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	<title>fraulich.com &#187; Ich</title>
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	<description>Die Welt ist weiblich</description>
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		<title>Schlechter Sex: Zum Glück nur im Buch</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 09:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Erfahrungen, die ein Buch von Schwarzkopf &#38; Schwarzkopf zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch. Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an Haha, reingefallen. Zum Glück muss ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Erfahrungen, die ein Buch von <a title="www.schwarzkopf-schwarzkopf.de" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de">Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf</a> zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch.</h2>
<p>Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an  </p>
<p><span id="more-528"></span></p>
<p>Haha, reingefallen. Zum Glück muss ich mich darüber nicht ausbreiten, sondern kann ganz diskret auf ein <a title="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php">Buch</a> verweisen, das solcherlei in 33 Episoden zusammenfasst. Geschichten von Frauen, die der Autorin Mia Ming ihre schlechtesten Sex-Erinnerungen anvertraut haben.</p>
<p>Spätestens jetzt sollte klar sein: Wer Anheiz-Lektüre sucht, ist mit <a title="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php" href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/vorschau/schlechtersex.php">&#8220;Schlechter Sex&#8221;</a> auf dem falschen Dampfer. Und wer ein Machs besser-Buch sucht, ebenfalls. Hier wird ausgebreitet, was alles schief laufen kann: ein Geizkragen mit löchrigem Kondom, ein sich selbst überschätzende Liebhaber, der beim Fellatio kläglich versagt, ein arroganter Typ, der Unsummen für eine heisse Nacht ausgibt, keinen hochbekommt und im Ärger darüber unsouverän wird.</p>
<p>Gemein am Buch ist nun, dass es diese Männer nicht als Individuen betrachtet, sondern in einen Topf wirft, den Deckel drauflegt und aufs Feuer schiebt. Die Autorin Mia Ming nutzt das Vorwort, um mit dem Finger auf &#8220;die Männer&#8221; zu zeigen. Und zwar nicht nur auf jene Individuen, die in den Geschichten eindeutig versagt haben, sondern pauschal auf alle.</p>
<p>&#8220;Die Männer sind schuld!&#8221;, schreibt sie. Und: &#8220;Nehmt die Männer nicht so ernst, sie können leider nicht anders!&#8221; Männlichen Lesern gibt sie ebenfalls den Tipp, sich nicht zu ernst zu nehmen, denn &#8220;Frauen können auch anders.&#8221; Obwohl ich sehr empfänglich bin für jede Art von Ironie, habe ich keine entdecken können. Vielleicht liegts an den Ausrufezeichen.</p>
<p>Empfehlenswert – besonders für Männer – finde ich trotz Pauschalisierungsveto ausgerechnet die Episode 28 über Männer an sich: Lisa, die nicht einsieht, warum ausgerechnet sie es ist, die ihre Liebhaber über ihre Anatomie und Bedürfnisse aufklären muss, erklärt das Lecken. Eine nette Abwechslung zwischen allen Desastern.</p>
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		<title>Krokodil &#8211; Retter: Mann des Monats</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/04/12/krokodil-retter-mann-des-monats/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 06:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon jetzt muss der Mann dieses Monats gekürt werden: Der australische Crocodile Dundee, der seine Frau aus dem Maul eines Krokos befreite. Nein, das ist kein edler Retter auf der Suche nach seiner Frau, sondern der österreichische Schauspieler Harald Krassnitzer bei &#8220;Stars in der Manege&#8221;. (Bild Keystone / Christof Stache) Der Ehemann, der sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schon jetzt muss der Mann dieses Monats gekürt werden: Der australische Crocodile Dundee, der seine Frau aus dem Maul eines Krokos befreite.</h2>
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/04/45835425.jpg"><img height="344" alt="Harald Krassnitzer - Schauspieler." hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/04/45835425-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Nein, das ist kein edler Retter auf der Suche nach seiner Frau, sondern der österreichische Schauspieler Harald Krassnitzer bei &#8220;Stars in der Manege&#8221;. (Bild Keystone / Christof Stache)</em></p>
<p><a title="http://afp.google.com/article/ALeqM5jB6bGKXRcOjs_3vkVRbrQuO6_XFg" href="http://afp.google.com/article/ALeqM5jB6bGKXRcOjs_3vkVRbrQuO6_XFg">Der Ehemann</a>, der sich auf ein Krokodil schwang, um seine Frau zu retten, hat mehr Glück als Verstand. Hätte ja auch schief gehen können. Aber wie ein versierter Drachentöter piekst er das Krokodil in die Augen und befreit seine Gattin. Welches evolutionäre Wissen in dem wohl steckt, dass er handelt, als wäre er im früheren Leben Mammutjäger oder Ritter oder Superheld oder eben Drachentöter gewesen?</p>
<p>Mich hat das dermassen beeindruckt, dass ich jetzt durch die Strasse gehe und wildfremde Männer in die Kategorie Drachentöter oder Witwer einteile.</p>
<p><span id="more-523"></span></p>
<p>(Hätte er hilflos zugeschaut, wäre Crocodile Dundee jetzt schliesslich Witwer.) Am ergiebigsten sind meine Beobachtungsstudien bei Paaren. Denn um zum Helden zu werden, braucht der Mann auch eine, die er gerne rettet.</p>
<p>Ob das der Fall ist oder ob er nur Angst hat, dass niemand mehr seine Hemden bügelt, erkenne ich auf den ersten Blick. Bilde ich mir ein.</p>
<p>Versuch auch mal!</p>
