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Wir machen eine Denkpause

Von Peter Sennhauser am 7. Mai 2008 um 07:00 Uhr Kommentare (4)
Kategorien: Geist Diesen Artikel via E-Mail versenden

fraulich.com macht in den nächsten paar Wochen Pause - eine Denk-, oder, wie Harald Schmidt es formulieren würde, Kreativpause.

Denkpause
Wir müssen das mal aus anderer Perspektive sehen… (Bild: Stock Photo NYC)

Wir haben festgestellt, dass der Unterschied zwischen fraulich.com und unseren anderen Themenblogs sich doch deutlicher bemerkbar macht als erwartet: Unsere übrigen Blogs sind im weitesten Sinne Fachmagazine, behandeln konkrete, eng umrissene Themenbereiche. Der “weibliche Blick auf die Welt” dagegen ist keine solche Nische.

Das war Teil des Konzepts, und wir finden die Idee weiterhin spannend. Wir fragen uns aber, ob wir die Scheuklappen nicht doch wieder auspacken oder aber, im Gegenteil, das Gefäß “Blog” weiter öffnen sollten.

Diesen Fragen wollen wir mehr Aufmerksamkeit widmen als “im laufenden Betrieb” und neben unseren anderen Baustellen möglich wäre. Darum also bitten wir Euch für die Ruhezeit um etwas Geduld - und freuen uns, wie immer, auch über Anregungen. Teilt uns doch in den Kommentaren mit, was Euch gefällt an fraulich.com, und worauf Ihr gern verzichten würdet. Dankeschön!

Das fraulich.com-Team




Stöckelhilfe:
Gummi für den Absatz

Von Annett Altvater am 22. April 2008 um 09:40 Uhr Kommentare (4)
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Manche Frauen habens einfach drauf, auf zehn Zentimeter-Stilettos nicht wie ein betrunkener Seemann zu schwanken, sondern glamourös auszusehen. Respekt.

Hohe Absätze sind nicht jederfraus Sache

Leider wird diese Fähigkeit nicht jeder XX-Chromosomenträgerin in die Wiege gelegt. “Kind, die Füsse nicht so nach aussen”, pflegt meine Mutter zu sagen. Im sanft-ermutigend-vorwurfsvollen Befehlston. Es bringt nichts:

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Honorar:
Zum Glück gibts Männer

Von Annett Altvater am 21. April 2008 um 09:05 Uhr Kommentare (3)
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Männer sind unverzichtbar. Zum Beispiel bei Honorarverhandlungen.

jobverhandlungen

Eine typische Situation in meinem Büroalltag als freie Journalistin: Ich habe einen Auftrag für einen Artikel verabredet. Jetzt ist noch offen, wie viel Honorar ich dafür vorschlage. Oft liege ich viel zu tief, was sich erst dann herausstellt, wenn ich mit meinen Kollegen darüber rede. “Da hättest du ruhig 500 statt 300 sagen können”, sagen sie dann beispielsweise.

Das Problem ist nur: Mir ist es sehr unangenehm, überhaupt über Honorare zu reden.

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Schlechter Sex:
Zum Glück nur im Buch

Von Annett Altvater am 19. April 2008 um 11:04 Uhr Kommentare (6)
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Die Erfahrungen, die ein Buch von Schwarzkopf & Schwarzkopf zusammengetragen hat, möchte ich jeder ersparen. Jedem aber auch.

Schlechter Sex hat viele Facetten. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich vermute, dass wir alle die eine oder andere Erfahrung damit haben. Ich erinnere mich da zum Beispiel an

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Also doch:
Brünett passt zu Geld

Von Annett Altvater am 18. April 2008 um 07:16 Uhr Kommentare (0)
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Welche Haarfarbe gerade hoch im Kurs steht, sagen in der Regel die Friseure und Coiffeure. Im Moment mag mans natürlich. Und natürlich ist eben oft brünett.

Bettina Weber schrieb vor drei Monaten in der Sonntagszeitung, dass brünette Frauen auf dem Vormarsch seien. Die Zweifelhaftigkeit dieser These wurde auch auf medienlese.com diskutiert. Jetzt schreibt der Spiegel, dass Millionäre eindeutig auf brünette Frauen stehen, siehe Carla Bruni oder Angelina Jolie. Also stimmt es gar nicht, dass Blondinen bevorzugt werden?

Naja, ich hab da meine eigene These:

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Krokodil - Retter:
Mann des Monats

Von Annett Altvater am 12. April 2008 um 08:35 Uhr Kommentare (6)
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Schon jetzt muss der Mann dieses Monats gekürt werden: Der australische Crocodile Dundee, der seine Frau aus dem Maul eines Krokos befreite.

