Denkpause bis auf weiteres, Kommentare geschlossen
Von Peter Hogenkamp am 9. Oktober 2008 um 06:22 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Über
Wir mussten uns irgendwann mal entscheiden, was wir mit fraulich.com machen. Nachdem mit neuerdings.com als letztem nun alle anderen unserer Blogs ein neues Design bekommen und wir hier heute sicherheitshalber die aktuelle WordPress-Version aufgespielt haben, ist ein guter Zeitpunkt dafür gekommen.
Aus der «Denkpause», die wir vor fünf Monaten angekündigt hatten, wird eine «Schliessung bis auf weiteres». Die Gründe wurden bereits in den Kommentaren des Denkpausen-Beitrags diskutiert:
Wir machen eine Denkpause
Von Peter Sennhauser am 7. Mai 2008 um 07:00 Uhr Kommentare (27)
Kategorien: Geist
fraulich.com macht in den nächsten paar Wochen Pause – eine Denk-, oder, wie Harald Schmidt es formulieren würde, Kreativpause.
Wir müssen das mal aus anderer Perspektive sehen… (Bild: Stock Photo NYC)
Wir haben festgestellt, dass der Unterschied zwischen fraulich.com und unseren anderen Themenblogs sich doch deutlicher bemerkbar macht als erwartet: Unsere übrigen Blogs sind im weitesten Sinne Fachmagazine, behandeln konkrete, eng umrissene Themenbereiche. Der “weibliche Blick auf die Welt” dagegen ist keine solche Nische.
Das war Teil des Konzepts, und wir finden die Idee weiterhin spannend. Wir fragen uns aber, ob wir die Scheuklappen nicht doch wieder auspacken oder aber, im Gegenteil, das Gefäß “Blog” weiter öffnen sollten.
Diesen Fragen wollen wir mehr Aufmerksamkeit widmen als “im laufenden Betrieb” und neben unseren anderen Baustellen möglich wäre. Darum also bitten wir Euch für die Ruhezeit um etwas Geduld – und freuen uns, wie immer, auch über Anregungen. Teilt uns doch in den Kommentaren mit, was Euch gefällt an fraulich.com, und worauf Ihr gern verzichten würdet. Dankeschön!
Das fraulich.com-Team
Stöckelhilfe:
Gummi für den Absatz
Von Annett Altvater am 22. April 2008 um 09:40 Uhr Kommentare (8)
Kategorien: Sein
Manche Frauen habens einfach drauf, auf zehn Zentimeter-Stilettos nicht wie ein betrunkener Seemann zu schwanken, sondern glamourös auszusehen. Respekt.
Leider wird diese Fähigkeit nicht jeder XX-Chromosomenträgerin in die Wiege gelegt. “Kind, die Füsse nicht so nach aussen”, pflegt meine Mutter zu sagen. Im sanft-ermutigend-vorwurfsvollen Befehlston. Es bringt nichts:
Honorar:
Zum Glück gibts Männer
Von Annett Altvater am 21. April 2008 um 09:05 Uhr Kommentare (6)
Kategorien: Hier, Macht
Männer sind unverzichtbar. Zum Beispiel bei Honorarverhandlungen.
Eine typische Situation in meinem Büroalltag als freie Journalistin: Ich habe einen Auftrag für einen Artikel verabredet. Jetzt ist noch offen, wie viel Honorar ich dafür vorschlage. Oft liege ich viel zu tief, was sich erst dann herausstellt, wenn ich mit meinen Kollegen darüber rede. “Da hättest du ruhig 500 statt 300 sagen können”, sagen sie dann beispielsweise.
Das Problem ist nur: Mir ist es sehr unangenehm, überhaupt über Honorare zu reden.
Schlechter Sex:
Zum Glück nur im Buch
Von Annett Altvater am 19. April 2008 um 11:04 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Allgemein, Ich, Macht, Sein
Die Erfahrungen, die ein Buch von Schwarzkopf & Schwarzkopf zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch.
Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an
Also doch:
Brünett passt zu Geld
Von Annett Altvater am 18. April 2008 um 07:16 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Allgemein, Sein, Status
Welche Haarfarbe gerade hoch im Kurs steht, sagen in der Regel die Friseure und Coiffeure. Im Moment mag mans natürlich. Und natürlich ist eben oft brünett.