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		<title>Kinderkriegen:  Mutter werden ist nicht schwer?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/03/08/kinderkriegen-mutter-werden-ist-nicht-schwer/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 08:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230; Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Früher tat frau alles dafür, nicht schwanger zu werden. Das ständige Ticken der biologischen Uhr hat uns aber soweit gebracht, heute genau das Gegenteil zu wollen. Und da geht der Marathon erst richtig los&#8230;</h2>
<p>Die Leserin Mitte Dreissig wird das Problem vielleicht kennen. Nun hast du all die Jahre studiert, Ausbildungen gemacht, dein Leben gelebt und mehr oder weniger gutes Geld verdient. Und jetzt vernimmst du ein immer lauter werdendes Ticken. Diese verdammte biologische Uhr! Ticktack ticktack&#8230; Also gut, ein Kind muss her. Aus irgendwelchen Gründen scheint das Leben, das du bis anhin geführt hast, keinen Sinn mehr zu machen ohne Kinder. Da kann man dich noch so warnen, dass Kinder dir den Schlaf rauben, deine Brüste der Schwerkraft nicht mehr länger standhalten werden und du noch weniger Sex haben wirst. Du ignorierst alle Befürchtungen und stürzt dich in das Abenteuer „Kinder kriegen“.<br />
<span id="more-433"></span></p>
<p><strong>Same same, but different</strong><br />
Und schon merkst du, dass es gar nicht so anders ist, wie das bisherige Bestreben, eben KEINE Kinder zu haben. Ob du jetzt nun mit Temperatur-Messen (Bspw. <a href="https://shop.valley-electronics.ch/ch/?cat=1">Babycomp</a>)und Urintest (<a href="http://www.persona.ch">Persona</a>) verhütest oder eben den Eisprung treffen willst, ist einerlei. Fakt ist jedoch, du stehst jetzt jeden morgen mit dem Thermometer im Mund über der Schüssel und versuchst mit deinem Morgenurin das Stäbchen zu treffen (und bitte nicht umgekehrt!). Dieses steckst du danach gleich in das Apparätchen und deine Temperatur schreibst du in eine Tabelle ein. Dies versuchst du alles diskret zu meistern, schliesslich ist Kinder kriegen schon unsexy genug, dein Mann muss über dein Tun nicht auch noch Bescheid wissen. Du bleibst nach aussen hin cool&#8230;</p>
<p>Damit ist es aber heutzutage noch lange nicht getan. Dafür weiss man einfach zuviel über Zeugung und Verhütung. Du machst also alles richtig. Nach dem Sex bleibst du liegen und gehst trotz fast explodierender Blase erst Stunden später auf’s Klo. Du hast dir sogar schon bei der Missionarsstellung ein Kissen unter den Po gelegt. Und sowieso kommt nur noch diese Stellung für dich in Frage, alles andere wäre nicht zeugungsfördernd (ich glaube, dieses Wort lasse ich patentieren).</p>
<p><strong>Papa ante Babies</strong><br />
Du machst vielleicht alles richtig, aber du bist beim Kinder kriegen ja nicht alleine. Und was macht der zukünftige Papa? Ja, klar, er macht wie immer alles falsch! Er trägt zu enge Hosen. Er badet jeden Abend. Heiss. Er fährt Mountainbike. Viel. Und man weiss bei ihm nie, ob er es sich doch noch anders überlegt mit der Baby-Produktion.</p>
<p>Also hilfst du etwas nach: Du überzeugst ihn davon, dass der Baggy-Pants-Look ihm hervorragend steht, obwohl es dich graust, ihn wie einen alternden Hobby-Homie rumlaufen zu sehen. Du spühlst ganz viel Geschirr, damit das warme Wasser abends schnell ausgeht. Oder du bohrst ein Loch in den Boiler, damit er sein Familienglück nicht überhitzt. Das Mountainbike-Fahren kannst du ihm leider beim besten Willen nicht abgewöhnen, aber du überzeugst ihn zu hause zu bleiben so oft es geht. Vor allem, wenn du an dem Wochenende Eisprung hast.</p>
<p>Und zu guter Letzt beendest du ein Date mit deinen Freundinnen vor Mitternacht, damit du den Vater in spe noch wach erwischst, denn heute ist happy egg-jumping-day!</p>
<p>Von wegen Mutter werden ist nicht schwer!</p>
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		<title>Badezimmer: Stil oder Organisation?</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/02/03/badezimmer-stil-oder-organisation/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 01:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sah wunderschön aus! Ich war begeistert. Von mir selbst, meiner Gabe zum Dekorieren! Überall standen sie, kleine Fläschchen, bunte Tuben, Döschen und Tiegel. Ja, es hat mir unendlich viel Freude gemacht, mein neues Badezimmer einzurichten, Shampoo und Peeling ein Zuhause zu bereiten. Badezimmer-Stilleben (Bild Khanh Trang) Wie auf den durchgestylten Beauty-Seiten eines meiner geliebten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Es sah wunderschön aus! Ich war begeistert. Von mir selbst, meiner Gabe zum Dekorieren! Überall standen sie, kleine Fläschchen, bunte Tuben, Döschen und Tiegel. Ja, es hat mir unendlich viel Freude gemacht, mein neues Badezimmer einzurichten, Shampoo und Peeling ein Zuhause zu bereiten.</h2>
<p align="right"><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/badezimmerstil.jpg"><em><img height="299" alt="Badezimmer mit Stil Kerzen im Bad Design Flacons" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/02/badezimmerstil-small.jpg" width="450" vspace="1" /></em></a><br />
<em>Badezimmer-Stilleben (Bild Khanh Trang)</em></p>
<p>Wie auf den durchgestylten Beauty-Seiten eines meiner geliebten Modemagazine habe ich farblich passend angeordnet und der Größe nach aufgestellt. Die vorherrschende Farbe in diesem Arrangement waren zarte Pastelltöne, in denen die Designer glücklicherweise Duschgels oder Badeschaum kleiden. Fast wollte ich zum Handy greifen und meiner Freundin ein Foto dieses fröhlichen Zusammentreffens der Reinigungsprodukte auf Badewannenrand, Fensterbank und Waschbeckensims schicken, aber das wäre dann wohl übertrieben, dachte ich ganz zurückhaltend.</p>
<p><span id="more-337"></span></p>