Harald Krassnitzer - Schauspieler.
Nein, das ist kein edler Retter auf der Suche nach seiner Frau, sondern der österreichische Schauspieler Harald Krassnitzer bei “Stars in der Manege”. (Bild Keystone / Christof Stache)

Der Ehemann, der sich auf ein Krokodil schwang, um seine Frau zu retten, hat mehr Glück als Verstand. Hätte ja auch schief gehen können. Aber wie ein versierter Drachentöter piekst er das Krokodil in die Augen und befreit seine Gattin. Welches evolutionäre Wissen in dem wohl steckt, dass er handelt, als wäre er im früheren Leben Mammutjäger oder Ritter oder Superheld oder eben Drachentöter gewesen?

Mich hat das dermassen beeindruckt, dass ich jetzt durch die Strasse gehe und wildfremde Männer in die Kategorie Drachentöter oder Witwer einteile.

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Selbstverteidigung:
Pfefferspray statt Vertrauen

Von Annett Altvater am 6. April 2008 um 16:40 Uhr Kommentare (12)
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Am hellichten Tag merkt meine Freundin plötzlich, dass sie unterlegen ist.

Ein hübsches Mädchen setzt sich in ein fast leeres Abteil der S-Bahn zwischen Potsdam und Berlin. Ein massiger junger Mann setzt sich dazu und fängt an zu reden, erzählt, wohin er fährt, will wissen, wohin sie muss. Sie sagt: “Ich hab keine Lust zu reden, ich will telefonieren.” Er insistiert, sie macht ihn darauf aufmerksam, dass sie nicht angemacht werden möchte.

Er wird sauer.

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April, April:
Peniserfahrung mit Nintendo

Von Annett Altvater am 2. April 2008 um 10:50 Uhr Kommentare (2)
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Was hab ich gegähnt ob all der Aprilscherze. Aber den speziell für Damen will ich trotzdem nicht vorenthalten.

Ein dringendes Bedürfnis und du bist mitten in einer Stadt ohne öffentliche WCs und noch dazu ist der Ort so arabisch, dass du auch nicht mal schnell in ein von Männern dominiertes Teehaus huschen kannst. Oder du wanderst gemeinsam nur mit Männern durch eine Wüste, allerdings ohne hohe Sanddünen zum Verstecken. Oder, wie eine Freundin berichtete, angeseilt in einer Gruppe mitten auf einem Gletscher.

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Bauchtanz:
Paris ist nicht Istanbul

Von Annett Altvater am 31. März 2008 um 08:15 Uhr Kommentare (6)
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Bauchtanz sieht verdammt schwierig aus, und das scheint er auch zu sein. Paris Hilton jedenfalls beweist einmal mehr, dass sie das Gegenteil einer Sexgöttin ist.

Paris Hilton: Niete beim Bauchtanz

Paris kann zwar ohnehin fast nichts – wieso sollte sie also bauchtanzen können? Aber wie sie im folgenden Video oder unsere Bildstrecke zeigt, kann sie eines bis zum Erbrechen: sich selbst darstellen. Statt wenigstens zu versuchen, sich auch nur ansatzweise wie eine Bauchtänzerin zu bewegen, verfällt sie in ihre gewohnten Posen. Schon beim Gang auf die Bühne hält sie den Schlitz an ihrem Kleid noch weiter auf. Und statt sich schlangenartig zu bewegen, ruckelt sie wie ein preussischer General hin und her.

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Frühlingsmode?
Kurze Erlösung

Von Camilla John am 30. März 2008 um 21:35 Uhr Kommentare (0)
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Blümchenkleider, Flatterblusen, schwingende Röcke - ein Traum. Diese Teile gehören in den Kleiderschrank, unverzichtbar in der Frühlingsausstattung einer Frau im Jahre 2008. Allerdings wars bis vor kurzem schwer vorstellbar, sowas zu kaufen - angesichts des Wetters. Dabei soll das Fenster zum Frühling, das sich dieses Wochenende geöffnet hat, auch schon wieder zuschlagen.

Es war ja auch eine Frechheit. Nicht nur, dass man morgens schon den Radio-Wettermann beschimpfte, sich über sein nasses Hinterteil ärgerte, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit gerollt war und den ganzen Tag mit Freunden und Kollegen über das leidige Verhalten der Wettergötter sprach. Viel schlimmer als all das wog die eine Frage, die frau besonders an nahenden Samstagen zu schwitzigen Händen verhilft: Was soll ich bloß kaufen? Der Klamotten-shopping-besetzten Samstag, der sonst immer Entspannung und Freude bereitete, wurde zur Frustserie. Am Ende stand ich mit meinen Freundinnen vor den Regalen und bewunderte die bunten Stoffe, die leichten Materialien, das Sommerfeeling von der Stange. Häufigster Kommentar zwischen den Regalen: “Total schön, aber wann soll ich das denn jetzt anziehen?” - Gute Frage.

Weibliche Kompromisslosigkeit

Der Hintergrund dazu: Frauen wollen ihre Sammel-/Shopping-Beute immer sofort anziehen können, zeigen, dass man up to date ist, den richtigen Moderiecher hat und natürlich gut aussieht…

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