Einblicke:
Edelhuren in der ELLE
Von Annett Altvater am 14. März 2008 um 09:20 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Allgemein, Hier
Viel Geld, viel Sex – und anregende Gespräche über Kunst und Co.

Escort-Agentur Greta Brentano: Was reimt sich gleich wieder auf “Musen”?
Wie Edelhuren arbeiten, erfährt man ansatzweise aus der ELLE. Allerdings verrät der schmale Artikel nicht wirklich viel über das Leben einer Luxus-Prostituierten.
Mehr Details liefert die Seite der Escort-Agentur Greta Brentano.
Ob sich die Agentur oder die Frauen selbst ihre poetische Benamsungen einfallen lassen, steht da allerdings nicht. Wer ebenfalls 2000 Euro an einem Arbeitstag verdienen will, dabei aber nicht auf Cunnilingus und interessante Gespräche verzichten möchte, kann sich bewerben:
Nein, doch nicht. Die Seite lukrative-lust.de, auf die man fürs Bewerbungsprozedere weitergeleitet wird, macht gerade schlapp.
Vielleicht auch besser so. Denn als Escortdame reicht es nicht, auf Sex gegen Bezahlung zu stehen. Frau sollte auch Abstand davon nehmen, ihre Vorliebe für Bier und Hamburger zu offenbaren. Stattdessen muss sie bereit sein, auf Champagner und Cocktails umzusteigen und gediegen in Gourmettempeln zu dinieren.
Es scheint da eine genetische Programmierung zu geben, wie ein kurzer Blick auf die Listen anderer professioneller Begleiterinnen (zum Beispiel meinebegleitung.de) zeigt.
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2 Kommentare
Ob es sowas wie glamouröse Prostitution überhaupt gibt, bestreitet ein Artikel heute in der New York Times und verweist inn ins Reich der Phantasie. Wie in der Schweiz auch bekannt (aber nicht so stark verfolgt), ist ausgerechnet der neue New Yorker Gouverneur, der sich zuvor als Saubermacher-Staatsanwalt gegen Insider-Trading und Geldwäscherei einen Namen gemacht hatte, über so einen Escort-Service gestolpert, bei dem angeblich weitgereiste Bademode-Models zu haben sind. Vermutlich basiert die Phantasie und der Wille, dafür mehrere Tausender zu hinzlegen, vor allem im Wunsch, dem intimen Tauschgeschäft mit einer wildfremden Person die Trostlosigkeit zu nehmen.
Hardy Villwock
schrieb am 14. März 2008, 20:36 Uhr (Permalink zum Kommentar)Hallo Therese!
Meinst Du jetzt Bademodels sollten nicht immer so weit reisen? Oder beklagst Du die Trostlosigkeit wildfremder Personen?

Therese Balduzzi
schrieb am 14. März 2008, 19:54 Uhr (Permalink zum Kommentar)