<p>Ach ja, ich fand es sehr schön, dieses Badezimmer, in dem man auf den ersten Blick sehen konnte, wie groß das Sortiment eines Drogeriemarkts wirklich ist.</p>
<p><strong>Wie viel Platz braucht ein Mann?</strong></p>
<p>Eine Tatsache ist mir bei meinen innenarchitektonische Ausflug allerdings kurz abhanden gekommen: der Fakt, dass es ja gar nicht MEIN Bad war, vielmehr ist es (auch heute noch) doch UNSERES. Das gab auch mein Freund zu bedenken. Okay, er betonte es ziemlich nachdrücklich. Auf mein enthusiastisches Rufen hin erschien der Kopf meines Liebsten in der Tür.</p>
<p>Ich war in Erwartung, Bestätigung oder wenigstens Wohlwollen mit meiner Kreativität auszulösen, beides traf nicht ein, vielmehr der Hinweis darauf, dass ich mit einem Mann zusammenwohnen würde. Irritiert mein Blick, war mir doch alles ganz klar!</p>
<p>Da ich nicht sofort angemessen reagierte, wurde er deutlicher: ein Shampoo, ein Duschgel &#8211; der Rest in den Schrank oder sonstwo hin. Frechheit, &#8220;sonstwo&#8221; sehen ich und andere sie doch gar nicht, die Flut von Döschen und glitzernden Ampullen! Ich griff tief in die weibliche Argumentationskiste, versuchte zu überzeugen, doch es half diesmal rein gar nichts. Ein Bad sei keine Ausstellungsfläche, er wolle auch ein Eckchen für &#8220;seine Sachen&#8221; und ich bräuchte doch eh nicht alles gleichzeitig.</p>
<p>Ist mir auch klar, aber&#8230;da war er schon weg, weitere Diskussion sinnlos.</p>
<p>Während ich dann schweren Herzens einpackte, da wurde es mir wieder einmal klar: Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wow! Männer brauchen anscheinend mehr Platz für sich selbst, Frauen geben lieber <strong>anderen</strong> Platz &#8211; auch, wenn die &#8220;anderen&#8221; Shampoos und Pflegespülungen sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Finanzberatung: Lehrreich in mancher Hinsicht</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/01/31/finanzberatung-lehrreich-in-mancher-hinsicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 10:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Altvater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Status]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich mich von der Finanzberaterin verabschiede, sage ich: &#8220;Vielen Dank, die Finanzberatung hat Spass gemacht.&#8221; Pause. &#8220;Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde.&#8221; Was frau von der Finanzberatung alles lernen kann&#8230; (Bild: Joris van Caspel) Aber selbst wenn es Spass macht – unangenehme Wahrheiten kommen trotzdem ans Licht. Was ich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Als ich mich von der Finanzberaterin verabschiede, sage ich: &#8220;Vielen Dank, die Finanzberatung hat Spass gemacht.&#8221; Pause. &#8220;Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde.&#8221;</h2>
<p align="right"><a href="http://fraulich.com/2008/01/31/finanzberatung-lehrreich-in-mancher-hinsicht/finanzberatung.jpg"><img height="312" alt="Finanzberatung Bungee-Jumping Bungee Brückenspringen" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/finanzberatung-small.jpg" width="450" vspace="5" /></a><br />
<em>Was frau von der Finanzberatung alles lernen kann&#8230;<br />
 (Bild: Joris van Caspel)</em></p>
<p>Aber selbst wenn es Spass macht – unangenehme Wahrheiten kommen trotzdem ans Licht.</p>
<p>Was ich von der Finanzberaterin gelernt habe:</p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>1. Meine Beraterin ist mit 14 von zu Hause ausgezogen.<br />
2. Sie sprang von Klippen, machte Bungee-Jumping und taucht. Noch heute geht sie dreimal die Woche zum Sport.<br />
3. Ihre Wohnung ist 130 Quadratmeter gross.<br />
4. Sie war mit einem Schweden verheiratet, der 1,95 Meter gross ist.<br />
5. Sie lebte acht Jahre auf den Malediven.<br />
6. Dort war sie die einzige, die 25 Paar Pumps besass.<br />
7. Zugleich wog sie zehn Kilogramm weniger als heute, weil sie jeden Tag fünfmal im Wasser war.<br />
8. Wir haben beide eine Vorliebe für braune Rollkragenpullover.<br />
9. Sie kann auf dem Kopf schreiben (also, die Buchstaben stehen auf dem Kopf, so dass ich, wenn ich ihr gegenüber sitze, sie richtig herum lesen kann).<br />
10. Was sie da schrieb, zeigte, dass ich unbedingt vorsorgen muss, denn sonst werde ich als verarmte Rentnerin in der Notschlafstelle enden.</p>
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		</item>
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		<title>Auf den Hund gekommen: &#8220;Fuck you&#8221; und ein Satz Zähne</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 07:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothee Vohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunde gelten als des Menschen beste Freunde. Manche sinds, aber so manches &#8220;Frauchen&#8221; ist es nicht. Wenn Mops Emma nicht so süss wäre&#8230; (© Ryan KC Wong / iStockphoto) „Heute Mittag bringe ich „Emma“ mit zum Essen?“, sagte meine Tochter leicht provokativ, wie es besonders dann so ihre Art war, wenn klar war, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Hunde gelten als des Menschen beste Freunde. Manche sinds, aber so manches &#8220;Frauchen&#8221; ist es nicht.</h2>
<p align="center"><a href="http://fraulich.com/2008/01/28/auf-den-hund-gekommen-fuck-you-und-ein-satz-zaehne/mopsemma.jpg"><img height="292" alt="Emma, der Mops Hund süss herzig lieblich pug dog" hspace="1" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/mopsemma-small.jpg" width="450" vspace="1" /></a><br />
<em>Wenn Mops Emma nicht so süss wäre&#8230; (© Ryan KC Wong / iStockphoto)</em></p>
