Feminina:
Sprechen wir weiblich
Von Annett Altvater am 27. März 2008 um 08:20 Uhr Kommentare (6)
Kategorien: Allgemein, Hier
Weibliche Wortendungen sind manchmal unbequem, aber nötig, sagt Luise F. Pusch.
Wir ostdeutschen Frauen vermännlichen die Dinge offenbar ganz gern. Das merke ich an mir, wenn ich sage: “Ich bin Journalist.” Richtig ist es allerdings nicht. Und ganz schlimm verkehrt kommt es mir nach dem Artikel von Luise F. Pusch im Tagesspiegel vor.
Pusch verteidigt das Quotendeutsch, das umständlich und wenig literarisch stets die “Teilnehmerinnen und Teilnehmer” oder die “Schülerinnen und Schüler” einschliesst. Sie sagt: Sprache soll nicht nur bequem, sondern auch gerecht sein.
Also, ich bin dann jetzt Journalistin, gell.
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6 Kommentare
Und als Journalist sollte man den Unterschied zwischen Genus und Sexus kennen. Leider wird heute immer mehr behauptet das sei das selbe und deshalb kommt es zu solchen Wortneuschöpfungen.
kerstin
schrieb am 27. März 2008, 13:42 Uhr (Permalink zum Kommentar)die passende Schreibhilfe dazu sagt:
Der Bundesrat will die sprachliche Ungleichbehandlung der Geschlechter in den Erlassen des
Bundes also deshalb beseitigen, weil in Normen mit rein maskulinen Personenbezeichnungen
Frauen ihre Rechte und Pflichten sehr viel weniger deutlich als Männer wahrnehmen können.
Geschlechtergerecht formulierte Texte leisten zudem einen aktiven und wirkungsvollen Beitrag zur
Verwirklichung der faktischen Gleichstellung der Geschlechter.
…na dann.
Annett Altvater
schrieb am 27. März 2008, 14:48 Uhr (Permalink zum Kommentar)@ Martin Hiegl: Wortneuschöpfungen wie Journalistin?
Den Unterschied zwischen Genus und Sexus kannte ich tatsächlich nicht. Hier wird er erklärt.
Hardy Villwock
schrieb am 27. März 2008, 20:30 Uhr (Permalink zum Kommentar)-Sie lehrte an verschiedenen Universitäten, ihre Bewerbungen um eine ordentliche Professur blieben jedoch erfolglos- Zitat Wikipedia
Ich denke, hier ist das wesentliche Moment im Kampf gegen männliche Sprache zu finden.
Davon abgesehen wüsste ich gern, wie das Verhältnis tatsächlich ist. Nach dem Gesetz der großen Zahl müssten sich weiblich und männlich ausgleichen.
Silkester erzählt » Blog Archive » Er wurde schwanger
schrieb am 7. Mai 2008, 01:48 Uhr (Permalink zum Kommentar)[...] Köstlich! Klick zur Quelle (ca. via) [...]

Martin Hiegl
schrieb am 27. März 2008, 13:06 Uhr (Permalink zum Kommentar)