Weil ich eine Creme mit mir herumtrug, musste ich an den Automaten und 50 Cent für zwei durchsichtige 1-Liter-Säckchen aus Plastik ausgeben. Da kamen dann die Cremes und Nasensprays rein.</p>
<p>Mein Thermalwasserspray behielt ich lieber drin, das übersehen sie nämlich jedes Mal und Kontaktlinsenflüssigkeit ist erlaubt. Was den Beamten aber nicht daran hinderte, in meinem Rucksack herumzuwühlen. Jedes Mal kramt er meine Waschtasche heraus und präsentiert den anderen Angestellten sowie meinen Hinter- und Vordermännern und -frauen meine kosmetischen Geheimnisse. So dass auch jeder sieht, welches Deo ich benutze und mit welcher Mascara ich mir die Wimpern tusche.</p>
<p>Und als wäre das nicht schon genug, muss ich armen Mädchen dabei zusehen, wie sie gezwungen werden, ihren Gürtel abzulegen, bevor sie durch die Schranke dürfen. So schnell zerstören Sicherheitsleute einen Look. Nächstes Mal wieder Nachtzug (zusammen mit einem Schnarcher und einem Stinker im 6er-Abteil, also auch nicht so richtig gemütlich).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwestern im Geiste Neuer Sex in der City, Mädels</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/16/schwestern-im-geiste-neuer-sex-in-der-city-maedels/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ammermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geist]]></category>
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		<category><![CDATA[Schein]]></category>

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		<description><![CDATA[Candace Bushnell &#8211; ihr verdanken wir &#8220;Sex and the City&#8221; (Keine Angst: Bild der Mädels weiter unten&#8230;) (Bild Keystone/Richard Drew) Im Mai soll der Kinofilm zu meiner absoluten Lieblingsserie in die Kinos kommen: Sex And The City &#8211; the Movie. Hach, was habe ich die Geschichten um die New Yorker Kolumnistin Carrie und ihre (immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="FLOAT: left; WIDTH: 180px; MARGIN-RIGHT: 10px"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/33659035.jpg"><img height="252" alt="Candace Bushnell, Autorin von Sex and the City" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/33659035-small.jpg" width="180" vspace="5" /></a><br />
<em>Candace Bushnell &#8211; ihr verdanken wir &#8220;Sex and the City&#8221; (Keine Angst: Bild der Mädels weiter unten&#8230;) (Bild Keystone/Richard Drew)</em></div>
<h2>Im Mai soll der Kinofilm zu meiner absoluten Lieblingsserie in die Kinos kommen: <a href="http://www.sexandthecitymovie.com/">Sex And The City</a> &#8211; the Movie.</h2>
<p>Hach, was habe ich die Geschichten um die New Yorker Kolumnistin Carrie und ihre (immer mal wieder) Single-Freundinnen geliebt.</p>
<p>Es war sogar so schlimm, dass ich mich wie auf Entzug fühlte, als Mr. Big sein Glück endlich eingesehen und Carrie aus Paris heim nach New York geholt hatte. Kurz, als die letzte Episode aus dem Leben der vier Mädels über den Bildschirm geflimmert war.</p>
<p>Eine Weile konnte ich mich vom Trennungsschmerz ablenken, in dem ich nach und nach alle sechs Staffeln auf DVD kaufte und immer mal wieder eintauchte in den Großstadtdschungel. In diese ganz eigene Welt, in der sich alles um die Fragen aller Fragem zu drehen scheint: Neuer Mann oder lieber gleich ein neues Paar Schuhe?</p>
<p><span id="more-360"></span>
