Schlafconcierge
Der wahre Hotel-Luxus
Von Therese Balduzzi am 3. Dezember 2007 um 09:00 Uhr Kommentare (5)
Kategorien: Sein
Im Hotel Benjamin in New York kümmert sich eine Schlafconcierge um den wesentlichsten Aspekt eines Hotelaufenthalts: Eine erholsame Nachtruhe.

Garantierter Tiefschlaf - dank einer Auswahl von elf verschiedenen Kissen (biancamed).
In den letzten Jahren lieferten sich die besseren amerikanischen Hotels eine Materialschlacht der speziellen Art. Ob kleine oder grosse Kette, modisches “Boutique”-Hotel oder anonyme Massenware, das wichtigste Hotel-Mobiliar - das Bett - wurde von Jahr zu Jahr luxuriöser und bequemer. Als das New Yorker Hotel Benjamin an der 50.Strasse, schräg vis-à-vis des Waldorf Astoria, vor sieben Jahren in einem Gebäude aus den Zwanziger Jahren eröffnet wurde, warb es als Hotel, in dem man garantiert gut schläft:
Die Fenster sind doppelverglast, der laute Midtown-Verkehr bleibt draussen. Die Betten sind mit speziell für das Benjamin hergestellten Matratzen, luxuriöser Bettwäsche, flauschigen Daunenduvets und -kissen ausgestattet. Ein aromatherapeutisches Entspannungsmittel liegt bereit und im Bad stehen Pflegeprodukte mit Lavendelduft.
Heisse Milch und Kissen-Menu
Die wahre Attraktion aber ist die Beratung durch eine Schlafconcierge, die im Hotel Benjamin ausschliesslich um die wohlverdiente Ruhe der Gäste besorgt ist:
“Wir glauben, dass das Brauchbarste auf Geschäftsreisen nicht das Faxgerät, das Mobiltelefon, der Internetanschluss oder der Laptop ist, sondern eine gute, entspannende Nacht”,
sagt der Sprecher des Hotels, John Moser.
Dazu stellt die Schlafberaterin alte Hausmittel wie Kräutertee mit Honig oder warme Milch und Kekse zu Verfügung. Concierge Anya Orlanska rät auch oft zu einer entspannenden Massage oder Gesichtsmaske. Zudem können Geräuschmaschinen aufs Zimmer bestellt werden.
Sehr beliebt: Das Kissenmenu, das Buchweizen-, Wasser- oder hypoallergene Kissen umfasst, sowie das “Magnetic Therapy”-Kissen, das die Muskeln und Gelenke entspannt. Das “Swedish Memory”, aus einem speziell dichtem Schaumstoff, passt sich an die Kopfform an, und das “Snore-No-More” hält die Atemwege frei. Die “Jelly Neckroll” ist eine mit einem Gel gefüllte Nackenrolle, die geheizt oder gekühlt werden kann.
Ein Satinkissen schont dagegen die Frisur.
“Wir sind keine Ärzte und können keine ernsthaften Schlafstörungen behandeln, aber wir geben uns Mühe, die besten Schlafbedingungen herzustellen “, sagt Orlanska. Und fügt an, dass oft schon ihre Zuwendung reicht, um den Gästen zu einem guten Schlaf zu verhelfen.
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5 Kommentare
Reden, plappern, schnorren, tussentalken, Informationen austauschen, besprechen, Zeit totschlagen, etc. Also ich finde da darf man doch auch ein bisschen unterscheiden, denn die Gesprächszeit allein sagt noch nichts über die Qualität des Gespräches aus.
Schmeichael
schrieb am 3. Dezember 2007, 14:35 Uhr (Permalink zum Kommentar)Sorry, dieser Beitrag gehört natürlich nicht hierhin…
Nimue
schrieb am 5. Dezember 2007, 10:39 Uhr (Permalink zum Kommentar)na, das nenn ich doch mal service… als jemand, für den wegfahren immer schlaflosigkeit bedeutet (ich brauche 3 tage, bis ich in einem fremden zimmer schlafen kann) warte ich jetzt darauf, daß das hotelstandard wird.
Laura
schrieb am 5. Dezember 2007, 17:00 Uhr (Permalink zum Kommentar)Hmm, zwar ein guter Service, aber ich brauche grundsätzlich eine Nacht, bevor ich in einer fremden Umgebung gut schlafen kann - da hilft leider auch keine Milch oder ein tolles Kissen.
Ruth Bossart
schrieb am 5. Dezember 2007, 21:26 Uhr (Permalink zum Kommentar)hallo laura, wer weiss, wenn dann noch das richtige der 11 kissen dazu kommt …;)

Schmeichael
schrieb am 3. Dezember 2007, 14:32 Uhr (Permalink zum Kommentar)