<p>„Heute Mittag bringe ich „Emma“ mit zum Essen?“, sagte meine Tochter leicht provokativ, wie es besonders dann so ihre Art war, wenn klar war, dass ich keine Chance mehr hatte, mich irgendwie gegen sie und ihre Entschlüsse zur Wehr zu setzen.</p>
<p><span id="more-325"></span></p>
<p>Nein, ein Mädchen mit dem Namen „Emma“ erinnerte ich weder unter ihren Freundinnen noch unter den Mitschülerinnen.  &#8211; “Emma“ ist doch der Mops meiner Deutschlehrerin!“ „Ach, &#8230;“, sagte ich nachdenklich. „“Emma“ ist ein Hund.“ „Nein, „Emma“ ist „Emma“! Übringens, ist „Emma“ auf Diät. Also, koch nicht zu viel.“ So, so ein Mops auf Diät.</p>
<p>Nun war ich aber gespannt auf diese Hundedame.</p>
<p>Als „Emma“ die Wohnung betrat, war ich beeindruckt, wie selbstbewusst sie auftrat. Es war geradeso, als ob wir uns wiedersehen würden und nicht so, dass just in diesem Augenblick unsere aller erste Begegnung stattfand. „Emma“ war cremefarben mit einer schwarzen Maske, und auch ich musste zugeben, dass ihr Verhalten nichts Hündisches hatte. Ihre Krallen klopften aufs Parkett, sie rutschte ziemlich elendig auf der zu glatten Unterfläche, wo sie keinen richtigen Halt fand, aber sie hielt sich souverän.</p>
<p>Gut, „Emma“ war leicht rundlich, aber derart liebreizend, dass der kleine Speckrand bedeutungslos schien. „Emma“ hatte sofort meine Position im Haus durchschaut, wich mir nicht mehr von der Seite und schien umgehend ihren Tribut zu verlangen. Ich beeilte mich, den hungrigen Gast zufrieden zu stellen und servierte ihr eine mittelgroße Portion Pasta mit Fleischsauce. O, mein Gott, die folgende Szene werde ich niemals in meinem Leben mehr vergessen, und vor lauter Erstaunen kam ich nicht auf die Idee, sie irgendwie per Foto oder Video festzuhalten. Der Begriff „Schlingen“ hatte nun dank „Emma“ eine absolut neue, dimensionierende Bedeutung für mich bekommen, die jeden Zeitraffer in den Schatten stellte. Zum Glück kam meine Tochter herein &#8211; „Emma“ hatte keine Chance, einen Nachschlag von mir zu erpressen, den ich ihr ganz bestimmt nicht verwehrt hätte.</p>
<p>Später, beim Einkaufen &#8211; ich hatte wohl meinen Fokus immer noch besonders auf bellende Vierbeiner spezialisiert &#8211; beobachtete ich ein besonderes Exemplar von Hund. Der Cockerspaniel war derart hässlich, das er mein Herz anrührte: schmutzigweiß mit caramel-farbenen Sprenkeln, die über sein ganzes Fell verteilt waren. Beide Ohren waren in diesem uni-hellbraunen Farbton, und sein ansonsten ziemlich helles Gesicht war wild mit bizarren, bräunlichen Farbspritzern übersät wie mit einem Ekzem. Zudem war sein Gesichtsausdruck durch eine momentane Angst, die ihn am gesamten schlanken Körper erzittern und schlottern ließ, geradezu dämlich.</p>
<p>Ihm schien klar zu sein, dass er gleich mutterseelenallein vor der Ladentür zurückbleiben musste. Sein Frauchen war eine mittelalte, mittelblonde, ordentlich-bürgerlich-gekleidete Dame mit Kurzhaarfrisur. Alle beruhigenden, besänftigenden Worte des Frauchens halfen nicht, der kleine Köter war völlig neben der Spur.</p>
<p>Nach meinem Einkauf, beim Verlassen des Geschäftes, hörte ich bereits vor dem Durchschreiten der Automatiktüre ein hysterisches Gekläff. Ein wenig wunderte ich mich über die kräftige Stimme des Spaniels. Dieses volle, runde Volumen &#8230; Nein, ein solches Organ hätte ich diesem zarten Geschöpf beileibe niemals zugetraut.</p>
<p>Umso tiefer durchdrang mich der Schrecken, als ich in das gefletschte Maul eines muskelbepackten Rottweilers blickte. Ich zuckte unwillkürlich zusammen und beschloss, mir erst noch einen Kaffee im Stehimbiss zu gönnen, bevor ich wagen würde, an dieser dunklen Gestalt vorbeizukommen. Da ich als Kind wegen meiner wilden Vernarrtheit in nahezu jeden Hund mehrfach in Kontakt mit reißenden Hundzähnen gekommen war, war ich heute, älter und weiser, etwas vorsichtiger geworden.</p>
<p>Ich legte also meine Ohren mehr oder weniger vor der Türe ab und wartete darauf, dass das Gezeter endlich ein Ende nehmen würde. Da, endlich verstummte wie durch einen Zauber das Bellen. Ich stand schon mächtig unter Zeitdruck und musste dringend heim. Den Kaffee ließ ich kurzerhand stehen, ergriff meine Sachen und rannte durch die Tür. Wieder war auch dieses Frauchen in der Hocke, schimpfte sanft mit dem Kläffer und löste die Leine vom Halsband. Ich erstarrte. Der Rottweiler ging Schwanz wedeln auf und ab. Die Gestalt in der Hocke hatte eine blondierte Punkfrisur und trug eine Jeansweste mit allerlei aufgenähten Sprüchen. Ich starrte auf den Satz, der direkt auf dem Gesäß prangte: „Fuck you!“</p>
<p>Sie griff endlich nach dem Hundehalsband, leinte den Riesen an und erhob sich. In diesem Moment blickte ich in ein ziemlich verlebtes Gesicht. Sie war keine Frau. </p>
<p>Mit trippelnden Schrittchen eilte der Typ neben seinem vor Kraft strotzenden Bello davon.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Breathwalk, Budokon und Floating: Neue Wellness-Trends</title>
		<link>http://fraulich.com/2008/01/26/breathwalk-budokon-und-floating-was-so-alles-wellness-ist/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 10:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ammermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wellness ist Moxibustion, Zazen oder Chi Yoga. Wellness ist aber auch Fityoghurt und Duschmittel A oder Badezusatz B: Das bis zur Unverständlichkeit ausgeleierte Modewort bedarf einer Klärung. Damit frau weiss, welches neue Angebot wirklich Wellness ist &#8211; und welches bloß Wellnepp. Meine Erinnerung an meine Zeit als Embryo ist nicht wirklich ausgeprägt, aber das sanfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wellness ist Moxibustion, Zazen oder Chi Yoga. Wellness ist aber auch Fityoghurt und Duschmittel A oder Badezusatz B: Das bis zur Unverständlichkeit ausgeleierte Modewort bedarf einer Klärung. Damit frau weiss, welches neue Angebot wirklich Wellness ist &#8211; und welches bloß Wellnepp.</h2>
