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Frage der Woche 52:
Ist die Zukunft weiblich?

Von Dorothee Vohl am 29. Dezember 2007 um 09:06 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Sein

Astrologin Lianella Livaldi-Laun guckt für fraulich.com in die Zukunft.

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Astrologin Lianella Livaldi-Laun ist guckt in die Sterne (Bild:L. Livalid)

Sehr geehrte Frau Livaldi-Laun,
ein Slogan der Frauenbewegung lautete: Die Zukunft ist weiblich! Wird das Jahr 2008 ein „weibliches“ Jahr? Welche Stolpersteine birgt es hinsichtlich von Partnerschaften?

Im Jahr 2008 werden durch eine Betonung des Zeichens Steinbock wieder konservative Werte entdeckt. Karriere, Status und die Gründung einer Familie werden von der jüngeren Generationen als erstrebenswert empfunden. Es werden dauerhafte, solide und
verbindliche Partnerschaften bevorzugt.

Da der Mond, der mit weiblichen Themen zu tun hat, im Zeichen Waage steht, werden junge Frauen sich mehr mit einer traditionellen weiblichen Rolle identifizieren und es wird ihnen leichter fallen, sich in die Bedürfnisse ihrer Männer einzufühlen.
Da feste Bindungen nicht als selbstverständlich betrachtet werden, wird innerhalb einer Beziehung die Bereitschaft wachsen, am Aufbau und Erhalt der Partnerschaft zu arbeiten.

In diesem Jahr werden auch mehr Kinder erwartet und es besteht die Möglichkeit, dass die Politik mehr für die Betreuung der Kinder tut. Junge Familien werden hart arbeiten müssen, um die eigene vier Wände zu finanzieren; es wird wenig Geld für ein wenig Luxus bleiben.

Der Stolperstein besteht darin, dass wegen zu vieler Planung, Pflichterfüllung und Verantwortlichkeit wenig Platz für Spontanität und Improvisationstalent übrigbleibt.

Lianella Lialidi-Laun ist eine bekannte Astrologin, die sich besonders auf Partnerschaftsthema, bzw. auf Lilith (die so genannte schwarze Mondin/die dunkle Seite der Weiblichkeit; mythologisch gilt Lilith als die erste Frau von Adam) spezialisiert hat.

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2 Kommentare

Dorothee Vohl

Interessanterweise kommt Li Edelkoort, bekannte Trendforscherin, Herausgeberin des Magazins „Bloom“ und Präsidentin der Design Academy Eindhoven, in einem Interview mit „Welt“ zu einer entsprechenden Prognose wie Lianella Livaldi-Laun.

Zitat aus : http://www.welt.de/lifestyle/article1393104/Die_Frau_die_zielsicher_Trends_vorhersagt.html

WELT ONLINE: Sie haben vor zwei Jahren vorhergesagt, dass wir hauptsächlich in Schlafzimmern, Bädern und Küchen leben werden. Aber jetzt werden Wohnungen konzipiert, in denen es keine Küchen mehr gibt, weil die Leute nicht mehr kochen.
Edelkoort: Ich glaube, da wird ein großer Fehler in der Planung gemacht. Auch weil es wieder mehr Familien und Kinder geben wird.
WELT ONLINE: Sie glauben also an die Zukunft der Familie?
Edelkoort: Unbedingt. Zum einen bekommen im Moment gleich drei Generationen Kinder: die Älteren über vierzig, die normalen und die jungen. Außerdem haben die Menschen wieder mehr als ein Kind, sondern zwei, drei oder mehr Kinder. Die Zahlen sind zwar noch nicht da, aber ich kann es sehen. Ich würde niemals ein Haus oder eine Wohnung ohne Küche entwickeln.


Daniel Niklaus

Das Jahr 2007 war das Polit-Jahr der Frauen! Zumindest in der Schweiz.

Blochers Abgang mag viel Rauch verursacht haben. Hat sich dieser aber erst gelegt, wird das 2007 eine ganz neue Bedeutung erhalten. Blochers Aufstieg begann 1985 mit einem konservativen Familienbild. Seinen Höhepunkt gipfelte 2003 in der Abwahl einer jungen, modernen Frau und seinem Einsitz in den Bundesrat. Ironie der Geschichte; sein “Ende” besiegelte 2007 eine selbstbewusste Bündnerin.

Vorangegangen ist diesem Schauspiel der Erfolg zweier Frauen in St.Gallen und Zürich. Beide trockneten die Konservativen Maurer und Brunner am Eingang zum Stöckli ab. Hut ab.

Die Frauen setzten sich am ersten August mit Calmy Rey an der Spitze durch. Sie lancierten nach der Verwahrungsinitiative auch die Diskussion um die Armeewaffe erfolgreich.

All das hat Folgen. Zum Beispiel für die FDP. Der verloren geglaubte Bundesratsitz kann mit einem einfachen Schachzug womöglich behalten werden. Sie muss nur eine starke Frau ins Rennen um den nächsten FDP-Bundesratssitz schicken. Ob die Frauen der CVP und der Linken dieser Versuchung widerstehen können?


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