<p>Jetzt bin ich jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, wie es weiter geht im Leben der Vier. Einiges ist zwar von den Dreharbeiten durchgesickert. Charlotte soll doch noch schwanger geworden sein, Big soll Carrie betrügen und am Ende soll geheiratet werden. Nur wer wen heiratet, bleibt trotz all der Insider, die in der Klatschpresse so eifrig geplaudert haben, völlig offen. Sicherheitshalber hat der Regisseur verschiedene Versionen des Endes drehen lassen.</p>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/sexandthecity.jpg"><img height="300" alt="Sex and The City: Kim Cattrall als Samantha Jones, Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw, Cynthia Nixon als Miranda Hobbes und Kristin Davis als Charlotte York-Goldenblatt" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/sexandthecity-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>&#8220;Sex and The City &#8211; The Movie&#8221;: Kim Cattrall als Samantha Jones, Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw, Cynthia Nixon als Miranda Hobbes und Kristin Davis als Charlotte York-Goldenblatt. (Bild Keystone/New Line Cinema/Craig Blankenhorn)</em></p>
<p>So sehr ich mich auf den Film auch freue: Machen wir uns nix vor, Mädels, so ein Kinofilm reicht genau für einen Abend. Vielleicht guckt man ihn sich später noch mal im Fernsehen an. Aber das wars dann auch.</p>
<p>Wie gut, dass sich auf dem Markt der Serienmädels in letzter Zeit wieder so einiges tut. Darf ich vorstellen? <a href="http://abc.go.com/primetime/cashmeremafia/index?pn=about">Cashmere Mafia</a>. Die Serie ist in den USA gerade angelaufen. Es geht um vier Freundinnen, gespielt von der asiatisch-stämmigen Lucy Liu, der brünetten Frances O’Connor, der rothaarigen Miranda Otto und dem all-american Girl Bonnie Sommerville.</p>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/cashmere-mafia111.jpg"><img height="295" alt="Cashmere Mafia: Wieder vier Frauen im Gespräch Frances O'Connor, Lucy Liu, Miranda Otto und Bonnie Sommerville" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/cashmere-mafia111-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>&#8230;und die vier von der Cashmere-Mafia. Frances O&#8217;Connor, Lucy Liu, Miranda Otto und Bonnie Sommerville. (Bild Keystone/PatrickHarbron, ABC) </em></p>
<p>Mia Mason (Liu), Zoe Burden (O’Connor), Juliet Draper (Otto) und Caitlin Dowd (Sommerville) kennen sich seit dem Business-College und versuchen nun ihre ambitionierten Berufs-Karrieren, ihr Glamour-Leben im New Yorker Großstadt-Dschungel, ihre Familien und ihre Freundschaft irgendwie unter den stylishen Hut zu bringen.</p>
<p>Im eigens gegründeten “Boys Club”, zu dem nur Frauen zugelassen sind. Schließlich macht das Leben auf der Karriereleiter nur Spaß, wenn frau es mit den besten Freundinnen auch in Ruhe durchquatschen kann.</p>
<p>Manchmal wird das Leben vom Film eingeholt. Die beiden, die Sex And The City gemeinsam zum Erfolg gemacht haben, die Buchautorin Candace Bushnell und der TV-Produzent Darren Star stehen sich auch im richtigen Leben in einer Art Cashmere-Mafia-Krieg gegenüber.</p>
<p>Oder sollte ich lieber sagen im <a href="http://www.nbc.com/Lipstick_Jungle/">Lipstick Jungle</a>? Lippenstift Dschungel heißt nämlich das Buch, das Bushnell nach Sex And The City zum Teil im Haus des damals mit ihr befreundeten Produzenten der Serie in den Hamptons schrieb. Die Geschichte um die etwas älteren und noch viel erfolgreicheren großen Schwestern von Carrie und Co verfilmte Bushnell dann allerdings ohne die Hife des Freundes.</p>