<p>Meine Erinnerung an meine Zeit als Embryo ist nicht wirklich ausgeprägt, aber das sanfte Schaukeln und das beruhigende Licht in der &#8220;Blue Box&#8221; (siehe weiter unten) hatten tatsächlich eine ausgesprochen entspannende Wirkung auf mich. Richtig &#8211; Ich habe mir Wellness-Trends angesehen und ein paar ausprobiert.</p>
<p><span id="more-313"></span></p>
<p>Der Begriff &#8220;Wellness&#8221; wurde in den USA in den 50er Jahren geprägt, als man versuchte, mit neuen Methoden die explodierenden Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen. Er setzt sich aus den Begriffen Wellbeing &#8211; Wohlbefinden &#8211; und Fitness bzw Happiness, also Fröhlichkeit, zusammen. Und genauso verstehen seriöse Anbieter bis heute Wellness: Nämlich als Methoden und Anwendungen, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern. <a title="Blue Box" href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/blue-box-im-hotel-mavida-040.jpg"><br /></a></p>
<p>Es geht also um bewusste Ernährung. Darum, dass man sich zumindest grob an die Erkenntnisse der Ernährungswissenschaften hält. Die meisten von uns wissen eigentlich, wie das geht: 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, nicht zu viel Kohlenhydrate und so. Und ab und an fürs persönliche Glücksgefühl ein Stück Edelschokolade.</p>
<p>Es geht – natürlich – um bewusste Bewegung. Dass regelmäßiger Sport gut für einen ist, weiß man bei ein bisschen Nachdenken eigentlich auch ganz von alleine.</p>
<p>Es geht um bewusste Entspannung und Methoden, den eigenen Stresspegel auf einem erträglichen Level zu halten, zum Beispiel mit Hilfe von autogenem Training.</p>
<p>Und es geht – nicht zuletzt &#8211; um einen bewussten Umgang mit der Natur.</p>
<p>Wenn man sich das alles mal klar gemacht hat, braucht man eigentlich auch keine schlauen Ratgeber und Zertifizierungsprogramme mehr , um zu wissen, dass Nahrungsergänzungsmittel und Sonnenbänke mit echter Wellness ungefähr so viel zu tun haben wie Britney Spears mit dem örtlichen Kirchenchor.</p>
<p>Was für Trends gibt es also auf dem Markt des Schön-, Glücklich- und Wohlbefindens?</p>
<p><a title="Blue Box floating Wellness" href="http://www.mavida.at/en-blue-box-floating.htm" target="_blank">BLUE BOX</a> <a title="Blue Box" href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/blue-box-im-hotel-mavida-040.jpg"><img style="WIDTH: 128px; HEIGHT: 85px" alt="Blue Box" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/blue-box-im-hotel-mavida-040.thumbnail.jpg" align="left" vspace="5" border="0" /></a> – Die Blaue Box ist ein abgeschlossener Raum in Form einer Ellipse, umgeben von einer bläulich leuchtenden scheinbar flüssigen Hülle. Der Gast nimmt nicht genau wahr, wo der Raum anfängt und wo er aufhört. In der Mitte stehe zwei sogenannte Alphaliegen, die allein durch den eigenen Atem in Schwingungen versetzt werden. Das soll einen in den Alpha-Zustand versetzen, in dem man als Embryo glücklich und zufrieden auf seine Geburt gewartet hat. Immer schön warm und bequem, automatisch satt – rundum zufrieden. Nun ist meine Erinnerung an meine Zeit als Embryo nicht wirklich ausgeprägt, aber das sanfte Schaukeln ujnd das beruhigende Licht hatten tatsächlich eine ausgesprochen entspannende Wirkung auf mich.</p>
<p><a title="Brefathwalk wellness" href="http://www.breathwalk.com/index.shtml" target="_blank">BREATHWALK</a> – Breathwalk soll gerade in Hollywood sehr beliebt sein. Eigentlich ist mit diesem sanften Workout der gute alte Spaziergang gemeint, allerdings streng nach dem eigenem Atem ausgerichtet. Die beiden in den USA lebenden Inder Gurucharan Singh Khalsa und Yogi Bhajan haben ein Workout entwickelt, das so enfach wie genial ist: Atmen und Gehen, Gehen und Atmen. Frische Luft tut gut, das wusste schon meine Oma, und wenn man dabei ganz bewusst einatmet, dann umso mehr. Das bewusste Atmen hat noch einen weiteren Nebeneffekt, der sehr gut tut. Ich musste mich so auf meinen Atemrythmus konzentrieren, dass ich gar keine Zeit mehr hatte über den täglichen Ärger im Büro nachzudenken.</p>
<p><a title="Wellness Yoga Kampfsport Cameronn Shayne" href="http://www.budokon.com/aboutbudokon.php?selected=aboutbudokon" target="_blank">BUDOKON</a> &#8211; Asiatischer Kampfsport meets Yoga – so könnte man das von Cameron Shayne entwickelte Workout beschreiben. Budokon kombiniert dynamische, muskelkräftigende Übungen, zum Beispiel Beinkicks, wie wir sie aus dem Thaiboxen kennen mit dehnenden Yogapositionen, die für eine geschmeidige Silhouette sorgen. Jennifer Aniston soll darauuf schwören.</p>
<p><a title="Chi Yoga Dance" href="http://www.body-mind-spirit.ch/" target="_blank">CHI YOGA DANCE</a> ist eine sportliche Wellnessalternative, für alle, die Rythmus entspannend finden. Elemente aus Tanz, Yoga, Tai Chi und Pilates fließen zu einer anmutigen wie anstrengenden Choreografie zusammen. Die Schweizer Wellness-Expertin Lucia Schmidt hat das Body-Mind-Workout entwickelt. Jede einzelne Übung geht fließt in die nächste über. Das soll Energieblockaden lösen, verspannte Muskeln dehnen und es strafft den Körper. Bewusstes Atmen fördert auch hier die Entspannung und erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut.</p>
<p><a href="http://www.brigitte.de/diaet/paid/energiedichte-prinzip/index.html">DIÄT</a> nach dem Energiedichte-Prinzip<br />
