Sprechübung:
Sag mal Versahchay
Von Annett Altvater am 19. März 2008 um 13:02 Uhr Kommentare (4)
Kategorien: Allgemein, Schein
Schön, dass einem mal jemand verrät, dass man Bulgari und Ungaro auf der ersten Silbe betont. Vielleicht nützt es ja beim nächsten Grosseinkauf von Mini-Parfumflakons bei Douglas .

Paris. Modeschau. Und die wissen alle, wie man Jean Paul Gaultier schreibt. (Foto Keystone/Christophe Ena)
Ach Gott, ich mach mir ja nichts aus Jean Paul Gaultier, Nicolas Ghesquière und Vacheron Constantin . Aber es kann nicht schaden, zu wissen, wie ich deren Namen auszusprechen habe. Und du markierst doch auch ganz gern die Grande Dame. Das Wall Street Journal hilft dabei.

Jean Paul Gaultier persönlich. Könnte es sein, dass der Meister selbst hier eine eher unglamouröse Warenhaus-Umhängetasche trägt? (Foto Keystone/Bruno Pellerin)
Immerhin betonen wir dann richtig (jedenfalls nach Abzug der amerikanischen Aussprache), wenn wir sagen: Ach Gott, ich mach mir einfach nichts aus (beliebige Marke einsetzen).
Und dann ziehen wir den Reisverschluss unserer H&M-Jacke hoch und gehen unseres Wegs, die Vogue unterm Arm.
via adfus.com
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4 Kommentare
Hallo Annett,
das mit der Sprache ist tatsächlich so ein eigen Ding. Hamburger die ja bekanntlich in der Stadt leben, die das Tor zur Welt ist, sagen immer noch “Ionnie” wenn jemand Jonny heißt. Die Engländer dagegen wissen längst, daß es Eps-tein(Manager der Beatles) ausgesprochen wird, während die US-Amerikaner, die es eigentlich ob der vielen deutschen Einwanderer besser wissen müßten, Epsteen sagen.
Si claro hombre! Rapido! Das hilft mir zum Beispiel, wenn ich mir vorstelle, wie Namen aus dem mediterranen Raum manchmal ausgesprochen werden. Vorn betont, fast wie im Schweizerischen. SBB, PTT, HSG e.c.p.p.
Sofie
schrieb am 20. März 2008, 09:11 Uhr (Permalink zum Kommentar)Das denke ich mir auch immer bei den Hausfrauen, welche die Schweizer Illustrierte lesen und dann die Handtaschen über 2000.- Franken bestaunen, dass die sicher wissen müssen wie man all die tollen Designer ausspricht. Die können sich die Taschen sicher auch leisten. Und gehen damit dann in der Migros einkaufen…. Marketing wo Marketing fehl am Platz ist.
Annett Altvater
schrieb am 20. März 2008, 14:54 Uhr (Permalink zum Kommentar)Und was ist erst mit der Aussprache von Namen: Mir wird ständig ein -e hinten dran gehängt von Leuten, die der Meinung sind, dass (ost)deutsche Annetts französisch geschrieben, aber deutsch ausgesprochen werden. Weil an meinem Namen aber nicht mal ein stummes “e” hängt, wirds einfach erfunden.
Wolf-Dieter Roth
schrieb am 21. März 2008, 14:15 Uhr (Permalink zum Kommentar)Gibts da einen Unterschied zwischen ost- und westdeutschen Annetts? :-)
Ist ein Name zum Fettnäpfchentreten, es gibt auch die Variante mit einem n. Und wer die hat, dem ist es sehr wichtig.
Vielleicht wird die Version ohne 2. e auch für die männliche Schreibweise gehalten, wer weiß?
Aber mir gehts auch nicht besser. Wird immer wieder mal Hans-Peter draus. Und mit oder ohne – ? Oder th? Bei E-Mails spieziel am Telefon nicht ohne. Und abkürzen darf man nicht.
@Sofie: “Früher wußte ich nicht, wie man Dipl.Ing. ausspricht und nun bin ich selbst einen”

Hardy Villwock
schrieb am 19. März 2008, 22:54 Uhr (Permalink zum Kommentar)