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	<title>Kommentare zu: Frage der Woche 52:  Ist die Zukunft weiblich?</title>
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	<description>Die Welt ist weiblich</description>
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		<title>Von: Daniel Niklaus</title>
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		<dc:creator>Daniel Niklaus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 23:26:02 +0000</pubDate>
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		<description>Das Jahr 2007 war das Polit-Jahr der Frauen! Zumindest in der Schweiz. 

Blochers Abgang mag viel Rauch verursacht haben. Hat sich dieser aber erst gelegt, wird das 2007 eine ganz neue Bedeutung erhalten. Blochers Aufstieg begann 1985 mit einem konservativen Familienbild. Seinen Höhepunkt gipfelte 2003 in der Abwahl einer jungen, modernen Frau und seinem Einsitz in den Bundesrat. Ironie der Geschichte; sein &quot;Ende&quot; besiegelte 2007 eine selbstbewusste Bündnerin. 

Vorangegangen ist diesem Schauspiel der Erfolg zweier Frauen in St.Gallen und Zürich. Beide trockneten die Konservativen Maurer und Brunner am Eingang zum Stöckli ab. Hut ab.

Die Frauen setzten sich am ersten August mit Calmy Rey an der Spitze durch. Sie lancierten nach der Verwahrungsinitiative auch die Diskussion um die Armeewaffe erfolgreich. 

All das hat Folgen. Zum Beispiel für die FDP. Der verloren geglaubte Bundesratsitz kann mit einem einfachen Schachzug womöglich behalten werden. Sie muss nur eine starke Frau ins Rennen um den nächsten FDP-Bundesratssitz schicken. Ob die Frauen der CVP und der Linken dieser Versuchung widerstehen können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2007 war das Polit-Jahr der Frauen! Zumindest in der Schweiz. </p>
<p>Blochers Abgang mag viel Rauch verursacht haben. Hat sich dieser aber erst gelegt, wird das 2007 eine ganz neue Bedeutung erhalten. Blochers Aufstieg begann 1985 mit einem konservativen Familienbild. Seinen Höhepunkt gipfelte 2003 in der Abwahl einer jungen, modernen Frau und seinem Einsitz in den Bundesrat. Ironie der Geschichte; sein &#8220;Ende&#8221; besiegelte 2007 eine selbstbewusste Bündnerin. </p>
<p>Vorangegangen ist diesem Schauspiel der Erfolg zweier Frauen in St.Gallen und Zürich. Beide trockneten die Konservativen Maurer und Brunner am Eingang zum Stöckli ab. Hut ab.</p>
<p>Die Frauen setzten sich am ersten August mit Calmy Rey an der Spitze durch. Sie lancierten nach der Verwahrungsinitiative auch die Diskussion um die Armeewaffe erfolgreich. </p>
<p>All das hat Folgen. Zum Beispiel für die FDP. Der verloren geglaubte Bundesratsitz kann mit einem einfachen Schachzug womöglich behalten werden. Sie muss nur eine starke Frau ins Rennen um den nächsten FDP-Bundesratssitz schicken. Ob die Frauen der CVP und der Linken dieser Versuchung widerstehen können?</p>
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		<title>Von: Dorothee Vohl</title>
		<link>http://fraulich.com/2007/12/29/frage-der-woche-52-ist-die-zukunft-weiblich/comment-page-1/#comment-149</link>
		<dc:creator>Dorothee Vohl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 20:03:06 +0000</pubDate>
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		<description>Interessanterweise kommt Li Edelkoort, bekannte Trendforscherin, Herausgeberin des Magazins „Bloom“ und Präsidentin der Design Academy Eindhoven, in einem Interview mit „Welt“ zu einer entsprechenden Prognose wie Lianella Livaldi-Laun.

Zitat aus : http://www.welt.de/lifestyle/article1393104/Die_Frau_die_zielsicher_Trends_vorhersagt.html

WELT ONLINE: Sie haben vor zwei Jahren vorhergesagt, dass wir hauptsächlich in Schlafzimmern, Bädern und Küchen leben werden. Aber jetzt werden Wohnungen konzipiert, in denen es keine Küchen mehr gibt, weil die Leute nicht mehr kochen. 
Edelkoort: Ich glaube, da wird ein großer Fehler in der Planung gemacht. Auch weil es wieder mehr Familien und Kinder geben wird. 
WELT ONLINE: Sie glauben also an die Zukunft der Familie? 
Edelkoort: Unbedingt. Zum einen bekommen im Moment gleich drei Generationen Kinder: die Älteren über vierzig, die normalen und die jungen. Außerdem haben die Menschen wieder mehr als ein Kind, sondern zwei, drei oder mehr Kinder. Die Zahlen sind zwar noch nicht da, aber ich kann es sehen. Ich würde niemals ein Haus oder eine Wohnung ohne Küche entwickeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanterweise kommt Li Edelkoort, bekannte Trendforscherin, Herausgeberin des Magazins „Bloom“ und Präsidentin der Design Academy Eindhoven, in einem Interview mit „Welt“ zu einer entsprechenden Prognose wie Lianella Livaldi-Laun.</p>
<p>Zitat aus : <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article1393104/Die_Frau_die_zielsicher_Trends_vorhersagt.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/lifestyle/article1393104/Die_Frau_die_zielsicher_Trends_vorhersagt.html</a></p>
<p>WELT ONLINE: Sie haben vor zwei Jahren vorhergesagt, dass wir hauptsächlich in Schlafzimmern, Bädern und Küchen leben werden. Aber jetzt werden Wohnungen konzipiert, in denen es keine Küchen mehr gibt, weil die Leute nicht mehr kochen.<br />
Edelkoort: Ich glaube, da wird ein großer Fehler in der Planung gemacht. Auch weil es wieder mehr Familien und Kinder geben wird.<br />
WELT ONLINE: Sie glauben also an die Zukunft der Familie?<br />
Edelkoort: Unbedingt. Zum einen bekommen im Moment gleich drei Generationen Kinder: die Älteren über vierzig, die normalen und die jungen. Außerdem haben die Menschen wieder mehr als ein Kind, sondern zwei, drei oder mehr Kinder. Die Zahlen sind zwar noch nicht da, aber ich kann es sehen. Ich würde niemals ein Haus oder eine Wohnung ohne Küche entwickeln.</p>
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