<p>Der hatte zwar eine Menge geboten, nur um den Pilotfilm zu Lipstick Jungle drehen zu dürfen, aber NBC hatte eben noch mehr Geld geboten, und so bekam der Sender ganz nach den Regeln des Business-Dschungels den Zuschlag. Die Geschichte um drei sehr erfolgreiche Geschäftsfrauen, die Modemacherin Victory Ford (Lindsay Price), die Filmproduzentin Wendy Healy (Brooke Shields) und die Chefredakteurin eines Modemagazins Nico O’Neilly (Kim Raver) läuft seit Januar im US-Fernsehen. In direkter Konkurrenz zu Cashmere Mafia, das Darren Star nach Bushnells Absage entwickelte. Und das verteufelte Ähnlichkeit mit Bushnells Geschichte hat.</p>
<p>Mädels, es herrscht Krieg in der bösen kalten Geschäfts- und Glamourwelt da draußen. Das scheint unter Frauen auch nicht anders zu laufen als unter Männern. Mit dem Unterschied vielleicht, dass die Kontrahentinnen besser angezogen sind. Ob dieser Krieg nun unter den Titel “Cashmere Mafia” oder “Lipstick Jungle” läuft, ist für uns Serienjunkies halb so wichtig. Für uns bedeutet es vor allem eins: Wir können uns auf gleich zwei neue tolle Serien freuen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bruce Darnell: Neue Stylingshow mit Therapieansätzen</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/15/bruce-darnell-neue-stylingshow-mit-therapieansaetzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 06:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Schein]]></category>
		<category><![CDATA[Status]]></category>
		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Bruce Darnell ist eben in seine neue Stylingshow gestartet. Gepriesen und beworben hatte die ARD ihren Mann für den frischen Wind, der auch mal wieder unter Sechzigjährige in die Quoten des Ersten locken sollte. Alles klang so vielversprechend, anders sollte die Sendung werden. Hat&#8217;s geklappt? Bruce Darnell und Christina K. (Bild Keystone/ARD/Dirk Borm) Gerne würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bruce Darnell ist eben in seine neue Stylingshow gestartet. Gepriesen und beworben hatte die ARD ihren Mann für den frischen Wind, der auch mal wieder unter Sechzigjährige in die Quoten des Ersten locken sollte. Alles klang so vielversprechend, anders sollte die Sendung werden. Hat&#8217;s geklappt?</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48584634.jpg"><img height="316" alt="Bruce Darnell und Christina K." hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48584634-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Bruce Darnell und Christina K. (Bild Keystone/ARD/Dirk Borm)</em></p>
<p>Gerne würde man sagen, dass es wunderbar war, innovativ und erfrischend, denn Bruce ist jemand, für den man Sympathien hegen darf, kann und vielleicht auch muss. Leider war die Show lahm, abgekühlt und nichts wirklich Neues:</p>
<p><span id="more-362"></span></p>
<p>Ein eigentlich hübsches Mädchen, gestern hieß sie Christina, 22, Studentin der Wirtschaft, fand sich einfach nicht toll. Unter der psychischen Last des angeblich zu kleinen Busens konnte sie nicht glücklich leben. Bruce sollte helfen. Tat er auch. Mit dem einzigen Mittel, was in den anderen huntertausend Vorgänger-Styling-Verwandlungs-Vorher-Nachher-Formaten noch nicht in diesem Maße eingesetzt wurde: Bruce weinte schon nach vier Sendeminuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alleinstellungsmerkmal: Tränen, die von Herzen kommen</strong></p>
