Brad Pitt:
Traummann bald Rentner?
Von Nathalie Sassine am 21. Dezember 2007 um 09:02 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Schein
Die News schockieren: Brad Pitt, das Objekt sexueller Fantasien einer ganzen Generation, will aufhören? Der Grund, weshalb wir alle uns Thelma and Louise mehr als einmal angesehen haben, verabschiedet sich vielleicht schon bald ganz von der Leinwand.

Brad Pitt setzt sich auch für karitative Zwecke ins Szene, hier in New Orleans anfangs Dezember (Foto: Keystone / AP, Bill Haber)
William Bradley Pitt will sich von der Leinwand verabschieden. Wie jetzt wohl alle naserümpfend denken werden, wegen seiner Familie. Sorry: Wegen seiner Frau Angelina Jolie, die findet, er müsse aufhören, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Als Schauspielerin haben wir die Jolie geliebt. Als Ehebrecherin und Mutter aller Adoptiv-Kinder geht uns Angelina doch ehrlich gesagt auf die Nerven. Sie hat aus Brad Pitt einen unsexy Pantoffelhelden gemacht – und das verzeihen wir ihr nicht.
Diese Familie, wegen der er aufhören will ist zwar noch jung, aber kaum eine(r) erinnert sich noch an den kinderlosen Brad Pitt. Inzwischen hat er vier Kinder, ein eigenes und drei adoptierte. Ich erspare euch Namen und Geburtsdaten, hier geht es schliesslich um Brad. (Wieso geht er eigentlich in allen Berichterstattungen über ihn immer wieder unter? Sogar bei Wikipedia kommt zuoberst die Abteilung „Familie“ und erst dann seine Filmographie…)
Angst vor Arbeitslosigkeit?
Oder liegt seine Rücktrittsansage vielleicht auch daran, dass er Angst hat, keine guten Filmangebote mehr zu bekommen, wie er selber zugibt? Vielleicht sind doch viele der Produzenten auch in Holllywood Frauen, die seinen Weg in die unsexyness mitverfolgt haben.
Seit Angelina regnet es auf jeden Fall nicht nur Nachwuchs, auch humanitäre Projekte haben es dem Sexiest Man Alive (1995 und 2000) angetan. Gerade vor ein paar Wochen las man, er wolle helfen, New Orleans nach dem Hurrikane Kathrina wieder aufzubauen. Hut ab, wir möchten doch alle unseren Nächsten so lieben. Er kann. Denn er hat Zeit und Geld und davon ziemlich viel. Weshalb wir umso neidischer zusehen, wenn er sich zur Ruhe setzt und das lebt, wovon wir alle träumen: seinen Beruf an der Nagel hängen und den Rest seines Lebens tun, was ihm Spass macht.
Aber noch ist es zum Gück für uns nicht soweit. Pitt muss zumindest 2008 auf Promo-Tour für vier neue Filme. Wir hoffen doch auf jeden Fall, dass „Dallas Buyer’s Club“ das für 2009 geplante Aids-Drama nicht sein letzter Film sein wird.
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2 Kommentare
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Therese Balduzzi
schrieb am 22. Dezember 2007, 01:25 Uhr (Permalink zum Kommentar)Pantoffelheld? Ganz im Gegenteil: Seine Vaterrolle und sein humanitärer Einsatz, vor allem die Projekte in New Orleans (wo er verschiedene Architekten angestellt hat, um im Ninth Ward Häuser zu bauen, die sowohl den sozialen wie meteorologischen Umständen standhalten und zudem architektonisch was hergeben), sprechen schwer für ihn und stellen ihn für mein Empfinden zum ersten Mal in ein interessantes Licht. Als Mann wirkte er mir immer zu sehr wie ein Plüschtierchen.

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schrieb am 21. Dezember 2007, 11:05 Uhr (Permalink zum Kommentar)