Bewusste Ernährung ist Teil eines ganzheitlichen Wellnesskonzeptes. Das schließt jede Crash-, Kohlsuppen-, Ananas- oder sonstwie einseitige Diät von vorneherein aus. Es ist einfach ungesund, dem Körper lebenswichtige Nährstoffe vorhzuenthalten. Aber ein paar neue Erkentnisse gibt es auch auf dem Gebiet der Diäten. Wissenschaftler der TU München haben nämlich herausgefunden, dass wir täglich immer etwa die gleiche Menge essen, aber erhebliche Schwankungen in den Kalorien haben, die wir über den Tag zu uns nehmen. Natürlich kann ich mich für eine Weile zusammenreißen und kleinere Mengen essen, aber das rächt sich zumeist in Heißhungeratacken. Was der Körper relativ gut akzeptiert, sind weniger Kalorien beiÂ  gleichbleibender Essens-Menge. Eine gute Diät entwickelt nach den neuen Erkenntnissen ist die Brigitte-Diät.</p>
<p><a title="Floating Salzwasser Entspannung Wellness" href="http://www.mavida.at/en-floating.htm" target="_blank">FLOATING</a>  <a title="Floating Pool" href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/floating-wanne-im-hotel-mavida.jpg"><img style="WIDTH: 83px; HEIGHT: 128px" alt="Floating Pool" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/floating-wanne-im-hotel-mavida.thumbnail.jpg" align="left" vspace="5" border="0" /></a> – Für das Floating-Erlebnis steigt man in eine Art Riesenbadewanne, die mit warmen Salzwasser (26%) gefüllt ist, so dass der Körper scheinbar schwerelos auf der Wasseroberfläche treibt. Der Floating-Pool befindet sich in einer abgeschlossenen Wellnesskabine, die angenehm warm beheizt ist und die man – und das ist der Clou – in nachtschwarze Finsternis versetzen kann. Bis auf das winiziges grünes Licht der Gegensprechanlage sieht man dann nichts mehr. Nada, niente! Wer es schafft sich drauf einzulassen, der begibt sich in eine völlig neue Dimension der Entspannung. Wem so viel Dunkelheit und Stille zu viel ist, der kann die Kabinendecke wie einen Sternenhimmel aus kleinen Glühbirnen leuchten lassen oder sanfte Musik anschalten. Auf jeden Fall entlastet das schwerelose Treiben die Wirbelsäule, die Entspannung senkt den Blutduck auf wohltuende Weise und das Immunsystem wird durch die Salzwasserkur gestärkt.</p>
<p><a title="Moxibustian Wellness" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moxa_(Therapie)" target="_blank">MOXIBUSTION</a> ist eine Therapie aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der die Akupunkturpunkte nicht mit Nadeln, sondern mit Wärme stimuliert werden. Die Moxazigarre, ein Stäbchen aus Beifußkraut, wird an- über die Haut gehalten. Durch die Erwärmung verbessert sich die Durchblutung und der Stoffwechsel wird angeregt.</p>
<p><a title="Zazen Wellness Entspannung Zen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zazen" target="_blank">ZAZEN</a> ist eine Meditationstechnik aus dem Zen- Buddhismus, die zu einer tiefen Entspannung führt. Man sitzt mit gekreuzten Beinen auf einem Kissen und konzentriert sich auf aufrechte Haltung und bewusste Atmung. Die Gedanken kommen zur Ruhe, der Alltagsstress fällt ab. Dauer: 15 bis 20 Minuten, am besten täglich.</p>
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		<title>Taser bietet Sicherheit? Das Gesetz des Dschungels</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 08:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Sassine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Taser-Ladies, die ihr abends oft alleine unterwegs seid: Ihr braucht nie mehr zu zittern. Für euch gibt es den Elektro-Schocker im Leopardenfell. Taser für Frauen: Der richtige Look muss sein. Die fiesen Taser sind bekanntlich nich nur für die Polizei gedacht. Und da es meist Frauen sind, die sich öfter im Dunkeln auf dem Nachhauseweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="font leadtext">Taser-Ladies, die ihr abends oft alleine unterwegs seid: Ihr braucht nie mehr zu zittern. Für euch gibt es den Elektro-Schocker im Leopardenfell.</h2>
<p align="center">
<img height="241" alt="Taser Leopard Frauen Verteidigung Nasenspray" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/taserleo.jpg" width="450" vspace="5" /><br />
<em>Taser für Frauen: Der richtige Look muss sein.</em></p>
<p>Die fiesen Taser sind bekanntlich nich nur für die Polizei gedacht. Und da es meist Frauen sind, die sich öfter im Dunkeln auf dem Nachhauseweg fürchten, entwickelte Taser eine Elektroschock-Waffe nur für sie. Und präsentiert diese an der Consumer Electronics Show in Las Vegas:</p>
<p><span id="more-281"></span></p>
<p>Die neuste Version des Tasers ist kleiner als ihr Vorgänger und verfügt über einen <a title="Taser mit Musikplayer: neuerdings.com" href="http://neuerdings.com/2008/01/10/c2-taser-mit-media-player-holster-madame-100000-volt/">integrierten Music-Player</a> mit einem Gigabyte Speicherkapazität (damit man dem Opfer bis zum Eintreffen der Ambulanz was vorspielen kann?).</p>
<p>Die Waffe, die dem unerwünschten Gegenüber 50&#8217;000 Volt durch den Körper jagt, ist nicht ganz billig: U$ 380.- je nach Modell, das passende MP3-Holster kostet zusätzliche U$ 73.-. Die Alternativen zum Leoparden-Look bieten &#8220;Red Hot&#8221; und &#8220;Fashion Pink&#8221;, damit auch jeder Angreifer sofort schnallt, dass er gleich &#8220;getasert&#8221; wird&#8230;</p>
<p>Lifestyle in Ehren, aber es geht doch etwas schnell vergessen, dass das Gerät schon mehrere Todesopfer gekostet hat. Generell <a title="Waffen für Frauen nein Danke" href="http://www.noevers.at/NoevNet/Metanavigation/Security/Frauen/default.htm" target="_blank">empfehlen Sicherheitsexperten uns Frauen</a>, <a title="Waffen taser Pfefferspray" href="http://www.defenceclub-gera.de/frauen/waffen/index.html" target="_blank">keine Waffen zu tragen</a>. Was ist gegen das gute alte <a href="http://www.kraxel.com/detail.php?id=305&amp;PHPSESSID=a9f351e1f4dcfdc977bfafdcb93e08ff">Tränengas</a> einzuwenden? Schliesslich vergeht einem Wüstling auch damit schnell die Lust&#8230;</p>