<p>Natürlich zusammen mit Christina, die er in sein <strike>kühles</strike> minimalistisch eingerichtetes Loft eingeladen hatte: &#8220;Nur deine Harz (Anm.: Herz) ist wichtig!&#8221; erklärte der Fashion-Profi, der seine Kandidatin davon überzeugen wollte, dass nur die inneren Werte zählen. Eine &#8220;Versprechung&#8221; mussten Mutter und Tochter dann auch gleich noch abgeben: keine Brust-Vergrößerung. Okay!</p>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48582352.jpg"><img height="179" alt="Bruce Darnell, Model-Trainer" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/48582352-small.jpg" width="120" align="left" vspace="5" /></a>&#8220;Es geht nicht um deine Oberweite, es geht um Dich!&#8221; analysiert der 51-Jährige weiter. Damit hatte Bruce nach gefühlten 13 Sendeminuten Christinas Psyche gereinigt, sie von langjährigen Komplexen befreit. Ach ja, es wurden auch noch Modezeitschriften fanatisch durch die Luft geschmissen, ausgelassen getanzt und der <strike>Laufsteg</strike> Catwalk im Bikini eingeweiht.</p>
<p>Motto: &#8220;Christina-Baby, du brauchst Spaß!&#8221; Mensch, manchmal ist alles viel einfacher, als man so denkt!</p>
<p>Dann konnte es ja losgehen. Womit? Naja, klar, mit Shopping, Styling, Schminking! Dafür standen die verständnisvollen, extrem erblondeten Profis Katja und Anna bereit, die zuvor im Viererkreis dabei waren, als die Tränen der Erleichterung liefen.</p>
<p><strong>The same procedure as in every show</strong> </p>
<p>Weiter ging&#8217;s wie schon zu oft gesehen: neue Unterwäsche (mit und ohne Gelpads!), neues Make up (Augen leuchteten in angesagtem Schwarz, unbedingt jeden Tag so tragen, wenn man auf eventuelle Sterbefälle im näheren Umfeld angesprochen werden möchte), neue Klamotten (zwar noch ein bisschen kalt für Shorts und Kleider &#8211; sah aber sehr schön aus), neue Frisur (die neu geschminkten Augen verschwanden leider unter dem neu geschnittenen Pony). Hey, Christina, auch, wenn Du so nicht auf die Straße kannst &#8211; bei Heidis &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221; hättest Du jetzt eine Chance &#8211; aber nein, das konnte nicht das Ziel sein, da macht der Bruce ja gar nicht mehr mit&#8230;</p>
<p>Während der Show foderte Bruce von seinen Blondinen, er wolle &#8220;eine Skandal&#8221;, wenn er die gestylte Christina sähe. Den hat er nicht bekommen. Vielleicht auch besser so.</p>
<p>Punkte sammeln kann Bruce eigentlich nur mit sich selbst. Trotz aller Langeweile freut man sich über seine charmante Aussprache und nimmt ihm die vielen, vielen Tränen ab. Aber leider zählt eben &#8211; wie fast überall &#8211; der Inhalt! Dennoch: Guter Durchschnitt hat schon mancher Sendung eine jahrelange Daseinsberechtigung verschafft.</p>
<p>Keep on crying, Bruce!</p>
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		<title>Anziehpuppen:Spielen, aber ohne Papier</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/08/anziehpuppenspielen-aber-ohne-papier/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 16:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schönes Kleidchen anziehen, schönes Kleidchen ausziehen. Womit ich Jahre meiner Kindheit zugebracht habe, das kann ich jetzt am Computer fortführen. Mit Anziehpuppen aus Papier habe ich einen Teil meiner Kindheit verbracht. Und mit Barbies, die ich alle fünf Minuten umgezogen und neu frisiert habe. Bis ich ihnen die Haare schnitt, womit ich sie zu spieluntauglichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schönes Kleidchen anziehen, schönes Kleidchen ausziehen. Womit ich Jahre meiner Kindheit zugebracht habe, das kann ich jetzt am Computer fortführen.</h2>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/librarian.jpg"><img height="390" alt="Anzieh und Ausziehpuppe - die Bibliothekarin Strapse Bikini" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/librarian-small.jpg" width="450" vspace="1" /></a></p>
