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Also doch:
Brünett passt zu Geld

Von Annett Altvater am 18. April 2008 um 07:16 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Sein, Status

Welche Haarfarbe gerade hoch im Kurs steht, sagen in der Regel die Friseure und Coiffeure. Im Moment mag mans natürlich. Und natürlich ist eben oft brünett.

Bettina Weber schrieb vor drei Monaten in der Sonntagszeitung, dass brünette Frauen auf dem Vormarsch seien. Die Zweifelhaftigkeit dieser These wurde auch auf medienlese.com diskutiert. Jetzt schreibt der Spiegel, dass Millionäre eindeutig auf brünette Frauen stehen, siehe Carla Bruni oder Angelina Jolie. Also stimmt es gar nicht, dass Blondinen bevorzugt werden?

Naja, ich hab da meine eigene These:

Wenn die Umfrage (übrigens einer Dating-Plattform – wie seriös) kürzlich durchgeführt wurde, konnte man gar nicht auf ein anderes Ergebnis kommen. Denn genau wie sich jede Frau vor ein paar Jahren blond färben liess (wie auch Angelina Jolie) ist heute Natürlichkeit gefragt. Extra-Farbe ist dazu da, um die eigene Nuance zu betonen.

Sagt jedenfalls meine Coiffeuse. Und da wir Mitteleuropäer und Nordamerikaner seltener naturblond sind als vielmehr aschblond oder braunhaarig, sind heute eben auch die Millionärsgattinnen dunkel bezopft. Kann sein, dass das auch bei unechten Blondinen Schule macht.

Deswegen wurden Sophia, Carolin und Sarah bei Germany’s next Topmodel bestimmt aus purer Bosheit blond belassen, beziehungsweise gefärbt. Die fliegen nämlich den anderen Blondinen grad noch hinterher und nur Brünette bleiben übrig. Die blonde Jennifer ist eben die Ausnahme von der Regel.

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