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		<title>The Sartoria List: Modisch wie Du und ich</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 06:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ammermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Schein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Strasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fotoblog liefert mehr Mode-Ideen als alle Frauenzeitschriften zusammen: The Sartoria List. Die Models? Leute nicht von, sondern auf der Strasse. Sartoria Liste: Mode von der Strasse. (Bild theSartorialist.com) An meinem Kleiderschrank hängt eine pink-bunte Postkarte, die mir mal eine Freundin geschickt hat. Ein Mädel ist drauf zu sehen, die mit nicht viel mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Fotoblog liefert mehr Mode-Ideen als alle Frauenzeitschriften zusammen: <em>The Sartoria List</em>. Die Models? Leute nicht <em>von</em>, sondern auf der Strasse.</h2>
<div style="PADDING-RIGHT: 5px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 272px">
<p><a href="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/typberatung.jpg"><img style="WIDTH: 250px; HEIGHT: 375px" height="375" alt="Bild" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/typberatung-small.jpg" width="250" align="absmiddle" vspace="5" border="0" /></a><br />
<em>Sartoria Liste: Mode von der Strasse. (Bild</em> <a title="The Sartoria List Mode auf der Strasse" href="http://www.thesartorialist.com" target="_blank"><em>theSartorialist.com</em></a><em>)</em></p>
</div>
<p>An meinem Kleiderschrank hängt eine pink-bunte Postkarte, die mir mal eine Freundin geschickt hat. Ein Mädel ist drauf zu sehen, die mit nicht viel mehr als einem Slip bekleidet leicht überfordert vor einem prall gefüllten Kleiderschrank steht. Was soll ich bloß anziehen? Das ist genau die Frage, die mich jeden zweiten Morgen wieder von neuem beschäftigt. Und genau genommen kenne ich fast keine Frau, die diese Frage nicht ab und an in den gepflegten Wahnsinn treibt.</p>
<p>Es ist ja nicht so, dass sich nicht das eine oder andere Kleidungsstück in meinem Schrank befände. Aber sieht die graue Kapuzenjacke jetzt gut aus zur schwaren Samtjeans oder sehe ich damit doch mehr nach grauer Büro-Maus aus? Und zu was soll ich bloß mein blau-weiß-gestreiftes Marineshirt anziehen, seit die Hose, die ich dazu gekauft hatte, zwischenzeitlich Opfer eines kleinen Fahrradunfalls geworden ist?</p>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p>Solche Fragen können mich morgens schon unter der Dusche unglücklich machen. Besonders, wenn man immer wieder Leute sieht, die scheinbar mühelos die seltsamsten Sachen zu spannenden neuen Outfits kombinieren. “Sex and the City” lässt grüßen.</p>
<p>Auch Frauenzeitschriften helfen da nicht unbedingt weiter. Zum Einen finde ich deren Mode manchmal ein bisschen lahm. Was aber das Hauptproblem ist, ich brauche mindestens jeden zweiten Tag eine Idee, was ich anziehen könnte. Nicht nur alle vierzehn Tage oder gar bloß einmal im Monat. Außerdem kann ich es mir beim besten Willen nicht leisten, jedes Mal auch gleich ein neues Kleidungstück zu kaufen. Das gäben weder mein Geldbeutel noch das Platzangebot meines Kleiderschranks her. Außerdem würden ab und an ein paar neue Ideen, was ich mit den Sachen, die ich schon habe, machen kann, reichen.</p>
<p>Seit den Feiertagen ist meine Welt allerdings wieder in Ordnung. Nein besser, meine Kleider-Welt hat einen Kick bekommen. Alles nur eine Sache der Persepektive. Ich habe einen neuen Blog entdeckt: <a title="Sartoria List" href="http://www.thesartorialist.com" target="_blank">The Sartoria List</a>. Eigentlich erst mal nix Aufregendes. Fotos, einfach nur Fotos von Leuten, die (natürlich!) angezogen sind. Aber es sind die, bei denen man sich schon mal auf der Straße umdreht, weil sie irgendwie gut aussehen. Scott Schumann, der Blogbetreiber, fotografiert gut aussehende Leute, da wo er sie auf der Straße trifft: in New York, wo er lebt, in Paris , wenn er für die Modeschauen da ist, in Mailand, Japan – überall.</p>
<p>Und er schreibt schlaue kleine Kommentare dazu. Auf den Fotos sehe ich einen Börsenmakler im schlichten grauen Anzug genauso wie eine Studentin, die einen selbstgenähten Rock mit einem einfachen schwarzen Rollkragenpulli kombiniert, Touristen, junge Mütter, Passanten – einfach irgendwelche Leute. Nur eben welche mit dem gewissen Etwas. Jetzt starte ich immer schon <em>vor</em> dem Duschen den Computer, um mir die neuesten Fotos anzusehen.</p>
<p>Seither sprudeln die Ideen fast so schnell wie das Wasser aus dem Duschkopf. Ich weiß sogar schon, was ich gleich aus meinem Kleiderschrank kramen werde: Heute wirds wohl mein alter dunkelblauer Blazer werden, ein weißes Shirt und eine graublaue enge Jeans. Ha!</p>
<p><a title="Sartoria List" href="http://www.thesartorialist.com" target="_blank">The Sartoria List</a></p>
<p>Wer noch ein paar weitere blogliche Anregungen in Sachen Mode gebrauchen kann: Es gibt ein <a title="Schuhe in Blogs" href="www.shoeblogs.com" target="_blank">Schuhblog</a>, einen <a href="http://www.bagsnob.com">Bag-Snob</a> und mindestens <a href="www.kristopherdukes.com" target="_blank">zwei weitere</a> <a href="www.nitrolicious.com/blog" target="_blank">Modeblogs, die Beachtung</a> verdienen.</p>