<p>Mit Anziehpuppen aus Papier habe ich einen Teil meiner Kindheit verbracht. Und mit Barbies, die ich alle fünf Minuten umgezogen und neu frisiert habe. Bis ich ihnen die Haare schnitt, womit ich sie zu spieluntauglichen <a title="http://www.wortfilter.de/kurios/0511/barbie/index.htm" href="http://www.wortfilter.de/kurios/0511/barbie/index.htm">Monster-Puppen</a> machte.</p>
<p>Heute besteht da keine Gefahr mehr:</p>
<p><span id="more-346"></span></p>
<p>Die <a title="http://www.librariandressup.com/" href="http://www.librariandressup.com/">Bibliothekarin</a> erduldet es still, wenn sie in ein Catwoman-Kostüm gezwängt wird. Weniger verkniffen sieht sie darin aber auch nicht aus. Noch besser ist es, entfernt an irgendwelche Stars erinnernde <a title="http://www.stardoll.de/de/" href="http://www.stardoll.de/de/">Cartoons einzukleiden</a> und Halle Berry violette Wimpern zu verpassen.</p>
<p>Wenn Eure bessere Hälfte jetzt neidisch ist auf dein Kleinmädchenvergnügen, stellt sie mit <a title="Lego" href="http://ldd.lego.com/" target="_blank">Lego</a> ruhig.</p>
<p><span style="COLOR: black"><a title="Auszieh" href="http://librariandressup.com/" target="_blank" und="" umzieh-bibliothekarin="">Umzieh-Bibliothekarin</a><br />
<a title="Stardoll" href="http://www.stardoll.de/de/">Die</a> <a href="http://www.stardoll.de/de/" target="_blank">Sternenpuppe</a><br /></span><span style="COLOR: black"><a title="http://ldd.lego.com/" href="http://ldd.lego.com/" target="_blank">Digitales</a> Lego</span></p>
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		<title>Work/Life Balance Ja, wie denn jetzt?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther Ugolini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Work/Life Balance&#8221; ist in aller Munde. Super, der Modebegriff. Nur sieht die Realität ganz anders aus. Nur Life-Balance. Den glücklichen Vorbehalten, die tun können, was sie wollen. (Bild: Michael Svoboda) &#8220;Work/Life Balance&#8221;: über diesen dynamisch-flockigen Begriff, der in trendigem Neudeutsch die Vereinbarkeit von Privat-, Familien- und Berufsleben umschreibt, gibt es unzählige kluge Artikel, wohlmeinende Ratgeber-Bücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8220;Work/Life Balance&#8221; ist in aller Munde. Super, der Modebegriff. Nur sieht die Realität ganz anders aus.</h2>
<p align="right"><a href="http://fraulich.com/2008/02/01/worklife-balance-ja-wie-denn-jetzt/tightropewalker.jpg"><img height="280" alt="Seiltanz Seiltänzerin Yosemite Nationalpark Balanceakt" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/tightropewalker-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Nur Life-Balance. Den glücklichen Vorbehalten, die tun können, was sie wollen. (Bild: Michael Svoboda)</em></p>
<p>&#8220;Work/Life Balance&#8221;: über diesen dynamisch-flockigen Begriff, der in trendigem Neudeutsch die Vereinbarkeit von Privat-, Familien- und Berufsleben umschreibt, gibt es unzählige kluge Artikel, wohlmeinende Ratgeber-Bücher samt umfassender Checkliste (&#8220;haben Sie Ihre Balance im Griff?&#8221;) und sogar Seminare, in denen man geschicktes Zeitmanagement angeblich in wenigen Stunden lernen kann. Eine lohnende Investition für eine ausgeglichene Zukunft, vor allem für die ständig gestressten berufstätigen Mütter?</p>
