Taser bietet Sicherheit?
Das Gesetz des Dschungels
Von Nathalie Sassine am 16. Januar 2008 um 09:39 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Ich, Jetzt
Taser-Ladies, die ihr abends oft alleine unterwegs seid: Ihr braucht nie mehr zu zittern. Für euch gibt es den Elektro-Schocker im Leopardenfell.

Taser für Frauen: Der richtige Look muss sein.
Die fiesen Taser sind bekanntlich nich nur für die Polizei gedacht. Und da es meist Frauen sind, die sich öfter im Dunkeln auf dem Nachhauseweg fürchten, entwickelte Taser eine Elektroschock-Waffe nur für sie. Und präsentiert diese an der Consumer Electronics Show in Las Vegas:
Die neuste Version des Tasers ist kleiner als ihr Vorgänger und verfügt über einen integrierten Music-Player mit einem Gigabyte Speicherkapazität (damit man dem Opfer bis zum Eintreffen der Ambulanz was vorspielen kann?).
Die Waffe, die dem unerwünschten Gegenüber 50′000 Volt durch den Körper jagt, ist nicht ganz billig: U$ 380.- je nach Modell, das passende MP3-Holster kostet zusätzliche U$ 73.-. Die Alternativen zum Leoparden-Look bieten “Red Hot” und “Fashion Pink”, damit auch jeder Angreifer sofort schnallt, dass er gleich “getasert” wird…
Lifestyle in Ehren, aber es geht doch etwas schnell vergessen, dass das Gerät schon mehrere Todesopfer gekostet hat. Generell empfehlen Sicherheitsexperten uns Frauen, keine Waffen zu tragen. Was ist gegen das gute alte Tränengas einzuwenden? Schliesslich vergeht einem Wüstling auch damit schnell die Lust…
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Ein Kommentar
Tränengas kann daher unter günstigen Bedingungen eine kurzfristige Kampfunfähigkeit bewirken. Trifft es aber auf eine Brille oder gar nicht, weil der Angreifer den Kopf wegdreht, dann tritt die Wirkung - wenn überhaupt - erst zu spät ein. Zu guter Letzt muss auch das Gasspray erst einmal rechtzeitig zur Hand sein.
Steht hinter einem der Links da oben. Und in geschlossenen Räumen (kleinen zumal) ist Tränengas keine wirklich gute Idee.

rrho
schrieb am 16. Januar 2008, 14:50 Uhr (Permalink zum Kommentar)