Oprah Winfrey wirbelt für Barack Obama:
Talkshowstar als Königsmacherin
Von Therese Balduzzi am 30. November 2007 um 11:03 Uhr Kommentare (3)
Kategorien: Macht, Status
Oprah Winfrey, Afroamerikanerin und einflussreichste TV-Persönlichkeit Amerikas, unterstützt offiziell den demokratischen Kandidaten Barack Obama. Das hat Konsequenzen für die ehemalige First Lady Hillary Clinton.

TV-Talkerin Oprah Winfrey wird verehrt (yahoo.tv)
Die Präsidentschaftwahlen werden erst im nächsten November stattfinden. Doch in Amerika läuft der Wahlkampf bereits auf Hochtouren. Da die republikanische Partei zur Zeit wegen des desaströsen Kriegs im Irak nicht gerade beliebt ist, richtet sich der Blick umso stärker auf die demokratischen Kandidaten. Dort haben sich bisher Barack Obama und Hillary Clinton als die stärksten Anwärter profiliert, wobei Clinton im Vorteil war. Das könnte sich bald ändern:
Denn die Königin der amerikanischen Talkshows, Oprah Winfrey , wird übernächstes Wochenende mit Barack Obama und seiner Frau Michelle, nach Iowa, South Carolina und New Hampshire reisen. Das Gütesiegel einer Oprah Winfrey als Wahlhelferin ist unzählige Male mehr wert als beispielsweise jenes einer Susan Sarandon oder Angelina Jolie.
Talkshow-Star auf Politparkett
Denn Oprah ist bei allen beliebt: Jeden Nachmittag schauen Millionen mehrheitlich weiblicher Zuschauer ihre Sendung und selbst grosse Stars reissen sich darum, darin aufzutreten. Aus armen Verhältnissen stammend, hat sie sich trotz widrigster Lebensumstände zu einer der bekanntesten und einflussreichsten TV-Persönlichkeiten Amerikas emporgearbeitet und wird als Verkörperung des amerikanischen Traums geradezu verehrt. Gegenwärtig besitzt Oprah ein Medienimperium, das eine Fernsehsendung, eine Zeitschrift, eine Radiosendung sowie eine Produktionsfirma umfasst. Sie hat ein Vermögen von 2.5 Milliarden Dollar und verdient 260 Millionen Dollar im Jahr.
Ihr wird die Gabe nachgesagt, unterschiedlichste Menschen zusammenzubringen und auch schwierige Themen salonfähig zu machen. Wie gross ihr Einfluss ist, hat sie mit ihren Book-Club-Sendungen bewiesen, für die sie schon öfters unbekannte Autoren ausgesucht hat. Deren Bücher wurden danach über Nacht zu landesweiten Bestsellern. Eines ist schon heute klar: Würde Oprah selber kandidieren, würde sie bestimmt gewählt!
Portrait von Oprah Winfrey in Wikipedia (englisch)
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3 Kommentare
Schade für Hillary. Ich sähe Sie echt gerne als Präsidentin. Nicht nur weil es der Welt gut täte, dass eine Frau die mächtigste Nation der Welt anführt, sondern vor allem weil sie einen drauf hat und zwar wirklich. Wers nicht glaubt, soll einen ihrer zahlreichen Interviews anschauen.
Ruth Bossart
schrieb am 30. November 2007, 19:25 Uhr (Permalink zum Kommentar)hallo blackjacky,
ja es wäre sicher mal ein zeichen - eine frau an der spitze der USA. eigentlich auch toll, dass sie in spitzenpositionen wie zum beispiel dem aussenministerium schon die zweite frau gewählt haben.
Mamba
schrieb am 3. Dezember 2007, 14:17 Uhr (Permalink zum Kommentar)Andererseits: mit Barack Obama wär der 1te Schwarze an der Macht, was doch auch ein Zeichen wäre. =;-)
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BlackJacky
schrieb am 30. November 2007, 18:27 Uhr (Permalink zum Kommentar)