<p>Meist sieht in der Realität alles etwas weniger flockig aus: Firmenschliessungen und Lohnkürzungen erschweren das gelassene Balancieren zwischen Beruf und Familie zuweilen erheblich, und wenn das Geld kaum noch für Miete und Krankenkassenprämie reicht, liegt ein Persönlichkeitsentwicklungs-Kurs für schlappe 800 Taler leider nicht drin.</p>
<p><span id="more-333"></span></p>
<p>Und damit nicht genug. Nicht erst seit uns Eva Hermann ihre zurück-an-den-Herd-Idylle um die Ohren gehauen hat, müssen sich Familienfrauen auch noch ganz andere Argumente gefallen lassen &#8211; auch wenn sie sich nach Kräften bemühen, das Gleichgewicht zu halten. Etwa auf Hochseilnummern wie diesen:</p>
<p>Liliane (36), Sozialhilfebezügerin seit vier Jahren und allein erziehende Mutter zweier Kinder, geht seit Jahren stundenweise putzen. Trotzdem muss sie sich vom Sozialamt vorwerfen lassen, sie brauche ihre Kinder als &#8220;Rechtfertigung fürs Zuhausebleiben&#8221;. Nicht nur die Tochter Samira (12), sondern auch Sohn Joel (8) könne sie, heisst es, doch durchaus auch mal tagsüber alleine lassen und so mehr arbeiten.</p>
<p>Diesen Rat hat Yasmin (46) bereits verinnerlicht. Sie arbeitet im selben Betrieb wie ihr Mann täglich von 7 bis 15 Uhr, Sohn Erkan (10) ist in der Mittagspause allein zu Hause. Meist isst er eine Pizza oder Chips und eine Banane &#8211; vor dem Fernseher. Die schulfreie Zeit vertreibt er sich ebenfalls vor der Glotze, zappt durch die Programme und sammelt Punkte in Videospielen. Irgendwann macht er dann einmal die Aufgaben. Seine Lehrerin findet, Erkan sei überspannt, unkonzentriert, frech und aggressiv und rät zu einer ADHS-Abklärung. Zudem stellt der Schularzt massives Übergewicht fest. Den Eltern wird nahe gelegt, sich doch mehr um den Jungen zu kümmern.</p>
<p>Thomas (41) arbeitet Teilzeit, seine Frau Sandra (42) voll &#8211; allerdings in einer Niedriglohnbranche. Die drei Kinder werden vom Vater betreut &#8211; er kann zuhause arbeiten. Bis in seiner Branche umstrukturiert wird. Per sofort hat Thomas, so die neue Weisung &#8211; im Büro zu erscheinen, andernfalls droht ihm die Kündigung. Wohin mit den Kindern? Auch subventionierte Krippenplätze zehren einen Grossteil des mageren Familieneinkommens auf. Zudem wollen Thomas und Claudia ihre Kinder nicht fremdbetreuen lassen, eigentlich. Bekannte meinen: &#8220;Das kann doch nicht so schwierig sein &#8211; schaden wird&#8217;s den Knirpsen schon nicht.&#8221;</p>
<p>Susanna (38), allein erziehend, hat eine Tochter (9) und arbeitet Teilzeit zu 80 Prozent. Seit es drei Monate alt ist, verbringt das Mädchen vier Wochentage in einer Kinderkrippe. Meistens hat Susanna deswegen ein schlechtes Gewissen &#8211; will sie ihre finanzielle Unabhängigkeit behalten, liegt aber eine Reduktion des Pensums nicht drin. Einzelne Freundinnen nähren die Schuldgefühle nach Kräften: &#8220;Wozu ein Kind&#8221;, tuscheln sie heimlich über Susanna, &#8220;wenn sie dann doch die Hälfte verpasst. Schliesslich kriegt sie Alimente.&#8221;</p>
<p>Mara (35) hat drei Kinder im Alter von einem bis sieben Jahren und weiss abends nicht, was sie eigentlich den ganzen Tag gemacht hat. Fix und fertig ist sie nichtsdestotrotz. Sie hat seit der Geburt des mittleren Kindes Depressionen und fühlt sich an manchen Tagen ihrem Alltag alles andere als gewachsen. Trotzdem möchte sie am liebsten zwei Tage pro Woche in ihrem Beruf als Verlagskauffrau arbeiten, nicht ausschliesslich Mutter sein, sondern daneben auch versierte Berufsfrau. Ihr Umfeld reagiert verständnislos auf diesen Wunsch: &#8220;Sie ist doch jetzt schon völlig am Anschlag&#8221;, heisst es, &#8220;wie will sie jetzt dazu noch arbeiten?&#8221;</p>