Bettina Weber schrieb vor drei Monaten in der Sonntagszeitung, dass brünette Frauen auf dem Vormarsch seien. Die Zweifelhaftigkeit dieser These wurde auch auf medienlese.com diskutiert. Jetzt schreibt der Spiegel, dass Millionäre eindeutig auf brünette Frauen stehen, siehe Carla Bruni oder Angelina Jolie. Also stimmt es gar nicht, dass Blondinen bevorzugt werden?
Naja, ich hab da meine eigene These:
Krokodil – Retter:
Mann des Monats
Von Annett Altvater am 12. April 2008 um 08:35 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Allgemein, Hier, Ich, Macht
Schon jetzt muss der Mann dieses Monats gekürt werden: Der australische Crocodile Dundee, der seine Frau aus dem Maul eines Krokos befreite.

Nein, das ist kein edler Retter auf der Suche nach seiner Frau, sondern der österreichische Schauspieler Harald Krassnitzer bei “Stars in der Manege”. (Bild Keystone / Christof Stache)
Der Ehemann, der sich auf ein Krokodil schwang, um seine Frau zu retten, hat mehr Glück als Verstand. Hätte ja auch schief gehen können. Aber wie ein versierter Drachentöter piekst er das Krokodil in die Augen und befreit seine Gattin. Welches evolutionäre Wissen in dem wohl steckt, dass er handelt, als wäre er im früheren Leben Mammutjäger oder Ritter oder Superheld oder eben Drachentöter gewesen?
Mich hat das dermassen beeindruckt, dass ich jetzt durch die Strasse gehe und wildfremde Männer in die Kategorie Drachentöter oder Witwer einteile.
Selbstverteidigung:
Pfefferspray statt Vertrauen
Von Annett Altvater am 6. April 2008 um 16:40 Uhr Kommentare (21)
Kategorien: Allgemein, Hier, Macht
Am hellichten Tag merkt meine Freundin plötzlich, dass sie unterlegen ist.
Ein hübsches Mädchen setzt sich in ein fast leeres Abteil der S-Bahn zwischen Potsdam und Berlin. Ein massiger junger Mann setzt sich dazu und fängt an zu reden, erzählt, wohin er fährt, will wissen, wohin sie muss. Sie sagt: “Ich hab keine Lust zu reden, ich will telefonieren.” Er insistiert, sie macht ihn darauf aufmerksam, dass sie nicht angemacht werden möchte.
Er wird sauer.
April, April:
Peniserfahrung mit Nintendo
Von Annett Altvater am 2. April 2008 um 10:50 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Allgemein, Hier, Sein
Was hab ich gegähnt ob all der Aprilscherze. Aber den speziell für Damen will ich trotzdem nicht vorenthalten.
Ein dringendes Bedürfnis und du bist mitten in einer Stadt ohne öffentliche WCs und noch dazu ist der Ort so arabisch, dass du auch nicht mal schnell in ein von Männern dominiertes Teehaus huschen kannst. Oder du wanderst gemeinsam nur mit Männern durch eine Wüste, allerdings ohne hohe Sanddünen zum Verstecken. Oder, wie eine Freundin berichtete, angeseilt in einer Gruppe mitten auf einem Gletscher.
Bauchtanz:
Paris ist nicht Istanbul
Von Annett Altvater am 31. März 2008 um 08:15 Uhr Kommentare (6)
Kategorien: Allgemein, Hier, Schein
Bauchtanz sieht verdammt schwierig aus, und das scheint er auch zu sein. Paris Hilton jedenfalls beweist einmal mehr, dass sie das Gegenteil einer Sexgöttin ist.
Paris kann zwar ohnehin fast nichts – wieso sollte sie also bauchtanzen können? Aber wie sie im folgenden Video oder unsere Bildstrecke zeigt, kann sie eines bis zum Erbrechen: sich selbst darstellen. Statt wenigstens zu versuchen, sich auch nur ansatzweise wie eine Bauchtänzerin zu bewegen, verfällt sie in ihre gewohnten Posen. Schon beim Gang auf die Bühne hält sie den Schlitz an ihrem Kleid noch weiter auf. Und statt sich schlangenartig zu bewegen, ruckelt sie wie ein preussischer General hin und her.



