Haus-Schnupfenmittel:
Nie mehr die Nase voll

Von Rebecca Vermot am 7. Januar 2008 um 16:25 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Jetzt, Sein

Sie ist wieder da, die Zeit der roten Nasen, der Atemnot und tränenden Augen. Und ich hab davon die Nase gestrichen voll.

Wie meinem Neujahrsvorsatz realisieren, mehr Sport zu treiben, etwas Abzuspecken und in Bewegung zu kommen, wenn mich die Erkältung niederringt? Oder wie die von meinem Sohn in der Krippe gebackenen Spitzbuben ehrlich loben, wenn mein Schnupfen meine Geschmacksnerven abtötet? Diesen Winter habe ich`s geschafft, der bösen Jahresenderkältung ein rassiges Ende zu gebieten.

Hausmittelchen Nummer eins: eine gehackte Zwiebel neben das Kopfkissen legen. Zwar stinkt am Morgen danach die ganze Wohnung, was aber ein kleiner Preis ist für einen tiefen, erholsamen Schlaf mit freier Nase. Ideal ist dieses einfachste aller Hausmittel auch für Babies mit verstopfter Nase, die noch nicht durch den Mund atmen können und daher weinen müssen, um Luft zu kriegen.

Hausmittelchen Nummer zwei: Ingwertee. Nicht einfach so zubereitet, sondern nach den chinesischen fünf Elementen (eine Glaubensfrage, ich geb’s zu - und umstritten noch dazu). Erst Wasser kochen, dann etwas Zucker beifügen, frischen Ingwer reinraffeln und eine Prise Salz dazu geben. Das sind vier der fünf Elemente. Diese vier lässt man vor sich hin köcheln und gibt zum Schluss Element Nummer fünf - einen Schuss Zitronensaft - dazu. Heiss getrunken, entfaltet der Tee eine angenehme innere Wärme, und seine Schärfe lässt die Nase triefen. Ingwertee kann übrigens schon präventiv getrunken werden, sobald die ersten Nebelschwaden die Füsse umgarnen.

Hausmittelchen Nummer drei, kombinierbar mit Nummer zwei, ist Holunderbeersirup. In den heissen Ingwertee oder sonst einen Tee gemischt, ist er nicht nur lecker (sofern der Geschmacksinn noch etwas vorhanden ist), sondern auch gesund und schleimlösend!

Hausmittelchen Nummer vier: Schleimlösender Tee aus Süssholzraspeln, Spitzwegerich, Lavendel und Zitronengras. Die einen schimpfen diese Kombination von Gewürzen und Pflanzen als verschleimend, andere wiederum schwören darauf. Ich auch. Apropos verschleimend: Ohne Verzicht ist eine rasche Kur nicht möglich. Milchkaffee am Morgen ist ein no go. Auch auf Joghurt und Quark sollte verzichtet werden - überhaupt eigentlich auf Milchprodukte - aber es ist ja nur für eine kurze Zeit.

Und schliesslich das Hausmittelchen für Geniesserinnen und Geniesser: Man nehme einen Apfel, schäle ihn, höhle ihn von oben her aus und koche ihn in einem kleinen Pfännchen in etwas Wasser sieben bis zehn Minuten lang - bis er fast auseinander fällt. Man fülle den Apfel mit einem Löffel Honig und löffele das Ganze mit Genuss. Wehe der oder dem, der eine halbe Stunde später kein Taschentuch zu Handen hat.

So genesen, bin ich nun gezwungen, meinen Neujahrsvorsatz einzuhalten. Die Trainingssachen liegen gut sichtbar, mich ständig mahnend, bereit.

Mehr Tipps gibts auf dieser Hausmittel-Site.



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Ein Kommentar

Wolf-Dieter Roth

Hm, also ich brauche gerade den Milchkaffee morgens, um den verstopften Zinken aufzubekommen…

Ansonsten ist Tee aber gesünder.

Und Ingwer - gut, daß Du mich dran erinnert hattest, die Einkäufe standen noch rum, hatte ich vor lauter Arbeit vergessen…


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