<p>Ja &#8211; was denn jetzt?</p>
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		<title>Einkaufs-Missverständnisse:Schuhe vs Putenschnitzel</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 07:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Schein]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, so gut wie jede Frau geht gerne shoppen. Ja! Klamotten, Schuhe, Ohrringe, Wimperntusche oder Handtaschen. Bei dieser Option schmilzt jedes feminine Herz, denn man kann sich herrlich austoben und fühlt sich hinterher eigentlich immer besser. Besser aussehend. Besser gedressed. Besser schaut man dann nicht allzu schnell aufs Konto. Besser erzählt man auch nicht postwendend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Klar, so gut wie jede Frau geht gerne shoppen. Ja! Klamotten, Schuhe, Ohrringe, Wimperntusche oder Handtaschen. Bei dieser Option schmilzt jedes feminine Herz, denn man kann sich herrlich austoben und fühlt sich hinterher eigentlich immer besser. Besser aussehend. Besser gedressed. Besser schaut man dann nicht allzu schnell aufs Konto.</h2>
<p>Besser erzählt man auch nicht postwendend davon zu Hause. „Stückweise Präsentation“ erscheint mir als gute Alternative zum kompletten Ausschütten der prallen Einkaufstüten und damit der kompletten Offenlegung der eigenen Gier und Maßlosigkeit vor dem Liebsten. So mache ich das, und es geht seit einigen Jahren auch ganz gut. Mag an den getrennten Konten liegen, vielleicht aber auch an der Interesselosigkeit meines Liebsten gegenüber den neuen Schätzen, die er viel zu gerne mit <del dateTime="2008-01-22T16:52:03+00:00">uralten</del> komplett veralteten styling pieces aus dem Vorjahr verwechselt.<br />
<span id="more-312"></span><br />
<strong>Pumps vs Paniermehl</strong></p>
<p>„Aber solche Schuhe hast du doch schon, oder?!“ Mein entgeisterter Blick verrät nun kein heißes Entsetzen darüber, dass ich im Rausch einen heimischen Pumps vergessen haben könnte und nun stolz das Duplikat angeschleppt habe – nein! Entsetzen darüber, wie wenig er doch augenscheinlich über mich weiß. Über mich, meine Schuhe. „Ach Quatsch, wenn du die olivgrünen mit der Schnalle meinst, liegst du leider nur in der Farbfamilie richtig. Diese wunderschönen neuen Schuhe haben einen Farbverlauf und ein Zehenguckloch. Nennt man Peep toe!“ Aha. Das denkt er wohl.<br />
Verstehe ich ja auch, bei seinen drei Paaren ist Verwechslung eher ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Shoppen = Shoppen?</strong></p>
<p>Eine extrem große Verwechslung in Sachen Shopping herrscht allerdings bei den meisten Männern: Sie denken, dass Frauen auch grundsätzlich gerne LEBENSMITTEL-Shoppen gehen. Da ich komisch bin, trifft das auf mich auch zu, ich konsumiere einfach sehr gern, im Zweifel auch Joghurt und Putenschnitzel. Die meisten meiner Freundinnen währenddessen hassen Aldi und Edeka und sehnen sich an der Kühltheke gen Kleiderständer.<br />
Deshalb muss den Männer gesagt werden: Shoppen ist nicht gleich shoppen! Der Essens-Einkauf gehört nicht in die Belustigungskategorie, vielmehr in die Schublade, in der sich Abwaschen, Geschirr abtrocknen, Staubsaugen und Böden feudeln aufhalten! </p>