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		<title>Tabu Abtreibung: Abgebrochene Beziehungen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 13:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothee Vohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwangerschaftsabbruch ist in der Legalität wie in der Illegalität eine Form der Verhütung &#8211; weltweit nehmen Abtreibungen von Mädchen zu. Der rumänische Film „4 Wochen – 3 Monate – 2 Wochen&#8221;zeigt, wie zeitlos komplex &#8211; juristisch wie individuell &#8211; der Schwangerschaftsabbruch ist. Werbespruch mit drei Pünktchen für den Geschlechter-Frühtest &#8220;Pinkorblue&#8221;: &#8220;Schafft starke Familien&#8230;&#8221; Schwanger schafft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schwangerschaftsabbruch ist in der Legalität wie in der Illegalität eine Form der Verhütung &#8211; weltweit nehmen Abtreibungen von Mädchen zu. Der rumänische Film „4 Wochen – 3 Monate – 2 Wochen&#8221;zeigt, wie zeitlos komplex &#8211; juristisch wie individuell &#8211; der Schwangerschaftsabbruch ist.</h2>
<p align="right"><img height="232" alt="pinkorblue Geschlechtertest während der Schwangerschaft" hspace="5" src="http://fraulich.com/wp-content/uploads/2008/01/pinkorblue.jpg" width="450" vspace="5" /><br />
<em>Werbespruch mit drei Pünktchen für den Geschlechter-Frühtest &#8220;Pinkorblue&#8221;: &#8220;Schafft starke Familien&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Schwanger schafft Probleme, jedenfalls, wenn die Schwangerschaft ungewollt ist. In den 70ger Jahren kittete der Kampf gegen den Abtreibungsparagraphen 218 alle ideologischen Gruppen und Grüppchen der westdeutschen Frauenbewegung zusammen. Mein-Bauch-gehört-mir!-Aktionen wie die <a title="Schwangerschaftsabbruch: Wir haben abgetrieben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_haben_abgetrieben!" target="_blank">Outing-Kampagne „Wir haben abgetrieben!“</a> im Magazin „Stern“ von Prominenten und Allerweltsfrauen ebneten den Weg zur heutigen <a title="Fristenregelung Abtreibung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fristenregelung" target="_blank">Fristenregelung</a>.</p>
<p>Im Laufe der Jahre wog der Tabubruch für einige der Stern-Bekennerinnen (inklusive Alice Schwarzer) dann wohl doch zu schwer.</p>
<p><span id="more-202"></span></p>
<p>Allerdings muss in allen Fällen ein ärztliches Gutachten bestätigen, dass die Frau bei Fortbestehen der Schwangerschaft physischen oder psychischen Schaden nehmen könnte. Jüngst wurde nun in Barcelona ein Skandal an die Öffentlichkeit spült: Der peruanische Arzt Carlos Morín, seit 20 Jahren in Spanien tätig und Betreiber von vier Kliniken, wurde samt seiner Ehefrau, die als Krankenschwester in einer der Kliniken arbeitete, sowie sieben weiteren leitenden Ärzten aufgrund der Recherchen einer dänischen Journalistin verhaftet.</p>
<p>Undercover, mit einer versteckten Kamera versehen, deckte die Journalistin, die selbst in der 30. Schwangerschaftswoche war, die illegalen Praktiken von Carlos Morín auf. Als potentielle Patientin hatte sie bei Morín wegen der Abtreibung ihres gesunden Kindes angefragt.</p>
<p>Der Mediziner sah keinen Grund, ihrem vermeintlichen Wunsch nicht zu entsprechen. Das Herz des acht Monate alten Fötus sollte durch eine Giftinjektion zum Stillstand gebracht werden. So würden schließlich Wehen hervorgerufen werden, nach denen die Reporterin das tote Kind zur Welt bringen sollte. 4500 Euro sollte der Eingriff kosten. Moríns Häuser waren für zahlreiche Frauen auch aus anderen europäischen Ländern stark frequentierte Anlaufstellen. Anders als in den Unterlagen festgehalten, bekamen die Frauen oft keine psychologische Beratung. Abbrüche bis in den 8. Schwangerschaftsmonat waren keine Seltenheit. Die Entsorgungspraxis der Föten braucht hier nicht weiter ausgeführt zu werden.</p>
<p><strong>Rosa oder Blau?</strong></p>
<p>Deshalb sagten sie später, dass sie selbst niemals abgetrieben hätten, sondern diese Lüge, diesen Bluff für die gute Sache mitgetragen hätten, um den §218 zu kippen.</p>
<p>Die Fristenregelung wird in Europa verschieden gehandhabt. In Spanien wird eine im Vergleich zu anderen Ländern großzügige Fristenlösung praktiziert. Bis zur 24. Woche darf abgetrieben werden.</p>
<p>Dass weibliche Föten besonders in China und Indien gezielt abgetrieben werden, Mädchen als Babys oft getötet oder bewusst unterversorgt gelassen werden, was zu ihrem Tod führen soll, ist durch UN-Studien hinlänglich bekannt. In beiden Ländern ist  die Geschlechterbalance bereits erheblich gestört. Aber auch in anderen Ländern wird dem männlichen Nachwuchs ein deutlicher Mehrwert zugeschrieben.</p>
<p>Nun könnte ein <a title="Geschlechtertest Schwangerschaft" href="http://www.tellmepinkorblue.com" target="_blank">in Italien entwickeltes Frühtestverfahren</a> (bereits ab der 6. Schwangerschaftswoche verwendbar), das von einer US-Amerikanischen Firma via Internet vertrieben wird, weiteren Wildwuchs beim bewussten Aussondern von weiblichen Föten bringen. Der Test ist mit rund 30 Euro erschwinglich. Die Laboranalyse kostet weitere 250 Euro, und das Untersuchungsergebnis kann später auf der Website der Firma abgerufen werden. Somit wäre im Fall eines missliebigen Geschlechts die Abtreibung des Fötus innerhalb der legalen Fristen problemlos einzuleiten. Missbrauch scheint hier programmiert.</p>
<p><strong>Agonie</strong></p>
<p><a title="rumänischer Film über Schwangerschaftsabbruch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/4_Monate%2C_3_Wochen_und_2_Tage" target="_blank">Der Film „4 Wochen – 3 Monate – 2 Wochen“</a> des rumänischen Regisseurs Christian Mungiu, der schon in der Kategorie der nichtenglischsprachigen Filme für einen Oscar nominiert ist, hat die Thematik Abtreibung schmerzlich eindringlich mit all ihren Dimensionen von Macht und Ohnmacht bebildert.</p>
<p>Der Film geht nicht nur unter die Haut, sondern dringt tief in die Seele ein. Einerlei, ob der Mensch nun weiblich oder männlich ist.</p>
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