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		<title>Roadmovie: &#8220;FÜNFUNDACHTZIG CENT!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 14:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothee Vohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von sich und seiner Laune ablenken will, schiebt die Verantwortung für seinen Gemütszustand meistens auf das Wetter. Und da das Wetter immer so ist, wie es gerade nun einmal ist, hat man Narrenfreiheit. Sicher, ich habe den siebten Sinn, aber das ist hier gerade nicht mein Thema, weil ich selbst diese Tatsache ab und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer von sich und seiner Laune ablenken will, schiebt die Verantwortung für seinen Gemütszustand meistens auf das Wetter. Und da das Wetter immer so ist, wie es gerade nun einmal ist, hat man Narrenfreiheit.</h2>
<p>Sicher, ich habe den siebten Sinn, aber das ist hier gerade nicht mein Thema, weil ich selbst diese Tatsache ab und an vergesse &#8211; und das ist dann in der Tat mein Pech.</p>
<p>So wie neulich erst auf dem Postamt: Ich kann dieses Schlange stehen nur ertragen, indem ich mir meine eigenen <a title="Tom Shuffle" href="http://www.taz.de/digitaz/.tom/tomshuffle" target="_blank">„touché-Comics“</a> im Kopf zurecht bastle und dabei ruhig vor mich hinschmunzle.</p>
<p><span id="more-294"></span></p>
<p>Beim Anstehen habe ich dann auch rasch den Überblick über die aktuelle Gemütslage sämtlicher in Amt und Würden tätiger SchalterbeamtInnen. Bis ich endlich an der Reihe bin, weiß ich meistens ziemlich genau Bescheid wie mein Gegenüber derzeit drauf ist. Das ist immer wichtig, denn ich will mir nicht fahrlässig selber den Tag vermasseln und unnötige Reibereien verursachen.</p>
<p>Jetzt muss ich ausgerechnet zu diesem kleinen Mann mit den abgekauten Nägeln, der immer seinen Kopf leicht schräg hält und den Kunden niemals direkt ins Gesicht schaut. Mir ist klar, dass mit dem Mann irgendetwas nicht stimmt, und bislang habe ich mein Wissen um seinen Zustand immer so genutzt, dass ich ihn mit Samthandschuhen angepackt habe, kein Wort zu viel sprach und zusah, dass ich so rasch wie irgend möglich wieder hinaus auf die Straße kam.</p>
<p>Ich packe also ein großes Paket für meinen Sohn sowie eine Buchsendung für eine Freundin auf seine Schalterablage. Der Mann ist von einer Langsamkeit, dass ich touchés Spinnweben ohne jede Fantasie-Spritze wachsen sehe. Ich bemühe mich, den Mund zu halten und den Beamten nicht mit meiner konzentrierten Beobachtung zu irritieren.</p>
<p>Am Ende schiebt er mir den Kassenbeleg hin, und dem Moment muss mich wohl meine Konzentration verlassen haben, denn ich sage, mehr oder weniger in einem lauten Selbstgespräch, weil mir die gezahlte Summe doch ziemlich hoch erscheint, so vor mich hin: &#8220;Früher kosteten reine Buchsendungen ohne weiteren Inhalt 85 Cent. Wie viel kostete denn diese Sendung?&#8221; &#8220;<strong>FÜNFUNDACHTZIG CENT!&#8221;</strong> Der Mann schreit laut. Er keift mich derart wütend an, dass mir beinahe das Herz stehen bleibt. Plötzlich hat er kein Problem mehr damit, mir direkt in die Augen zu blicken, und ich erkenne seine nackte, eiskalte Wut. Herrje, dem Kleinen möchte ich aber nachts nicht begegnen.</p>
<p>Jetzt bloß nicht zu erkennen geben, dass ich ihn erkannt habe, denke ich &#8211; packe meinen Kram schnell wie ein Wiesel zusammen und verschwinde. O.K., sage ich mir draußen, während ich einen kräftigen Atemzug nehme, jetzt weiß ich wirklich Bescheid. Ich werde den Mann im Auge behalten</p>
]]></content:encoded>
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